Freitag, 28. November 2008


Abt. Kultur in Liestal?


Ich habe ja trotz meiner Anonymität, die nur ganz versierte Rechercheure (Ach! Nennen wir ihn doch beim Namen, dann findet er sich vielleicht beim Googeln: Peter Knechtli) aufdecken, den Ruf des städtischen Chauvinisten. Und womöglich habe ich den zurecht, wie sich durch das Fragezeichen im Titel einmal mehr bestätigt (ok, das Palazzo am Bahnhof ist ja ganz schwer in Ordnung oder so!). Liestal nun möchte Unsereiner davon überzeugen, dass es im Hauptort des Kantons Basel-Landschaft tatsächlich kulturelle Ereignisse gibt, und veranstaltet zu diesem Zweck eine Kulturnacht. "Lichtblicke" nennt sich das Ganze und verspricht:

eine Vielzahl von Anlässen quer durch alle Kultur- und Kunstsparten. Mit dem Kultur-Pass können alle 23 Veranstaltungen besucht werden. Die Darbietungen für Gross und Klein werden wiederholt gezeigt, so dass sich mehrere Puzzleteile spielend miteinander verbinden lassen. Ein gratis Shuttle Bus verbindet die Lokalitäten im Takt miteinander.
Was wird denn so geboten? Wir haben nachgeguckt und haben Folgendes gefunden: "Jugendzirkus Prattelino", "Samichlausen- und andere wundersame sagenhafte Geschichten für kleine und grössere Kinder", eine "etwas andere Volksmusik", das "Trio Wolga", "Keltische Harfe", "meditativer Tanz", das "Atelier für Körpermusik" und noch mehr.

Das Ganze findet statt am 5. Dezember. Der Vorverkauf läuft.

Man könnte fast sagen Liestal tickt anders. Aber, wie erwähnt: Ich habe zurecht den Ruf, ein vermaledeiter städtischen Chauvinist zu sein ...


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Donnerstag, 27. November 2008


Abt. Mimikri - heute: Hanfinitiative


Mimikri? Pseudo-FDP, Pseudo-SP und Pseudo-SVP sind dafür... gesehen in Basel.


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Abt. Shef is krume Hunt!


Auf der Erlenmatt-Grossbaustelle sind diverse arbeitsrechtliche Verstösse aufgeflogen: Neun von 58 Kontrollierten waren nicht korrekt gemeldet. Vier bekamen den Mindestlohn nicht. bazonline.ch


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Abt. Kunst im Alltag


© 2008, Caspar Brog, Zeitzone 35, Jungfraustrasse 35, 3800 Interlaken.

Eine Wurzelbehandlung inspirierte meinen liebsten Lehrer Chaschp zu diesem Werk. (Nein, nicht Grafik-Lehrer, keine Sorge, damit fang ich nicht auch noch an.)


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Abt. Brüste




So gesehen auf Facebook.


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Abt. Gruss an die Restschweiz


Und wenn Mona Wetsch am Radio noch so oft die ganze Deutschschweiz im Nebel versinken lässt, heisst das nicht, das dies auch wahr ist, wie dieses heute früh um 09.00 Uhr aufgenommene Bild beweist.


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Mittwoch, 26. November 2008


Abt. Tipp des Tages



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Abt. Gutmensch reloaded - heute: Ernst Fehr


Morgen Donnerstag bekommt der Zürcher Oekonom Ernst Fehr den Marcel Benoist Preis. Wir haben's hier schon mal stirnrunzelnd davon gehabt. Ernst Fehr am 19.11. in der Zeitung Südostschweiz:

Frage: Sind Sie persönlich ein Gutmensch? Fehr : Ich bin ein Mensch, der eine bessere und gerechtere Welt möchte. Ich glaube, dass selbst diejenigen, die andere "Gutmenschen" schimpfen, die Welt verbessern wollen. Sie haben nur andere Vorstellungen davon, wie das geschehen soll. In der Schweiz wurde dieses Wort zum Schimpfwort gemacht, was ich sehr bedaure. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich dazu bekennen, dass sie die Welt verbessern wollen. (...) Spielt der Gerechtigkeitssinn in der Wirtschaft eine wichtige Rolle? Fehr : Das sieht man etwa dann, wenn es um die Durchsetzung eines Vertrages geht. Eine Marktwirtschaft kann gar nicht funktionieren ohne die Einhaltung von Verträgen. Die meisten Verträge, die eingehalten werden, sind nicht schriftlich. Da gäbe es enorme Möglichkeiten, den anderen reinzulegen. Aber das passiert meist nicht. 99 Prozent dieser Vertragsfälle regelt die Moral und nicht der Richter. Welche moralischen Werte in der Wirtschaft wollen Sie weiter testen? Fehr : Wir haben uns vor allem mit Betrug beim Tauschen befasst, mit Nichtkooperation in der Gruppe, auch mit Lügen oder Ehrlichkeit. Dabei wollen wir nicht nur die Motive herausfinden. Uns geht es in dieser Forschung auch immer um die Konsequenzen.
Eine Messung können wir schon vermelden: Beim Präsidenten des Bankrates der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Wilhelm Hansen (SFr. 200'000.-/p.a.), zeigt der Moral-o-Meter eine satte Null. Im fast schon kritisch zu nennenden Interview mit ihm in der baz vom Mittwoch über die hohen Löhne der Kantonalbankkader sagt er:
Frage: Es herrscht eine Unzufriedenheit nicht speziell mit der BLKB, sondern mit dem ganzen System. Die Menschen sehen nicht ein, warum Manager [BLKB Boss Oberlin: SFr. 930'000.-/p.a.] so viel mehr verdienen sollen als die meisten anderen Arbeitnehmer. Trägt die BLKB dieses System weiter mit? Hansen: Das System wurde nicht nach moralisch-ethischen Gesichtspunkten konstruiert. Es folgt der ökonomischen Logik. Ich weigere mich, diese Diskussion ausschliesslich aufgrund moralischer Begriffe zu führen.
Fehr, übernehmen Sie!


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Abt. Em Bebbi si Sagg


Der Bebbisagg kostet ab nächsten Montag 20% mehr. Lasst ihr Euch das widerstandslos gefallen? In Polen könntet ihr die Dinger für einen Bruchteil herstellen lassen. Oder gab es etwa schon Fälschungen?


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Abt. Borderline


468: "Es tut mir leid", so Ex-UBS-Chef Ospel im fiktiven Interview mit Borderline-Journalist Tom Kummer in der morgen erscheinenden Spezial-WOZ zur Finanzkrise.


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Abt. Jööö, Schnüffi!™


Ach Göttchen, ach Göttchen: Um 12.46 Kurz nach 13 Uhr sendete der TV-Sender Pro-7 (Bild) einen Beitrag mit der Behauptung, dass das schnuggelsyydesüsse kleine Flusspferdschätzeli mit Namen Farasi im Basler Zolli eingeschläfert werden soll, weil ...

... lasst es uns retten. Wir legen zusammen und machen aus der scheinbar als Shoppingcenter nicht ganz so brauchbaren Markthalle ein Flusspferdarium – zumal ein Basler Goldjüngling ja eh geplant hat, die Halle in ein Strandbad umzuwandeln.


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Abt. Regierungsräte aller Basel ...


... nein! Vereinigt haben sie sich nicht. Aber zusammengesessen haben sie. Im Schloss Ebenrain in Sissach. Und über Partnerschaft sollen sie geredet haben, teilen die beiden Regierungen heute mit. Was und ob etwas dabei rausgekommen ist, erfährt man allerdings nicht. Ach ja: gegessen haben sie auch noch. Schön.

Jetzt zur entscheidenden Frage: Auf dem Bild haben sich auch noch vier Stadt- und Landschreiber unter die Regierungsräteschaft geschummelt. Welches Exekutivmitglied aber fehlt?


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