Sonntag, 12. Dezember 2010


Abt. Wasserleiche - heute: Aquabasilea


Aktien hab ich dort keine, aber irgendwie Mitgefühl für die Leute, deren Pensionskassengelder die CS mit ihrem Investment in die Anlage da im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runter spült. Heute Nachmittag, ein prototypischer Aquabasilea-Nachmittag, sollte man meinen, war die Anlage zwar in Gebrauch, aber zu keiner Sekunde überfüllt. Eher angenehm unterbelegt. So à la später Montagmorgen gegen Saisonende im Bachgraben. Familientarif für 3 Personen, 2 davon Kinder, für 2 Stunden: macht 45 Hämmer. Dann haben wir 10 Minuten überzogen. Und etwas getrunken in der Wasserbar. Macht beim Rausgehen: nochmals 22 Hämmer. Tja. Ich bin skeptisch. Wie lange haltet ihr das durch? Preis: prohibitiv. Lage: unattraktivst. Publikum: ein Rinnsal. Auch wenn eure Anlage im grossen Ganzen ok ist. Das rechnet sich doch nie! Übrigens: Mir schien's, das Wasser war heute in allen Becken merklich kühler als unlängst (das war damals ein Zwangsbesuch wg. Kindergeburtstag). Ist die gefühlte Temperaturreduktion eine erste Sparmassnahme, um Betriebskosten zu senken?


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Abt. ... als die Tauben auf dem Dach


Dieses Haus an der Feldbergstrasse dürfte als Wohnort wohl nicht ganz so angenehm sein (wie auch der Blick auf das verunreinigte Trottoir unmissverständlich zeigt). Laut einem Bericht der "Basler Zeitung" aus der Vor-Somm Phase, soll in diesem Haus vor Jahren ein notorischer Taubenfütterer gewohnt haben. Der Fütterer ist weg, die Tauben geblieben. Und offensichtlich bekommt man diese Viecher einfach nicht mehr weg.


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Abt. Etikettenschwindel - heute: PISA-"Studie"


PISA schnüffelt viel mehr aus, als die "Intelligenz" der Kids in den OECD-Ländern! Nicolas Kayser-Bril, datenjournalistisch engagiert bei der spannenden Site owni.fr, hat grad vorhin darauf hingewiesen, dass in Australien die PISA Unterlagen öffentlich zugänglich sind. Und schon nur ein flüchtiger Blick darauf zeigt sofort: PISA ist in etwa die gleiche skandalös übergriffige Schnüffelaktion auf internationaler Ebene, wie sie das baselstädtische Statistik-Amt unlängst lokal durchführte. PISA wird auch hierzulande verkauft als:

Die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) erfasst die Grundkompetenzen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. PISA, eine von der OECD initiierte Studie, wurde im Jahr 2000 eingeführt und findet im Drei-Jahres-Zyklus statt. Im Jahr 2009 erfolgt die vierte Erhebung. PISA erfreut sich wachsender Bekanntheit. Bei der nächsten Erhebung werden über sechzig Länder daran teilnehmen.
Was haben aber dann in einer solchen "Studie" diese Fragen zu suchen?
Wer lebt mit Dir zusammen? Was ist die Hauptbeschäftigung Deiner Mutter? Was tut Deine Mutter in ihrem Job? Was ist die höchste Ausbildung Deiner Mutter? Was ist der Beruf Deines Vaters? Was macht er in seinem Job? Wo sind Deine Eltern zur Welt gekommen? Wenn Du nicht in dem Land geboren bist, wo der Test durchgeführt wird, wie alt warst Du, als Du hier ankamst? Welche Sprachen sprecht ihr zu Hause die meiste Zeit? Was von diesen Dinge hast Du daheim (Tisch, eigenes Zimmer, Computer, Geschirrspüler, Badezimmer usw.)? Wieviele dieser Dinge habt ihr daheim (Handy, Auto, Computer...)? Wieviele Bücher habt ihr daheim? Wie häufig liest Du aus eigenem Antrieb Zeitung, Comics, Bücher...? In welchen Fächern besuchst Du wie lange Nachhilfeunterricht?
Und so weiter und so fort. Diese Fragen haben überhaupt rein gar nichts mit dem zu tun, als was PISA dargestellt wird in der Berichterstattung darüber (z.B. in NZZ, Newsnetz oder auch heute im "Sonntag")! Das riecht vielmehr nach regelmässiger, breitest angelegter staatlicher Schnüffelei im Privatleben der Bürgerinnen und Bürger, getarnt als Schüler-Vergleichstest. Das ist ein ganz übler Etikettenschwindel!


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Abt. tell it like it is - heute: Assanges Anwalt


Mark Stepehens interviewt von David Frost bei Al Jazeera:

P.S. Vergesst Constantin Seibts Versuch, Assange zu portraitieren ("Der Anarchist")! Das ist in Tat und Wahrheit nur die lauwarme, missverständliche und verkürzte Nacherzählung einer deutlich differenzierteren Annäherung in der Süddeutschen unter dem Titel "Der Gegenverschwörer"!

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