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Sonntag, 27. Oktober 2013
patpatpat, 27. Oktober 2013 um 11:25:00 MEZ Abt. tell it like it is! - Heute: TagesWoche Unter dem Titel "Basels Sozialdemokraten leiden am Stockholm-Syndrom" steht dort: ... link (no comments) ... comment
supra, 27. Oktober 2013 um 10:48:00 MEZ Abt. Das Zweitbadezimmer und der Daig Markus Somm, Chefredakton der "Basler Zeitung", weiss mehr als wir. In einem Leitartikel zur (bzw. natürlich gegen die) 1:12-Initiative berichtet er: Aber nicht in jedem Fall ist Somm so gut informiert. Zum Beispiel nicht, wenn es um den klassenlosen Schweizer Dialekt geht: ... link (no comments) ... comment
patpatpat, 27. Oktober 2013 um 10:00:00 MEZ Abt. early follower strategy - heute: SRG Davon und davon hatten's wir (und andere) vor einem Jahr. Und hat es nächsten Donnerstag "Einstein" vom Medienunternehmen mit der "early follower" Strategie. Allerdings - soweit erkennbar - mit einem leicht anderen Focus, den man - vielleicht etwas voreilig - mit "Fanperspektive" umschreiben könnte... ... link (no comments) ... comment Freitag, 25. Oktober 2013
patpatpat, 25. Oktober 2013 um 15:18:00 MESZ Abt. Was bleibt? - heute: trotz Claraturm Die bleiben: Das verschwindet (die Clarastrasse-Fassade des Dings wird so breit wie die Fassade der Beiz; und 96 Meter hoch): Die verschwinden: Die verschwinden: Die verschwinden: Das verschwindet: Das bleibt: Den "Marktwert" all der Häuser zusammen (exklusiv Riehenring 73, der nicht Warteck gehörte) weist der Jahresbericht 2010 der Warteck Invest aus mit CHF 30,9 Millionen. Wie viel darüber der Preis liegt, den der UBS-Immobilienfonds dafür bezahlte, ist nicht öffentlich. Waren es insgesamt 33, 35, 40, 50 oder noch mehr Millionen? A ist die Grundfläche des Turms, B wird 5-stöckig, C ist ebenerdig und wird teilweise begrünt. Die schraffierten Häuser bleiben: So steht’s im Bebauungsplan (.pdf), über den wir am 24.11. abstimmen. ... link (2 comments) ... comment
patpatpat, 25. Oktober 2013 um 00:04:00 MESZ Abt. Platzverschwendungsförderung - heute: Claraturm Der verschwenderische Umgang mit Wohnraum ist in Basel offizielle Politik und wird aktiv gefördert. Das ist ein Fakt. Die Regierung berechnet den angeblichen "Entwicklungsbedarf" auf verantwortungsloser, unökologischer, rein kapitalinteressengetriebener Grundlage! Wir rechnen’s euch, aus aktuellem Anlass, gerne nochmal vor. Das ist eine Grafik aus dem Ratschlag mit dem so genannten "Wohnraumfördergesetz" (Seite 51, Abbildung 15), das eine Mehrheit der Stimmenden unlängst angenommen hat: Sie belegt unzweideutig, dass die Regierung mehr als die Hälfte des behaupteten "Entwicklungsbedarfs" bis 2030 herbeimanipuliert mit der Fortschreibung einer angenommenen "Zunahme der Wohnfläche pro Person"! Mehr als die Hälfte stammt nicht aus realem Bedarf aufgrund des Bevölkerungswachstums. Mehr als die Hälfte ist rein wachstumsideologisch motivierte, verschwendungsbejahende Behauptung. Wenn 2030 tatsächlich 8’000 Menschen mehr in Basel leben, soll bis dahin nicht Wohnraum für 8’000 Menschen mehr entstehen, sondern, "on the record", für 17’400 Menschen, wenn es nach dem Willen der Regierung geht. 9'400 der 17'400 sind aber nur Gespenster. Nichts anderes besagt obige Grafik! Das ist antiökologisch, unnachhaltig und bedient, mit den daraus abgeleiteten, falschen, Argumenten lediglich die Interessen der Bauwirtschaft! So sähe die Grafik, vom Kopf auf die Füsse gestellt aus, wenn wir die Wohnfläche pro Person konstant halten bei den aktuellen 42m2 pro Nase (vom Säugling bis zur Greisin!): Das heisst nicht mehr und nicht weniger als: Die Gebiete "laufende Planungen Stadtrandentwicklungen" (= z.B. geplante Wohnhochhäuser auf der Höhe des Kraftwerks Birsfelden auf der Kleinbasler Seite), die "Nutzung von Ausbaureserven im bestehenden Zonenplan", die "Umnutzung von Büro- und Gewerbeliegenschaften" und, last but not least, die "Eignungsräume für zusätzliche Verdichtungsplanungen in den Quartieren (Aufzonungen, kleine Arealentwicklungsprojekte, Hochhäuser)" der Baulobby zum Frass vorzuwerfen, ist schlicht und ergreifend unnötig! Es gibt dafür objektiv keinen Bedarf. Ausser, man will antiökologisches, unnachhaltiges Bauen und Wohnen fördern. Die "Arealentwicklungen bereits planungsrechtlich gesichert" und die "laufende Planungen Transformationsgebiete" reichen so gut wie aus, um den zusätzlichen Wohnraumbedarf in Basel zu decken, auch wenn bis 2030 8’000 Menschen mehr in der Stadt wohnen. Alles andere ist pure und reine Verschwendung und ist nur sinnvoll, wenn man antiökologisches, unnachhaltiges Bauen und Wohnen fördern will... But wait, there's one more thing! Die gesamte "Wohnraumentwicklungsstrategie" der Regierung fusst, wie oben belegt, zu mehr als der Hälfte (siehe erste Grafik) auf der Behauptung, der "Flächenverbrauch" wachse weiter (Gegenvorschlag, S. 39). Fakt ist aber: Seit 10 Jahren ist die Wohnfläche pro Person in Basel-Stadt nahezu konstant! Sie nimmt quasi NICHT zu! Nach neueren Methoden erfasst und berechnet, standen, laut Auskunft von Peter Laube, Vizechef des Statistischen Amtes Basel-Stadt, im Jahr 2000 jeder Person im Kanton 41 m2 zur Verfügung. 2011 waren es 42 m2. Die Wachstumsrate hat sich seit 1990 alle zehn Jahre halbiert. Sie betrug in den letzten 11 Jahren (41m2 -> 42m2) rund 2,5%. Zusammengefasst wird daraus: "blau" die feuchten Träume der Regierung, die sie im Basisratschlag zur Zonenplanrevision auf S. 24 und im Ratschlag zum WRFG auf S. 39 ventilierte (die sind objektiv veraltet, falsch und ev. absichtlich aufgeblasen!), "rot" die 2013 aktualisierten Zahlen des Statistischen Amtes, das (aus Loyalität zur Regierung?) in Zukunft eine weitere lineare Steigerung von 2,5% behauptet, "gelb" die umwelt- und stadtpolitisch erstrebenswerte Linie mit 42m2 pro Person als Grenze des Wachstums: Aus der blauen, beruhend auf objektiv falschen, veralteten Wachstumszahlen, ergibt sich bis 2030 der in der obersten Grafik behauptete "Entwicklungsbedarf" (weil 46m2 / Person anno 2030). Aus der roten, korrigierten, aber immer noch wachstumsgetriebenen (44m2 / Person anno 2030), ergäbe sich bereits ein deutlich kleinerer. Mit der stadtpolitisch und ökologisch wünschbaren gelben (die aktuellen 42m2 / Person als Grenze des Wachstums) läge der "Entwicklungsbedarf" bei real 8'000, wenn 8'000 zuziehen (siehe zweitoberste Grafik). Interessanterweise entspricht der 2013 vom Statistischen Amt im Prinzip erkannte, erfreuliche Trend zum Nullwachstum beim Flächenbedarf in Basel (den die Regierung z.B. in ihrer Argumentation pro "WRFG" bewusst nahezu vollständig ausblendete!) ziemlich exakt dem Trend und dem Wert in Zürich! Die Verhältnisse dort: But wait, there's one more thing! Das "Swiss Real Estate Institut" (Gründer: HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, KV Schweiz und Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft SVIT) schreibt übrigens im "Executive Summary" seiner im Dezember 2012 erschienenen Studie "Verdichtung der städtischen Wohnbevölkerung - Modellierung des Potenzials durch 1‐2 zusätzliche Wohngeschosse in attraktiven städtischen Quartieren": Darum, mal ganz unter uns: Warum macht ihr euch freiwillig zu nützlichen Idioten dieses Profitcenters des 6,7 Milliarden schweren UBS-Immobilienfonds? Warum wollt ihr den Fondsmanagern ihre Probleme lösen auf Kosten der Stadt? Das Projekt Claraturm gehört aus politischen, architektonischen und städteplanerischen Gründen so lange verzögert, bis es dem Immofonds aushängt, er die Häuser verkauft, und dort gemeinnütziger Wohnraum auf der Basis der bestehenden Bausubstanz entstehen kann! ... link (no comments) ... comment Donnerstag, 24. Oktober 2013
patpatpat, 24. Oktober 2013 um 21:20:00 MESZ Abt. "teile & herrsche" mal anders - heute: NSA US-Offizielle haben dutzendweise die Telefonnummern von Regierungsleuten aus aller Herren Länder mit der NSA geteilt, meldet soeben der Guardian. Was die damit machte? Du darfst 1 Mal raten! ... link (no comments) ... comment
patpatpat, 24. Oktober 2013 um 21:16:00 MESZ Abt. "teile & herrsche" mal anders - heute: NSA US-Offizielle haben der NSA dutzendweise die Telefonnummern von Regierungsleuten aus aller Herren Länder übergeben, meldet soeben der Guardian. Was die damit machte? Du darfst 1 Mal raten! ... link (no comments) ... comment
patpatpat, 24. Oktober 2013 um 20:38:00 MESZ Abt. Dekontextualisierung - heute: SVP So wird ein Schuh draus: (via) ... link (no comments) ... comment Dienstag, 22. Oktober 2013
patpatpat, 22. Oktober 2013 um 15:19:00 MESZ Abt. fineprint - heute: Vertrag Uni, Geneguide, Amgen Die Uni Basel meldet, Andreas Papassotiropoulos und Dominique de Quervain haben herausgefunden, dass ein "bekanntes Antiallergikum" (den Namen verraten sie im Communiqué natürlich nicht; im Paper steht dann, es sei der Wirkstoff Diphenhydramin), so wirkt: Eine Anti-Bad-Memories-Pille? Die "Pille danach" bei schlechten Erlebnissen / traumatischen Erfahrungen? Unter "Conflict of Interest Statement" lesen wir beim Paper: Im Kleingedruckten zu dem Paper, das die Uni Basel mit einem Communiqué feiert, erfährt man ausführlich, dass - damit's schneller geht We recruited 349 survivors of the Rwandan genocide (185 females and 164 males) living in the Nakivale refugee camp. Age was 34.9 ± 0.3 y (mean ± SE). As the Nakivale refugee camp has grown over the last decade and is spread over a large area, participants were sampled proportionally to the population size from each zone. To exclude genetic relatives in the samples, only one person per household was interviewed. Interviewers had been trained to detect current alcohol abuse and acute psychotic symptoms; candidates exhibiting these signs were excluded. All subjects had experienced highly aversive traumatic situations and were examined in 2006/2007 by trained experts using a structured interview based on the Posttraumatic Diagnostic Scale (PDS) (9) with the help of trained interpreters. Traumatic events were assessed with a checklist of 36 war- and non–war-related traumatic event types, e.g., injury by weapon, rape, accident (2, 10). Traumatic load was estimated by assessing the number of different traumatic event types expe- rienced or witnessed. This measure is considered more reliable than assessing the frequency of traumatic events (10). Depressive symptoms were assessed with the depression section of the Hopkins Symptom Checklist (HSCL-D). A subset of this sample has been analyzed in previous studies (2, 11). The procedures were approved by the Ethics Committees of the University of Konstanz, Germany, and the Mbarara University of Science and Technology (MUST), Mbarara, Uganda.
The PDS and event list were completed in the form of a stan- dardized interview. Interviewers were first trained in a 6-wk course on principles of quantitative data collection and interviewing techniques. Instruments were translated into Kinyarwanda using several steps of translations, blind back-translations, and subsequent corrections by independent groups of translators (12). Following the translations, the psychometric properties of the translated scales were investigated in a validation study including a retest spanning a 2-wk period and a crossvalidation with expert rating (13). To avoid known ceiling effects (14), subjects were selected to have experienced no more than 16 traumatic event types. Saliva samples were obtained from each person using the Oragene DNA Self-Collection Kit (DNA Genothek). DNA was extracted from saliva using standard protocols. In this sample (as was the case in the Swiss sample) we performed array-based SNP genotyping (Affymetrix 6.0 genomewide human SNP array). QC procedures were identical between samples.Ob die Genozidüberlebenden in Ruanda im Flüchtlingslager je auch nur 1 Cent sehen werden, falls Amgen und Geneguide dank u.a. ihrer Daten den grossen Reibach machen? 2002 bereits stand übrigens in Nature (11 Jahre vor Papassotiropoulos und Dominique de Quervain et al.): Eat this, Papassotiropoulos & de Quervain! ... link (no comments) ... comment Montag, 21. Oktober 2013
patpatpat, 21. Oktober 2013 um 13:29:00 MESZ Abt. "coole Coolness" - heute: Flatterschafft Vor fast genau 12 Monaten hatten wir das Vergnügen, in einem unserer beliebten "freiwilligen Immoinserate", hier erstmals auf die neue Zwischennutzung an der Solothurnerstrasse 4 hinzuweisen. Am vergangenen Wochenende war nun tatsächlich Eröffnung. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg! Und lasst euch von Onkel Bischoff nicht entmutigen. Wenn er in seiner Eröffnungsrede von "Coolness, die wirklich cool ist" und einem "wirklich urbanen Ort" spricht (laut TaWo), dann habt Nachsicht! Kulturfunktionäre reden halt so. Eigentlich meint er es - vermutlich - nicht böse. ... link (3 comments) ... comment Sonntag, 20. Oktober 2013
patpatpat, 20. Oktober 2013 um 15:31:00 MESZ Abt. Malen nach Zahlen - heute: Steuerstatistik Die Steuerstatistik von Basel-Stadt verrät z.B.: Lesebeispiel: Das Reineinkommen pro Veranlagung betrug 2007 im Durchschnitt Fr. 65'318.-. Der Median lag bei Fr. 49'530.-, d.h. die eine Hälfte der Veranlagungen lag bei dem Betrag und tiefer, die andere lag bei dem Betrag und höher. Oder, leicht verkürzt: Die eine Hälfte der Leute verdient netto weniger als das, die andere mehr. Bei den Vermögen sind die Zahlen massiv weiter auseinander. 2007 versteuerte die eine Hälfte der Veranlagten Fr. 11'398.- Reinvermögen oder weniger, die andere Hälfte so viel oder mehr. Oder, wieder leicht verkürzt: Die eine Hälfte der Leute hat weniger als 11'400.- netto-Reinvermögen, die andere mehr. Zum gleichen Zeitpunkt lag das durchschnittliche Reinvermögen bei 390'326.-. ... link (no comments) ... comment Freitag, 18. Oktober 2013
patpatpat, 18. Oktober 2013 um 22:01:00 MESZ Abt. vorher / nachher - heute: Kiesgruben @ Euroairport Nachtrag: Linienführung des offiziell angedachen Trams Nr. 9 in Basel: siehe ganz unten. Zur Orientierung: Bei der rechten oberen Bildecke beginnt der Euroairport, unter der Mitte des unteren Bildrandes käme gleich das Gartenbad Bachgraben. Ja, wir sind hier grossmehrheitlich auf französischem Boden. Vorher: Nachher: In den Kiesgruben formiert sich bereits der Widerstand: Das (und noch viel mehr) ist an der IBA Basel Ausstellung im Nordstern die nächsten drei Wochen zu sehen. So soll bis 2040 aus der nutzlosen französischen Wildnis profitable Basler Suburbia mit Landschaftspark werden: Die AutorInnen der "Entwicklungsstudie" (courvoisier) sind da drüben daheim. Sie finden: An dieser Stelle kurz eine Durchsage der "Interessengemeinschaft Deponiesicherheit Regio Basel" (IG DRB): NACHTRAG: Revolution Nr. 9 als Tram Auf Seite 30 der Entwicklungsstudie... ...erfahren wir einige Details über die verkehrstechnische Erschliessung des Areals: Neue öffentliche Verkehrsverbindungen werden für eine besser Anbindung des Sektors sorgen. In Richtung Hégenheim ist eine Erweiterung der Basler Tramline Nr. 9 geplant, die im Süden des Dorfes an die Busline Nr. 608 anschliessen wird.Einmal nach "Tram 9" und Basel googlen bringt die äusserst aufschlussreiche Studie "Grenzverkehr im trinationalen Eurodistrict Basel" zu Tage. Auf S. 86ff erfahren wir dort Weiteres über eine offenbar recht weit angedachte neue Tramlinie: ... link (6 comments) ... comment ... Nächste Seite
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Abt. Keintunnel
Nicht
vergessen, die Auto-Nerds wollen Milliarden in den Autobahnbau verlochen. Das ist sowas...
by bagger (02.09.24, 09:53)
Abt. Witz des Tages "Es
soll sogar prominente Klimakleber geben, die Flugreisen nicht grundsätzlich ablehnen,...
by bagger (15.06.24, 18:30)
Abt. Wohnschutz schützen Wenn die
Investoren husten, haben Basels Bürgerliche Grippe In einem beispiellosen Akt...
by bagger (15.06.24, 10:21)
Abt. Leckerschlecker The DEA
Northeast Laboratory (New York, New York) recently received a submission of...
by fuzzy (26.02.24, 12:06)
Abt. Wo-Wo-Wochenschau!
Männiglich fragte sich, was eigentlich Fonzis Leihkampffisch so macht. Die Antwort (oben) entnehmen...
by fuzzy (26.02.24, 12:04)
Abt. infamous Shooting
Foto: Fonzi Tromboni Gestern abend war grosses Fotoshooting im Studio zu Sankt...
by fuzzy (26.02.24, 11:55)
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