Montag, 4. September 2006


Abt. Sag Ja zum Schlotterdeck


Oder: Wer denkt eigentlich an die Pinguine?

Pinguine bewegen nicht nur den südlichen Pol, sondern auch unsere Herzen. Unser aller Herzen – vor allem diejenigen, die in Frauen aus dem schönen Baselbiet pochen. Aber gerade auf der Landschaft gibt es durchaus auch kritische Stimmen, die – wo denn sonst? – in der grössten aller Baselbieter Zeitungen ebenfalls zu Wort kommen und hier eine Fremdstimme erhalten:

Zum "Supra liest Baselbieter Pro Schlotterdeck-Leserbriefe aus der baz"-Video Nr. 1


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Abt. Bene will never die!


Yo, oft werden wir gefragt, wieso wir eigentlich diesen infamy machen, so viel Zeit und Liebe in ein Projekt stecken, das kein Geld einbringt. Dass es kein Geld bringt, wird sich bald ändern. Alle anderen Fragen beantworten wir mit einem Zitat unseres bereits zu Lebzeiten unsterblich gewordenen Bene:

Das Internet ist das mäandrierende Mediensystem der Offensive, der Kreation, des konvergenten Geschäftsmodells. Im Internet greifen Vorwärtsstrategien, Kooperationsmodelle und der Geist der kreativen Kühnheit. Die Verlierer dagegen zeigen rund um den Globus die gleichen Symptome: Abschottung, Abwehr, Verbote …
Den ganzen Text, in dem Bene den schlafwandelnden Schweizer Verlegern gehörig die Leviten liest und nebenbei der SRG ans Bein pisst, gibts drüben bei <a href=www.persoenlich.com target=blank>persoenlich.com. Der Absatz mit unserem Zitat wird wurde [korrigiert] gleich doppelt wiedergegeben, weil er so tätscht.


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Abt. 9/11 à la bâloise


baz, Samstag 2.9. Seite 8, Dietmar Ostermann erzählt auf 50 Zeilen nach, was am 11. September 2001 ablief. Die letzten 4 Sätze:

Um 9 Uhr 59 stürzt der Südturm zusammen. 29 Minuten später kollabiert der Nordturm. Mehr als 1,5 Millionen Tonnen Schutt und Stahl lassen Manhatten erzittern. 2973 US-Bürger sterben an diesem Tag.
Wir lernen: 1. Frauen kamen keine zu Schaden. 2. Alle Toten hatten einen gültigen US-Reisepass bei sich. Und 3. ist der Kollaps des Hauses WTC7, gemäss offizieller Chronologie ausgelöst von einigen sekundären Bränden, am späteren Nachmittag desselben Tages der baz keine Zeile wert.


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Sonntag, 3. September 2006


Abt. Zattoo rockt? Jein!


Sagen wir mal: 50%-70% der Zeit ist das Bild gut bis saugut. Aber dann und wann nervt's, weil's grad in den spannenden Momenten so daherkommt: Für init7-fredy: Bild stammt von heute Abend auf Pro7. Wollte grad Vin Diesel aka xXx reinziehen. Ging sosolala. Aber für ungetrübten Genuss ruckelte es zu häufig, sorry.


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Abt. Sägemehlfressen


«U dr Abderhalden isch ufem Rückä - dä Match isch verbii!» Scheisse.


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do you speakeazy?



Kleine Einladung zum Klingen kreuzen. Für alle Freunde des gepflegten Headbanging.


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Samstag, 2. September 2006


Abt. Opiumweltrekord


Dafür sind die Amis in Afghanistan einmarschiert?

(NYT) Afghanistan’s opium harvest this year has reached the highest levels ever recorded, showing an increase of almost 50 percent from last year, the head of the United Nations Office on Drugs and Crime, Antonio Maria Costa, said Saturday in Kabul.


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Abt. Ganz schön geschickt


468 Product Placement bei den BVB.

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Abt. Wörtlich zitiert


Grad Herrn Blocher gesehen im Fernsehen, wieso wir äh ihr das Antiasylgesetz annehmen sollt. "Blabliblablo ... humanitäre Tradition ... blabla ... bezahlte Schlepper ... organisiertes Verbrechen ..." Und dann:

"Wir wollen die Ausländer gut stellen und auch gut halten."
Nicht dass ich mich beklagen wollte. Schliesslich hab ich Milch und Honig hier. Aber dass ich "gut gehalten" sei, stimmt erstens trotzdem nicht und nagt zweitens an meinem Selbstbewusstsein.


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BR Schmid will Armee abschaffen!


"Sam the man" hat Recht, wo er Recht hat. Nur das Gewehr sollte man den Armeeheinis nicht wegnehmen! Das nützt kaum was.

Bundesrat Samuel Schmid hat das Aufbewahren der Dienstwaffe zu Hause verteidigt. Die Armee sei nicht für die Probleme der Gesellschaft verantwortlich, sagte der Verteidigungsminister in einem Interview des Zürcher «Tages-Anzeigers» (Samstagausgabe), der ihn mit den Erkenntnissen einer neuen Studie konfrontierte, wonach die geringere Verfügbarkeit von Schusswaffen die Selbstmordrate senken könnte. «Mit dem Einlagern von persönlichen Dienstwaffen ist das zu Grunde liegende gesellschaftliche Problem nicht zu lösen», sagte Schmid.
Das "zu Grunde liegende gesellschaftliche Problem" ist die Armee selber. Militärminister Schmid, der heimliche GSoA-Sympathisant?


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Freitag, 1. September 2006


Abt. Kaserne Basel im Abbruch


Der Basler Ober-Kulturu Michael Koechlin und sein Baselbieter Kollege Niggi Ullrich

Gestern Donnerstag, kurz bevor ich an Stelle der Basler Regierung in Ulspegels Zunfthaus zur Safran vor dem versammelten Berner Stadtrat den trommelnden Löli machen musste, wurde ich Zeuge der Sprach- und vor allem Perspektivenlosigkeit, mit der die freie Theaterszene Basels im Moment geschlagen wird (sic!): Zehn Leute auf einem Podium, das den Titel trägt: "Wieviel Theater braucht die Stadt". Zehn Leute, von Pro Helvetia-Chef Pius Knüsel über die Basler Theaterfestival-Intendatin Susanne Winnacker bis zu den beiden Basler Kulturchefbeamten und zum Kulturflösser Tino Krattiger, hatten nur gerade anderthalb Stunden Zeit, ein Thema zu beackern, das vom Gesprächsleiter Daniel Wiener so schwammig umrissen wurde, dass jeder von etwas anderem sprach. Am Schluss blieb der Begriff, dass sich das Theater in der Krise befinde – welches Theater indes (das Staats- oder das Freie Theater), ob Krise nun negativ oder förderlich zu begreifen ist, wurde nicht klar.

Aber eben: Wer im Glashaus sitzt, bzw. sass ...

Nach dem Podium kam Alt-Kasernen-Präsident Philipp Cueni zu mir mit der Bemerkung, dass er sich nur an ein noch schlechteres Podium zum Thema Kultur erinnern möge: an das im Sudhaus des Werkraums Warteck pp. Oops! Soweit ich mich erinnere, war ich Co-Moderator dieses Anlasses ...


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infamous for 8650 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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