patpatpat, Mittwoch, 15. Februar 2006, 15:21 DRS3 über Weblogs - Meine Güte! Das Ding ging zwischen 11 und 12 heute über den Sender. Da ist das Audio. Muesch ghört ha!
Das wär dann mein Kommentar dazu:
Ziehen wir die Wertung und das schlicht lächerliche Beispiel mal ab, dann bleibt: 20% (der eine der fünf, der übrig bleibt) aller Amerikaner kennen offenbar bereits den Begriff "Weblogs". Das sind doch schon mal 50 Millionen Menschen. Die Nutzung bei uns sei "gleich tief": Hier wären dann 20% von 7 Millionen abgerundet immernoch über eine Million. Wohl viel zu viel, aber auch nicht schlecht.
Fachmann Marr sagt: "Foren, Auktionen, Chatrooms, Sexseiten - das Wenigste davon hat sich tatsächlich massenhaft durchgesetzt." Aha. Foren? Sind etwas vom normalsten im Netz, werden massenhaft genutzt. Auktionen? Ich sag nur eBay; ebenfalls Mainstream. Chatrooms? Frag mal deine kleine Schwester / deinen kleinen Bruder was die beliebteste Kommunkationsform ist im Netz. Sexseiten? Es gibt Schätzungen, die behaupten, kein Thema fülle mehr Seiten im Netz. Der Mann weiss offensichtlich nicht, wovon er spricht.
Niemand muss Weblogs lieben, klar. Sie erfinden nicht das Rad neu. Foren gab's schon vorher und das Usenet sowieso. Gewisse Dinge sind mit Blogs möglich, sehr leicht möglich, gewisse Dinge gar nicht. Wer dieses durchaus interessante Phänomen aber dermassen undifferenziert, blasiert und uninformiert einfach in Grund und Boden verdammt in 2 Minuten und 12 Sekunden, macht sich einfach nur lächerlich. Der Experte ist hochgradig inkompetent, weil er offensichtlichen Schwachsinn behauptet. Die MacherInnen fallen durch, weil sie eben dies nicht bemerkt haben. Kommt hinzu, dass es eventuell auch drsintern kontraproduktiv sein kann, etwas für so Scheisse zu erklären, was Virus und drs.ch gerade am ausprobieren sind - aber das nur am Rande.
Mit etwas googlen hab ich diese Aussage von Experte Marr gefunden:
"Das Internet ist wie ein wildes Tier", sagte Mirko Marr, Medienwissenschaftler an der Universität Zürich, an der Boldern-Kirchenpflegetagung im Januar. Und: Die Möglichkeiten des World Wide Web seien schier unbegrenzt. Doch Mirko Marr bewahrte die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer davor, deswegen in Euphorie auszubrechen: "Entscheidend ist nicht, was das Internet alles kann, sondern wie es uns gelingt, dieses wilde Tier zu domestizieren."
Der Mann ist in der DDR sozialisiert worden, glaub ich seinem CV entnehmen zu können. Und blieb auch bis 1998 im Osten. Damit lässt sich vielleicht küchentischpsychologisch erklären, warum der "das wilde Tier Internet" "domestizieren" will...
stimmt alles, was du schreibst. nur: etwas anderes ist nicht zu erwarten vom drüü – respektive von drs (patpatpat natürlich ausgenommen;-). wer erinnert sich noch an den beitrag von echo-medienredaktor fredy gsteiger, der blogs auch angefasst hat, als handele es sich um ekliges ungeziefer. aus solchen beiträgen sprechen nicht zuletzt neid und verdrängte selbstreflexion der medienschaffenden.
so, und nach dem kleinen aufreger wieder zurück an die arbeit!
ich find's einfach sehr schade. schade, dass schon nur handwerklich so schlechtes zeugs das haus verlässt. man könnte ja zum beispiel daraus den schluss ziehen, dass auch andere beiträge und sendungen derart unsorgfältig hingerotzt werden. vielleicht werden sie das ja teilweise tatsächlich. ich weiss es nicht. hier in diesem fall kann ich's einigermassen beurteilen, in vielen anderen fällen nicht. sagen wir so: mein vertrauen in die kompetenz des mediums und seiner macher leidet jedesmal, wenn ich solchen pfusch höre. geht mir das als einzigem so? was hältst du von der morgeninfosendung "Heute Morgen" oder auch vom "Echo"? Hör mal wirklich mit kritischen Ohren und aufmerksam hin. Aber ich schweife ab. vielleicht wär's zeit für einen drs-blog? ich kann den nicht starten...
Das pass jetzt hier vielleicht nicht ganz, mehr Zeit für eine eingehende Blog-No-Future-Googelei hatte ich leider nicht...
(Bitte im Büro nicht anklicken!)
@patpatpat: das wär was. vorderhand fülle ich meine recherchen zur srg und ihren töchtern noch auf totes holz ab, denn damit lässt sich geld verdienen;-) wenn du mir ein geschäftsmodell präsentieren kannst, starte ich sofort ein drs-blog.
einen journalistisch sauber gemachten drs-blog (ev. erweiterbar zu einem generellen radio-blog mit nicht-technischem ansatz) finanzieren? vielleicht das ssm (als minutenaktuelles parallelmedium zur zweimonatlich [?] erscheinenden gazette?) oder die comedia? die könnten ev. interessiert sein daran, sich a) im gespräch zu halten und b) ihre pappenheimer "unter permanenter beobachtung" zu wissen. oder so. müsste man mal in einer ruhigen minute durchdenken.
... wäre schon etwas Feines, aber ob SSM und Comedia da die richtige Trägerschaft sind? Comedia ist wirklich zu einer Comedia - einer Komödie - verkommen und hat mit einer Mediengewerkschaft wirklich nichts zu tun. Ich habe zumindest in den letzten Jahren nicht ein einziges auch nur halbwegs geistreiches Statement zur medialen Situation aus dieser Ecke gehört. SSM kann ich nicht beurteilen. Der heute in diesen Spalten bereits zitierte Medienethiker Ph.C. ist ja noch immer Sekretär des Vereins, oder?
... frei von schuld ist der interviewende freilich nie, wählt er doch aus, wem er die geifertröte unter die fresse hält. mein götti, der berühmte eternit-günni a.d., kommt übrigens auch aus bamberg.
Mirko Marr relativiert sowohl euphorische als auch pessimistische Stimmen in Bezug auf das Internet. Er zeigt, dass gesellschaftliche Probleme nicht durch die bloße Bereitstellung von Medienzugängen gelöst werden, sondern komplexe Fragen in aller Regel auch komplexer Antworten bedürfen.
Andererseits: Hat jemand je gemeint, dass Medienzugänge allein unsere Probleme lösen? Oder, aus einer anderen Zusammenfassung Marrs Buch:
Ein positiver Einfluss des Internets auf die politische Informiertheit ist derzeit kaum nachweisbar. Es sind die traditionellen Medien, vor allem die Tageszeitungen, die den Online-Nutzern einen Vorsprung verschaffen. Die These von der digitalen Spaltung der Gesellschaft scheint ein Mythos zu sein.
Hundert neue Fragen kommen sofort. Auch bei dem:
Am Beispiel politischer Informiertheit zeigt er, dass Internetnutzer zwar über einen höheren Informationsstand verfügen und warum dieser Vorsprung nur bedingt durch den Internetzugang erklärt werden kann.
Wir wissen zwar mehr, aber nur teilweise dank dem Internet? Da bin ich jetzt aber überrascht! Hach, für eine fundierte Kritik wär wohl tatsächlich die Lektüre das Buches angesagt.
einzig zugute halte kann man marr, dass rathergate und die dean kampagne erst im herbst 2004 waren und er sein buch im frühling fertig gestellt hatte. aber wer nicht vollblind war konnte den trend damals schon absehen.
mein lieblings zitat von joe trippi (der mann hat immerhin 40mio$ spendengelder eingenommen durchs internet...):
„The real power of the blogs is the tail, where millions of blogs exist. Even if the average small-time blog is only getting 10 readers, that’s tens of millions of people. And that’s an amazing thing. They offer a different view and it’s a powerful view because the people reading it care what the author thinks.” und weiter: “So I don’t buy that this is just a small group, It’s a huge group and they’re going to have a lot more political impact than most people would ever imagine.”
Da ja angeblich gemäss unseres Ostblog-Experten keine ersichtlichen Zahlen vorhanden seien, dachten wir, einfach mal zu googeln. Unsere liebste Suchmaschine (auch so eine ungenutzte Modeerscheinung?!) spuckte uns erstmal:
72'900'000 Ergebnisse zum Thema "Blog" aus.
O_o
Des weiteren besuchten wir die erste grosse Blog-Community www.blogger.com (die damals von google gekauft worden wäre, wenn die Inhaber nicht selbst vorher gemerkt hätten, dass Blogs einen Riesenerfolg erzielen werden..hahaa!)
Nehmen wir zum Beispiel ein Suchbegriff "travel", eingeben auf www.blogger.com, kommt man zu folgendem, mickrigen Ergebnis wie:
- 5,080,814 mit travel übereinstimmende Posts.
Ein zweiter Versuch auf der Site www.technorati.com/blogs zeigte uns unmissverständlich folgende Zahlen, wobei man die um unzählige Begriffe erweitern könnte:
Diese Suche hat wohlbemerkt nur auf zwei grossen Portalen statt gefunden.
Wenn man diese Themen anschaut, ist der Begriff Tagebuch und Selbstdarstellung sehr weit hergeholt.
Wir für unseren Teil hatten nicht wirklich Probleme damit, angeblich inexistente Zahlen zu finden.
Nun, da taucht doch die Frage auf, ob unser Experte das Internet (das wilde Tierchen!) im allgemeinen boykottiert? Das Suchfeld im Google mal locker übersehen hat? Wäre der Mirko nicht doch lieber einfach beim Theater geblieben?
Und, geschätzte DRS-Mitarbeiter: Ist die Zeit der Verteufelung von Neuerungen nicht langsam vorbei?
Ich meine, wir haben inwischen ja auch die Einführung der Kartoffeln (damals hochgiftig) und den Tomaten (Teufelskraut) verwinden können, da stecken wir die bösen "Selbstdarsteller" doch auch locker weg. Oder!
Mal abgesehen von der liederichen Prüfung der Quellen und den oberflächlichen Recherchen spürt man noch immer ein wenig die Schweizer Bünzli-Haltung heraus, uns fällt da doch ein schönes Sprichwort ein:
Was der Bauer nicht kennt, (fr)isst er nicht
aber: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, denn ihr habt doch selbst einen Blog, oder etwa nicht?
In diesem Sinne verabschieden wir uns herzlichst, 2 weitere verlorene Blog-Seelen.
Ein dickes Dankeschön für die wilde Diskussion über den DRS3-Beitrag und meine Statements im selbigen. Eine reiche Fundgrube, um Hypothesen über die Blogger-Szene in der Schweiz zu formulieren. These 1: Das Selbstbewusstsein der Szene lässt zu wünschen übrig. Ein zweiminütiger Radiobeitrag reicht aus, um sämtliche Rechtfertigungswaffen in Stellung zu bringen. These 2: Mangelndes Selbstbewusstsein wird kompensiert durch Gruppensolidarität und Herdenmentalität. Meinungsvielfalt wird dem Gruppendruck geopfert These 3: Das Diskussionsniveau erreicht in Stil und Inhalt bestes Stammtischformat. Medien-, Wissenschafts- und Ausländerfeindlichkeit kombiniert mit einem Schuss Antikommunismus. Das alles im gewählten Slang der Spätpubertät. These 4: Aus These 1 bis 3 folgt, dass der Anlass wie der Gegenstand der Aufregung aus dem Blick fällt, eine sachliche Diskussion nicht zu Stande kommt und damit das faszinierende Potenzial von Blogs sinnlos verschwendet wird. Wer etwas anderes will und frei von Angst ist, dem stehe ich gerne als Diskussionspartner zur Verfügung, dem erkläre ich, warum Blogs aus meiner Sicht nicht zum Massenmedium taugen (denn das war die Frage) und dem lasse ich wissen, warum Blogs für mich eine geile Sache sind (denn das war nicht die Frage).
Mirko
taugen nicht zum Massenmedium! Da bin ich sofort einverstanden. Hat was mit der Oekonomie der Aufmerksamkeit zu tun, scheint mir.
Medien-, Wissenschafts-, Ausländer- und Kommunismusfeindlichkeit? Schweres Geschütz! Ich weiss jetzt alle vier einfach mal pauschal und vehement zurück. Die Details folgen bei Tageslicht. Jetzt ist Feierabend.
Tja, was wir alles "hatten", schon interessant. Der gute Mann hat noch nie was vom DLD gehört und war mit Sicherheit auch nicht da (http://www.digital-lifestyle-day.com/). Aber es war schon immer so. Wer etwas nicht verstehen kann, ist zuerst mal dagegen oder meint es sei nur ein "Trend". Jedenfalls sind Weblogs ein Teil des entstehenden Zusammenwachsens (Stichwort Web2.0). Wer das nicht kennt, nicht er-kennt, wird "draussen" bleiben und weiter intelligente Kommentare abgeben. Schade, dass er sich nicht auch noch gegen "Podcasts" gewandt hat. Aber das wäre zuviel gewesen. Bietet doch auch "unser" Schweizer Radio solche an. Ganz kostenlos und frei verfügbar, fast schon "privat". Aber mit Gebühren finanziert (so bekommt "privat" einen neue Bedeutung). Aus diesem Grund sind wir, die Bloger und die Podcaster die echten Privaten. Wir erhalten nämlich keine Gebühren und können sie auch nicht einziehen.
Her mit den Konzessionsgebühren - dann pfeif ich auf Inserate! Aber die antikommunistische infamy soll "ein Teil des entstehenden Zusammenwachsens" sein? Kann mir das einer erklären?
Also ich weiss nicht, die Diskussion, bzw. bashing mag ja unter aller Sau sein, aber die 'Thesen 1-4' machen keine Ausnahme. bzw. runden den Eindruck ab... Aber es tut gut beleidigt zu sein, man kann dann mit gutem Gewissen andere beleidigen, ich denke das gilt für Experten und Blogger gleichermassen, vorallem aber für die Bloggerexperten und Expertenblogger, weil die besonders differenziert sind und deshalb spezielle Probleme haben den eigenen Schwachsinn als solchen zu erkennen, bzw. zu wissen wann es reicht... Weshalb nicht Provokation als Selbstzweck ?! - Inhaltliches disqualifiziert die hohe Kultur des sich 'ans Bein pinkelns' und täuscht darüber hinweg, dass es ums Rechthaben geht.
Trotzdem noch zu mirko's Thesen zur Blogger-Szene vom Stammtisch, ich kenne mich bei Bloggs und so zwar nicht aus, aber beschäftige mich schon seit längerem mit Menschen die bullshitten.
1. 'Die Blogger-Szene empört sich über einen Radiobeitrag, weil sie nicht selbstbewusst ist.' Man könnte genausogut sagen, dass sie sich wehrt, weil sie selbstbewusst ist. Andernfalls wäre mirko's Rechtfertigung am Stammtisch auch Zeichen seines fehlenden Selbstbewusstseins, aber das kann wohl nicht der Fall sein.
Die Blogger mögen ja wenig Selbstbewusstsein (was immer man unter diesem Wort verstehen kann) haben, aber die Szene ist es scheinbar nicht: sie nimmt sich wahr, wird von anderen wahrgenommen und handelt hier als Gruppe, das setzt Selbstbewusstsein vorraus und verstärkt es.
2. Da müssen wir aber aufpassen, dass die Blogger die Meinungsfreiheit nicht gefährden, lach. Klar, dass man sich in seiner Meinung gegenseitig bestätigt, das tut gut. Die wissenschaftliche Methode macht dies ja besonders kultiviert... unter welcher Art von Gruppendruck wohl diese These formuliert wurde?
3. Das muss schlimm sein. Wenn's nicht mehr geht kannst Du dich hier: www.coe.int mal melden.
... verstehs immer noch nicht. Antikommunistisch. Hm. Aber vielleicht hat Mirko recht. Vielleicht wär infamy genau gleich wie die Bilanz, wenn wir gleich viel Geld hätten. Würden die täglichen Reichsten-Charts bringen und Portraits von echten Patrons. Oder Arme dissen, wie die Weltwoche. Und irgendwie ist Weblog-Bashing ja auch nicht besser als Kampagnen-Journalismus. Wobei Kampagnen-Journalismus ja auch gut sein kann, wenn man an den Blick denkt mit seiner Managerlöhne-Abzocker-Kampagne. Oder an Frau Frei. Hach, ich weiss nicht, ihr macht mich ganz durcheinander. Vielleicht liegts an Ulspegels "Elegante"-Sherry, der hats wirklich in sich!
Na also, jetzt gibt sich die Sachlichkeit ja doch noch die Ehre, was mich zu einer fünften These treibt: Je später der Abend, um so angenehmer der Blog. Man muss nur so lange am Stammtisch aushalten, bis die Halbstarken zur nächsten Schlägerei weitergezogen sind. Die, die übrig geblieben sind, haben offensichtlich an der gleichen Frage zu kauen, die uns auch in der Forschung umtreibt: Warum diese Fixierung auf die Mainstreammedien selbst bei denen, die es besser wissen müssten. Warum geht alles Subversive auf die Knie, sobald eine Tausender-Reichweite winkt, oder auf die Barrikaden, wenn irgendein lausiger Experte meint, dass es keine geben wird. Oder wissen wir nur zu wenig von den Verweigerern, weil man sie nicht im Fernsehen sieht. Antwortet, Ihr Schlaumeier!
... willst es wirklich wissen, gell? Also, dass du an dieser Stelle für eine vermeintliche Herkunft aus der DDR gedisst wurdest, ist tatsächlich nicht sehr kommunistisch gewesen. Aber das musst du mit patpatpat ausmachen. Auch dass die Bloggergemeinde recht überempfindlich reagiert hat, stimmt. Aber was du da über die Sexseiten erzählt hast, ist und bleibt nun mal Stuss. Und dass so viele kleine Blogs zusammen einen ganz schön fuchsen können, siehst du ja an dir selbst.
zu beginn; da ich meistens english schreibe ist mein deutsch einwenig shabby. es wird aber sicher jeder verstehen was ich sagen will... auch ohne top grammatik.
dear webnoob mirko:
ich finde es ist hochnässig irgendwelche thesen über etwas auf zu stellen über dass man zuwenig weiss.
guter mirko, ich möchte dich darauf aufmerksam machen das der wissensstand zum them w3 und was alles so darin abläuft um jahre hintendrein ist, das sieht man auch an dir und drs.
(incl vielen anderen im bildungssektor)
deshalb ist es nicht angebracht einer menschenmasse von deren nur 5-10% das netzt professionell und beruflich nutzen, pauschal negatives geschwatz auf zu tischen.
"der leie wäre viel dankbarer wenn du beispielsweise erklärt hättest wie man im netzt kommunizeren und lernen kann" und das es ein mächtiges freies lernmedium ist das jeden jederzeit zum profi seines wunschgebietes machen kann.
Ein medium das als erstes weltweit freie software in dei welt stellt die mit ihrer lizenz was monopoliseren grosser firmen verhindert und das recht allen in die hand gibt karriere zu machen.
"blogs kamen im grundcode von der GPL - lizenz.
du hättest skype und andere nereungen in dieser welt die aus der netsphere kommen genau mit den selben argumenten verurteilen können, wäre sie nicht so hoch populär bei den leuten.
Es gibt leute die sind ziemlich professionell unterwegs sind, die sogar ihre ausbildung auf internationales niveau bringen können dank blogs podcasts und forums. ; )
findest du diese auch unnötig?
unser staat tun wenig um junge zu fördern, speziell im informatik sektor.
kritiker wie du machen das nicht besser, statt die macht einer fakultät für vortschritt zu nutzen gibst du improvisierte schwätzereien ab...
echt schade, so ändert sich nie was hier.
"bitte verallgemeinere nicht, das ist kindisch" und als berichterstatter hast du auch verantwortung über das was du sagst.
eine andere generelle frage "was zum geier ist der grund das du dich mit solchen unnützen themen auseinander setzt, fällt dir nix aktuelles in den sinn??? das w3 ist riesig, da findest du sicher was.
bloggs podcast und forums sind längst alltag und dies weltweit, suche doch ein thema wo du wenigsten mitkommst oder wenigstends erfahrung an den tag legen kannst.
es sind ferner nicht nur die "bloggemeinde" wie du wiedermal ohne rechercen feststellst, sondern leute die dank diesen medien zu spitzenreitern in der scheizer medien sfx und informatik szene wurden.
"bloggen heisst nicht immer einfach drauflos labern"
du wirfst den schlamm allen ins gesicht, macht dich das nicht nachdenklich???
aber mit noobs wie dir rumzualbern ist lustig, du lernst vielleicht daraus etwas übers netzt grins...
tip zum schluss; begehe nicht den fehler ausserhalb der schweiz solchen unsinn in der presse zu schwatzen und schon gar nicht im namen unseres landes das wäre so unfair und peinlich!...
damit würdest du dich echt in grossen stil degradieren, oder eben wiedereinmal die arme schweiz in verruf bringen.
"es ist schon bekannt das wir flaschen in der Edv sind und immer kader aus dem ausland bezahlen statt eigenes potenziel zu fördern"
es wäre wiedermal n grund sauer auf dich zu sein.
immerhin dein tun hat viel bewegt, normalerweise lassen mich kommentare von noobs wie dir kalt, deiner war einzigartig seit langem habe ich nichts zurückgebliebeneres erlebt.
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Viagra ohne Rezept, Frauen aus Osteuropa, Schwarzgeld aus Namibia: Was wäre das Internet ohne die vielen Schnäppchenangebote, die uns jeden Tag per E-Mail zugeschickt werden? Die schönsten Beispiele werden in der infamy-Rubrik "Spam of the day" verewigt. Langjährige Erfahrung zeigt: Längst nicht aller Scheiss, der einem unaufgefordert zugeschickt wird, kommt aus anonymer Quelle.
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