Montag, 2. Februar 2009


Abt. Radio 2.0 - Virus: 25% der Zeit User @ turntable


Seit heute 22 Uhr machen auf Virus die Hörerinnen und Hörer während eines Viertels des Tages (22h - 6h) das Musikprogramm. Als Virtual DJ suchst Du - wenn Du dran kommst (kann etwas dauern...) - Deine Songs aus einem vorgegebenen Repertoire aus und bestimmst deren Reihenfolge während Deines Slots. Das Resultat ist on the air zu hören auf allen Kanälen, die Virus benutzt (DAB, Kabel, Satellit, Stream). Das Flash-Interface simuliert ein DJ Setup. So sieht's aus: Wen das entfernt an eine perfektionierte Version des legendären Experiments namens Radiomat auf Radio X erinnert, hat a) ein sehr gutes Gedächtnis - und ist b) so alt, dass er sicher nicht zur Zielgruppe von Virus gehört!


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Abt. Aus dem Archiv – heute: Knoblauch und Sperma


Bald 9 Jahre ist es her, dass Internet-Pionier Supra für das Trendmagazin Rush der Schweizerischen Post diesen schnuckligen und nutzwertigen Artikel über die geschmackliche Beeinträchtigung von Sperma durch Knoblauchkonsum verfasst hat.

Die Artikel wurden als Word-Dokumente nach Bern gemailt und dort von den zuständigen Content Managern im damals schon verbreiteten Copy-Paste-Verfahren eingepflegt. Manchmal gab's noch ein schnuckliges Realtime-Video dazu, in jedem Fall aber ein 280 Pickel breites Bild.


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Abt. Grüsse aus dem Jenseits – heute: Albert Hofmann


felixcircle.blogspot.com

Erstaunliches entnehmen wir dem Newsletter von Gaia Media. Und zwar soll der verstorbene Albert Hofmann während einer Séance des Felix Circles eine Message an Lucius Werthmüller (Veranstalter der Basler Psi-Tage) geschickt haben. Die Botschaft soll, wenn ich es richtig verstanden habe, in Form eines handschriftlichen Zettels, der seinerseits in ein wachsähnliches Objekt verpackt war, am Ende der Séance auf den Tisch gefallen sein.


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Abt. Sonntagszeitunglicher Zahlensalat


Im Zuge der horrenden Verluste und überdrehten staatlichen Soforthilfezahlungen im Gefolge des Casinokapitalismus-Crash hat mach eine das Gefühl für die vielen Nullen verloren. So auch die "Sonntagszeitung", die wild drauflos nullert:

Nächste Woche gehen Raiffeisen-Schweiz-Chef Pierin Vincenz und sein VR-Präsident Franz Marty gemeinsam auf eine zweiwöchige Roadshow durch die Schweiz. Sie werden den über 360 Genossenschaftsbankern im Lande erklären, wie das neue Lohnsystem der Raiffeisen-Zentrale in St. Gallen aussieht. Vor allem die Gesamtkompensation von Pierin Vincenz in der Höhe von 3 bis 4 Milliarden Franken, welche die SonntagsZeitung publik gemacht hatte, löste Proteste in den kleinen Genossenschaftsbanken aus. Deren Bankleiter verdienen keine 100 000 Franken. Sehr viel Transparenz werden Marti und Vincenz allerdings nicht schaffen. Gemäss Recherchen werden sie lediglich die Gesamtentschädigung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung offenlegen. Die Höhe der Löhne von Vincenz und den Mitgliedern der Geschäftsleitung sollen jedoch geheim bleiben.
Bei einem Lohn von "3 bis 4 Milliarden" würde ich auch auf Geheimhaltung pochen!

Ein Dank geht an den aufmerksamen "Sonntagszeitungsleser" von www.dometownarlesheim.ch

PS: In der selben Kolumne erfährt man übrigens, dass Revoluzzer und Teilbonusrückzahler Ospel M. trotz seiner nicht gerade imagefördernden Wirkung Fasnacht machen wird. Ob's stimmt? Wir werden die infamy-Leserschaft auf dem Laufenden halten.


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Abt. Verkehrshütli


Eine Freundin nennt sie etwas verfänglich "Verkehrshütli", offiziell heissen sie "Pilonen", wie die nette Dame im engen Hütli-Ausgabekämmerli bei der Polizei erklärte. Die war auch sonst ganz gesprächig. "Waas, an die Webergasse ziehen Sie? Das braucht aber Schmackes!" Und: "Bringen Sie die Döggel schnell wieder zurück, nicht dass sich zwei damit die Köpfe einschlagen oder sich die Nutten streiten, wer darauf sitzen darf. – Nicht dass ich etwas gegen Nutten hätte!" Übrigens: Die 40 Franken für die Pilonen (20 davon Depot) kann man nicht mit einem 100er bezahlen. "Schliesslich ist die Polizei nicht dazu da, dauernd Wechselgeld zu holen."


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infamous for 8690 Days
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