Freitag, 18. Juli 2008


Abt. echte Probleme - heute: A-Bombentest in .ch


Trouvaille aus dem Archiv:

Aus dem spaltbaren Plutoniumisotop eine Waffe oder besser ein Geschoss zu konstruieren bereitet keine unüberwindbaren Hindernisse. Die kritische Masse ist für Plutonium dreimal kleiner als für Uran; sie hat in einem Würfel von 10 cm Kantenlänge Platz. Die Ueberschreitung der kritischen Masse im richtigen Moment, wenn die Kernreaktion in Gang gebracht werden soll, ist waffentechnisch lösbar, sei es für Bomben oder für Artilleriegeschosse. Weniger einfach ist naturgemäss die Schiessplatzfrage. Vollversuche müssten wohl auf einem vertraglich gesicherten Platz im Ausland durchgeführt werden.
Integral gibt's das Schmuckstück hier: chabomb (application/pdf, 309 KB) . Es stammt vom 28. Februar 1959 und stand in der Basler "National-Zeitung" (kein Faschistenblatt! Die hiess halt einfach so, sorry.) unter dem Titel
Eigenproduktion von Atomwaffen?
Mit mehr AKWs im Land gehört die Frage natürlich auch wieder auf die Tagesordnung! Lasst uns eine Kampagne dafür starten! Nur eine atomar bewaffnete Schweiz ist eine sichere Schweiz! Eine Allianz von SP bis SVP wird sich hinter die Forderung stellen. Dann ist auch die Schiessplatzfrage keine mehr. Ich seh schon die FDP-Vertreter des Aargaus die Hand hochstrecken bei der Frage, wer in seinem Kanton ein Testgelände für helvetische Atombomben möchte.


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Abt. Schuld & Sühne


Wer gern und oft Thunfisch isst, wird gewissermassen zu Recht von der Qualle gebrannt:

Paris. sda/dpa. Alptraum für Strandurlauber: Angesichts von Überfischung und Klimawandel werden Feuerquallen an den Mittelmeerküsten zur Plage.

An der Côte d'Azur zwischen Cannes und Cagnes-sur-Mer treiben seit Wochen riesige Schwärme der rot-leuchtenden Tiere im Wasser. Während Monaco und Cannes der Plage mit Unterwasser-Gitternetzen beizukommen versuchen, hat die Provence-Küstenstadt Antibes den Quallen regelrecht den Krieg erklärt.

Zum Vier-Stufen-Plan zählten Patrouillen-Boote, die mit Staubsauger-artigen Maschinen die glibberigen Tiere aus dem Wasser saugten, sowie eine "Anti-Quallen-Brigade" von städtischen Mitarbeitern, die mit Fangnetzen die Ufer säuberten, berichtete die Tageszeitung "Nice Matin".

Laut "Le Monde" gibt es drei mögliche Gründe für die Dauerplage. So habe sich das Mittelmeer im Winter von durchschnittlich 13 Grad auf 14 Grad erwärmt. Das leiste der Entwicklung der Tiere Vorschub, die sich in warmen Gewässern wohlfühlten. Wegen der Überfischung der Thunfisch-Bestände und des allmählichen Verschwindens der Wasserschildkröten gebe es zudem immer weniger natürliche Feinde.


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Donnerstag, 17. Juli 2008


Abt. Zürcher Humor - heute: U.N.B.F.


"Unabhängige Nachtleben Befreiungs-Front" nennen sich ein paar Zürcher Party-Schnösel, die den Revolutions-Chic und die pseudo-rebellische Geste für sich entdeckt haben. Auch auf youtube. Ab morgen "besetzt" die U.N.B.F. den Zürcher Nobelclub Saint Germain. Das Lokal ist dem Hirschmann-Junior sein Hobby. Hirschmann-Junior ist der Servelat-Promi, der supra zusammengeschlagen hat. Supra, hast Du was mit dieser U.N.B.F. zu tun?


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Abt. McMac: Open Computer von Psystar


Santa Baby, ich bin schon das ganze Jahr brav gewesen. Und mit ein bisschen Glück halte ich den Rest auch noch durch. Dann hätte ich gern den linken. Sonst reichts vielleicht für den rechts:

P.S. Ich will dir nicht dreinreden, aber kauf das Teil lieber jetzt schon. Apple hat die Hersteller des Billigmac bereits verklagt.


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Abt. Sportresultate - heute: Deutschland ist draussen!


Der grosse Kanton ist übrigens inzwischen ausgeschieden aus der Euro. Zwar erst im Final, aber egal! Und jetzt alle:


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Abt. Es geht voran! heute: mit den AKWs


Vom Nuklearforum Schweiz lernen wir, wie ideologisch der Boden bereitet wird für neue Atomkraftwerke in der Schweiz und anderswo: "Entideologisierung" ist das Schlagwort. Und "Normalisierung". Und "Stärkung des Lehrkörpers". Siehe Seite 7 davon:

Erfreulicherweise ist unter den jungen Studierenden in der Schweiz wie im Ausland ein Stimmungsumschwung zugunsten von mehr Verständnis für die künftige Notwendigkeit der Kernenergie erkennbar. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass in den kommenden Jahren zumindest im Wissenschaftsbereich die Kernenergie weiter entideologisiert wird, und zwar auf beiden Seiten. Die Kerntechnik soll nicht mehr etwas Besonderes sein, sondern als eine ganz «normale Hochtechnologie» in die Lehrgänge eingebettet werden. Es ist wichtig, dass auch die Studierenden anderer Fachrichtungen nukleares Basiswissen erwerben können. (...) Mit zunehmender Bedeutung der kerntechnischen Ausbildung sollte auch über eine weitere Stärkung des Lehrkörpers nachgedacht werden.
Es geht wieder von vorne los.

Darf ich erwähnen, dass es ein in Moskau ausgebildeter Ossi ist, der den AKW-Studiengang hierzulande aufbaut? Warum das für die Analyse der Entwicklung nicht völlig irrelevant ist, darauf kommen wir später zurück. "Master Nuclear" heisst die zu Infos über den Studiengang führende URL...

Ah, damit ich's nicht vergesse: Im September findet in Interlaken der Kongress "Kinder für Kernenergie" statt.


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Mittwoch, 16. Juli 2008


Abt. Jööö, iPhone!



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Abt. Ning mit uns! mir :(


Sagte doch neulich jemand (you know who you are!) beim 31. Bier, dass Facebook sowas von passé sei, man müsse zu Ning, dort könne jeder sein eigenes Netzwerk machen. Leuchtet ein, oder? Zumal der für seinen besitzergreifenden Charakter bekannte ppp infamy bei Facebook kurzerhand als sein Blog deklariert hat. Darum ist infamy ab sofort bei Ning zu finden. Was es wirklich bringen soll, ist mir selber nicht klar. Aber das Einrichten war einfach.


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Abt. Was ist eigentlich ... – heute: ein Weblog?


Eigentlich ist ein Weblog ja etwas, wo man reinschreibt, was man alles so angesurft hat und worauf man dabei gestossen ist. Ich mach's mal eben vor: Vom Dummer Student-Beitrag zu Google, um nachzusehen, ob ppp wirklich so blöd ist, wie er glaubt, und so den Baby Jail-Eintrag im für mich gänzlich neuen Ugugu-Portal entdeckt, wo es auch noch einen Eintrag zu Screamin' Jay Hawkins hat, in dem der Constipation Blues erwähnt wird, was auf Deutsch ja der Verstopfungsblues ist, obwohl das Fremdwort bei uns dafür ja eigentlich <a href="www.sprechzimmer.ch" target=blank">Obstipation ist.

Prima Sache, das.


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Abt. Schlussverkauf


prognose.ch


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Abt. Auch supra will etwas zu China sagen



supra zu china from suprone on Vimeo.

Alle reden über Sein oder nicht sein sollen von europäischen Architekten im bösen bösen China, so dass auch ich etwas dazu sagen muss, obschon auch ich, wie die meisten anderen, kaum etwas zu sagen habe dazu.


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Abt. der dumme Student - heute: an der Uni Basel


Studieren schützt vor phishing nicht. Die Uni Basel teilt mit:

In den letzten Tagen hat ein Grossteil der Angehörigen an der Universität Basel E-Mails erhalten, in denen die Empfänger unter verschiedenem Vorwand aufgefordert wurden, Username und Passwort für den Uni-Zugang an eine universitäre Stelle zu schicken. Obwohl vor solchen Angriffen in den Medien regelmässig gewarnt wird, haben einige der Angeschriebenen brav geantwortet – mit verheerenden Folgen. (...) Für die Universität hat dies zur Folge, dass ihre E-Mail-Domaine (@unibas.ch) von den Spamfiltern vieler Anti-Spamprodukte auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Dies hat zur Konsequenz, dass für eine geraume Zeit viele reguläre E-Mails von Uniangehörigen vom Mail-System des Adressaten abgewiesen werden. (...) Abgesehen von der E-Mail-Malaise muss bedacht werden, dass an der Universität Basel Username und Passwort meist auch für andere Dienste nebst E-Mail genutzt werden. Beispiele davon sind E-Learning-Werkzeuge, Remote-Zugang via VPN, administrative Applikationen etc. Inwieweit die Betroffenen und ihre jeweiligen Mitarbeiter und Arbeitgeber geschädigt wurden, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.
Tja. Pech. Wenn das Mail, das Du von jemandem an der Uni Basel erwartest, einfach nicht eintrifft, dann schau mal in Deinem Spam-Ordner nach... "Der dumme Student" ist übrigens der Titel eines Klassikers von Babyjail. Aber die kennt ja die Jugend heute kaum noch. Der Song ist so alt, dass ich davon im ganzen Internet kein Schnipsel fand. Kannst Du's besser? Dann poste den Link im Kommentar.


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infamous for 8607 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
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