Mittwoch, 9. Juli 2008


Abt. Kultur und Recht


Basels Kulturförderer (v.l.n.r.): Ressortleiter Michael Koechlin, Regierungsrat Christoph Eymann und Ressortjuristin Verena Gertsch

Der Bund hat eins (zumindest fast), Baselland hat kürzlich eines vorgestellt: ein Kulturfördergesetz. Das ist gut und schön, wird aber inhaltlich nichts ändern, nur dass, wie Kultur-Ressortleiter Michael Koechlin an einer Pressekonferenz erklärte, die Kulturförderung von der Kür zur Pflicht wird. Was nun aber so auch nicht ganz richtig ist, denn in der Kantonsverfassung ist die Kulturförderung bereits verankert.

Was steht nun in diesem Gesetz, das bis Mitte September in der Vernehmlassung ist? Es steht drin, dass dieses Gesetz die Kulturförderung durch den Kanton regelt, dass der Kanton ein vielfältiges und qualitativ hochstehendes Kulturschaffen fördert, dass er dies über Subventionen und Verträge tut und ähnlich Allgemeingültiges mehr. Ach ja, auch das Cetero censeo, dass sich der Kanton Basel-Landschaft doch bitte gefälligst etwas stärker an der Basler Zentrumskultur zu beteiligen habe, fehlt nicht.

Neu ist allerdings eines: So will sich der Kanton Basel-Stadt künftig jeweils über eine Legislaturperiode ein Kulturleitbild geben. In diesem Leitbild sollen konkrete Anliegen und Ziele formuliert werden – dies nach Anhörung von Interessensvertretern. Dieser Ansatz verspricht zumindest einmal spannende Diskussionen über die Grundsätze, was der Kanton letztlich mit seiner Kulturförderpolitik erreichen möchte und welche Richtung er einschlagen soll und will.

PS: Eine Frage blieb an der Pressekonferenz nach wie vor unbeantwortet (sie wurde allerdings auch nicht gestellt), nämlich die, ob dieser Gesetzesentwurf Eymanns letzte Tat als Basler Kulturminister sein wird. Mitte September bereits finden in Basel Gesamterneuerungswahlen des Regierungsrats und des Grossen Rats statt. Und bislang ist nicht bekannt, ob Eymann sich für das neue Präsidialdepartement zur Wahl stellen will, in dem neu das Ressort Kultur beheimatet sein wird.


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Abt. Stand der Dinge


Gestern noch kahl, heute schon wieder grün. Das Verfahren haben die Gärtner hier abgeschaut.


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Abt. Kleine Rau(s)chkunde oder DRSzwille des Tages


Links haben wir einen Vaporizer, nicht zu verwechseln mit einer Wasserpfeife (rechts). Der Vaporizer erhitzt die in ihm befindlichen Kräuter so weit, bis die therapeutischen Inhaltsstoffe verdampfen (bei Hanf auf 180°C), die Wasserpfeife verbrennt sie. Für Gesundheitswarnungen betreffend das Wasserpfeifenrauchen verweisen wir an unsere Schwestern von der SFA. Für Informationen zu Vaporizern an Wikipedia, wo es heisst

... dass die Verabreichung von in Dampf gelösten Wirkstoffen eine medizinisch sinnvolle Applikationsform darstellt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.


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Abt. Pressluft am Morgen


Heute morgen um 7:30 vor Fuzzys Fenster.

Diese drei Kumpels sind angetreten, um herauszufinden, wie ernst es mir war mit der Behauptung, der Lärm am Voltaplatz mache mir nichts aus. Seit Wochen spitzen sie den Asphalt vor unserer Haustür auf. Dafür fahren stadteinwärts keine Laster mehr vorbei. Den Herren zum Trotz haben wir unser Schlafzimmer nach vorne verlegt. Da brauch ich auch keinen Wecker mehr. Und was gibt es Schöneres, als den Tag mit einem Blick auf echte Werktätige zu beginnen?


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Dienstag, 8. Juli 2008


Abt. Frage des Tages: Was und wo ist das?



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Abt. Fenster zum Hof


Ein bisschen gequetscht, aber doch schön.

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Abt. Van anderen


hammerich.de


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Abt. Rauchzeichen - heute: Amsterdam


In den Niederlanden gilt seit 1. Juli ein allgemeines Rauchverbot in Restaurants, Bars usw. Allerdings nur für Tabakwaren... Laut gut unterrichteten Kreisen führt dies nun dazu, dass in den einschlägigen Coffeeshops die Wasserpfeife auf dem Vormarsch und in den Joints nur noch Gras pur zu finden ist. So sei die Sache (halb)legal. spon hatte es auch davon.


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Abt. bazille des Tages


Auf die Dreirosenbrücke ist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gut sichtbar der blaue Schriftzug «Urbanisten sind Massenmörder» geschmiert worden. (...) Die Unbekannten waren irgendwann in der Nacht auf Sonntag aktiv. Jogger entdeckten den Schriftzug gegen 9 Uhr am Sonntagmorgen. Frauchiger [Sprecher Tiefbauamt, Red.] sass laut eigenen Angaben am Samstagabend bis um 22 Uhr bei der Buvette an der Dreirosenbrücke und hat in dieser Zeit nichts bemerkt. «Es muss eine Nacht-und-Nebel-Übung gewesen sein.»

infamy-Leser wissen's wieder einmal besser: Der Schriftzug wurde bereits in der Nacht auf Samstag angebracht. Wenn der Tiefbausprecher am Samstagabend in der Buvette gesessen und den Spruch übersehen hat, dann muss der Nebel tatsächlich ziemlich dicht gewesen sein.


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Abt. Alles fast neu bei der Kaserne Basel


Damit die vielen lieben Besucher der paramilitärischen Rambazambaveranstaltung Basel Tattoo bei der Basler Kaserne nicht auf Dreck und Schlamm blicken müssen, wird die Erneuerung der Kasernenmatte dieses Mal nicht dem langsamen Verlauf des natürlichen Wachstums, sondern dem rollrasigen Schnellverfahren unterworfen. Das ist doch schon mal etwas.

Des weitern gibt die Basler Regierung bekannt, dass mittlerweile die Detailplanung für die Neugestaltung des Kasernenareals ansteht. Wir erinnern uns: Seit ca. 250 Jahren wird in Basel über eine Neugestaltung des Kasernenareals diskutiert. Zuletzt hatte Kulturgrossentrepriseur Martin Heller im Auftrag des Basler Baudepartements die alten Vorschläge für ein – so nehme ich doch an – ein gutes Honorar neu verpackt. Unter den vier vorgeschlagenen Strukturmodellen entschied sich die Regierung für die Variante, die Heller mit "Brutstätte" übertitelte. Im Bericht heisst es dazu:

Das Kasernenareal wird zu einer Brutstätte > versteht sich als kulturpolitisch intendiertes Modell, welches auf inhaltlicher und programmatischer Ebene ansetzt.
In Zukunft soll also eine übergeordnete Leitung etwas Ordnung in das heutige Kasernenchaos bringen. So gut und eigentlich bekannt.

Was nun aber hat die Regierung heute wirklich Neues mitzuteilen? Mittlerweile haben die kulturellen Nutzer (jaja auch die Nutzerinnen), Vertreterinnen und Vertreter des Quartiers sowie von der Jugendarbeit Stellung bezogen. Das ist schön, bringt konkret aber baulich erst einmal wenig in Bewegung, denn noch ist der Kopfbau belegt. Erst wenn die die Hochschule für Gestaltung und Kunst ausziehen wird – das dürfte 2012/13 der Fall sein –, kann der Abbruchhammer aufgefahren werden ...

... doch Halt! An einen Abbruchhammer denkt die Basler Regierung im Moment nicht mehr:

Erst mit diesen „Frei-Räumen“ wird auch die Schaffung einer Durchgängigkeit zwischen Kasernenareal und Rheinuferpromenade möglich. Dabei zeichnet sich immer weniger der grosse „Durchbruch“ durch den Hauptbau ab als vielmehr ein „poröses“ System zwischen Rheinpromenade und Kasernenareal mit Durchgängen und Verbindungen an verschiedenen Orten.
Grund dafür ist, dass der frei werdende Raum zum Teil wenigstens neuen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt werden soll.

Ja und vielleicht traut sich ja auch mal jemand, bei den Atelierräumen (ich meine NICHT den Ausstellungsraum, der sich kürzlich ja auf erfreuliche Art und Weise wiederbelebt hat) in der ehemaligen Kirche an die vielen Türen zu klopfen um herauszufinden, ob die mittlerweile etwas älter gewordenen Mieterinnen und Mieter überhaupt noch leben.


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Montag, 7. Juli 2008


Abt. Armer Python


aus News

Der geneigte infamy-Leser weiss natürlich, dass es der Python heissen muss.


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Abt. Jööö, Schnüffi!


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