Abt. Style and Beauty


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Alles Gute kommt aus Belgien. Oder aus dem Aargau. Denn nach dem belgischen Vorbild will das Aargauer Kantonsparlament, angestossen durch einen Schweizer Demokraten, per Standesinitiative gesamteidgenössisch ein Burkaverbot lancieren. An vorderster Front mit dabei bei der Schlacht gegen Schleier (auf dem Bild oben dürften zahlenmässig alle Schweizer Burkaträgerinnen aufgeführt sein) sind Frauenrechtlerinnen.

Minarettverbot, Burkaverbot, nur Dummheit lässt sich leider nicht verbieten.


Ehre, wem Ehre gebührt!

Und wenn's der Blick am Abend ist! Gestern war dessen Frontseite mit dem auch als "Aargauer Schlachtruf" bekannten Motto "weisse Socken ja - Burka Nein" fast Titanic-reif:

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danke....

...wir arbeiten dran.

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rote socken ja, bürka ja

so müsste es wohl heissen, scliesslich lenkt so ein offengelegtes Gesicht die Aufmerksamkeit weg vom wichtigsten: Arbeit - wobei -psychoanalytisch betrachtet - die Arbeit ja eine Ersatzleistung der Kultur sein könnte (wie die Sprache ja den Mangel auch schon begründet:
also wer schnorret-und seis auch nur im pigiama-Dialekt - ist raus aus der unmittelbaren Befriedigung (=Ferien?)

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honni soit qui mal y pense (richtig?, uff)

Vor lauter formalistischem Getue sollte man NICHT vergessen,was der Inhalt der Verschleierung mal war: ein Symbol der Unterdrückung!
Viele Frauen in der Schweiz haben sich bis 1971 auch daran gewöhnt, nicht wählen zu dürfen (nicht müssen: denn dann wäre der Kerngehalt der Meinungsfreiheit verletzt)
Dies war nun mal de facto ein Ergebnis des Vorrangs des Volkswillen, diesen nicht unerheblichen Schönheitsfehler darf man auch nicht vergessen ....

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oder sollte man die ironie tatsächlich verkannt

haben ... nachdem die Satire nicht alles darf, sollte man die Ironie vielleicht unter die Tatbestände der Verleumdung oder des Betrugs (leider nur bei Vermögensdelikten der Fall) subsumieren?
Oder eventualiter gegen Rassendiskriminierung?

Aber: Frauen sind keine Rasse ... auch wenn sie als 'Gruppe' unterschiedliche Geschlechtswerkzeuge haben ist die Hautfarbe o.ä. ausschlaggebend für die "Ethnie"

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also mal ehrlich: wer darf eigentlich Kinder

haben (im rechtlichen Sinne, nicht biologisch): wenn zwei weibliche Homosexuelle ein Kind gemeinsam betreuen können, das eine Partnerin ausserpartnerschaftlich gezeugt hat, dann ist dies männlichen Homosexuellen verschlossen ...
mmmmmmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhh
Das muss zu denken geben - für die homosexuellen Partners - selbstverständlich nicht für die heterosexuellen, weil die ja immer noch die "geeignetere" Methode haben, sich über GV zu vermehren: weswegen in casu die mildere Variante des spontanen GV zum Zuge kommt.
Nicht so bei Homosexuellen in der rein männlichen Ausprägung: ich finde, die sollen mal richtig Dampf machen anstatt Kopftuchträgerinnen zu verteidigen (die ihrerseits nie auf die Idee kämen, Homosexuelle zu verteidigen - und zwar aus religiösen Grunden - aber seis drum ...) damit sie endlich ein KInd adoptieren können, wenn sie schon nicht selber dies austragen können (zeugen könnten sie, aber Leihmutterschaft ist nicht erlaubt in CH)

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Gopf:war das nun eine satire oder eine

REALSATIRE

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wenn in ein paar die klitorisbeschneidung

zur Debatte steht, dann sollte man dies auch tolerieren: schliesslich ist es denn muslimischen und gläubigen Frauen nicht zuzumuten, dass sie überhaupt keinen Sex mehr - weil muslimische Männer nur beschnittenen "beiwohnen"
Dies wäre die logisch stringente Argumentation der postcolonial_menschenrechtsdebatte, die von jurist/innen 1:1 auswendig gelernt wird.
Klingt doch logisch oder ...
Die Verfechter des Islam (das könnte auch christliche Menschenrechtler sein) kommen dann noch mit dem Grundsatz der totalen Gleichberechtigung nach BV 8: schliesslich wird den Männer auch die Vorhaut wegoperiert - aus hygienischen Gründen, deshalb haben Männer auch den gleichen Anpruch bei Frauen: es ist ja nur eine leichte Körperverletung, denn gemäss § 125 StGB ist schwere Körperverletzung nur gegeben, wenn ein Organ nicht mehr funktioniert. Die Gebärmutter bleibt noch intakt und ergo: diese Frauen können noch Kinder bekommen. Mit der enstprechenden Einwilligungder Patientin wären diese Chirurg/innen noch gerechtfertigt - weswegen eine Strafbarkeit ganz entfiele ..
Klingt doch logisch, oder?
Lieber beschnitten (und verstümmelt) als die Gefahr, das Recht auf Sex zu verlieren ...

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Was hast du denn genommen?

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