Samstag, 19. September 2009


Abt. Witzbolde - heute: bei den Evangelikalen


Nicht ganz unlustig fand ich das Schaufenster dieser Kirchgemeinde in der Nähe des Warteckpp.

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Freitag, 18. September 2009


Abt. Clara-Kiosk: The big opening


Seit dem Nachmittag ist der Clara-Kiosk wieder in Betrieb. Wie bei allen restaurierten Bauwerken stellt sich die Frage, wie kommt der Umbau an? Hier also die Freitagsumfrage:

Bin i Gottfried Stutz e Kiosk? Oder...

Ergebnis

Weil ich meine Zeit lieber mit dem Erstellen einer Freitagsumfrage statt mit dem Schiessen von sauscharfen Bildern verbringe, müsst ihr euch mit einem Schnappschuss aus meinem Büro begnügen: Clara relaunch Update: Im Comment findet ihr noch ein paar allenfalls meinungsbildende Schnappschüsse.


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Abt. Good News - heute: Indien hilft Schweiz


Hocheffiziente, flexible, günstige Solarzellen auf Kunststofffolie am Laufmeter ab der Rolle: Das entwickelt das ETHZ-Spinoff Flisom in Dübendorf. Gestern meldete eine indische Wirtschaftssite, dass die indische Tata-Gruppe einsteigt bei Flisom. Das Investment soll dem Startup ermöglichen, den Output kontinuierlich zu steigern. Das ist das Funktionsprizip: "Was ist los, hast Du Aktien bei denen?" Nein, aber der Kopf hinter der Sache, Ayodhya Tiwari (ein Portrait aus horizonte des SNF [.pdf]), hat mir vor ein paar Monaten seine Versuchsanlagen gezeigt. Und der Mann und sein Vorhaben schienen mir äusserst sympathisch! Drum freut mich, dass offenbar die "indian connection" jetzt zum Tragen kommt. Und ein indischer Technologiekonzern einem hier angesiedelten Startup auf die Beine hilft. Schliesst den militärischen Arm der RUAG und polt die Tötungsmaschinen um auf zivile Solartechnologie, mit Hilfe von Flisom-know-how!


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Abt. Brutta sconfitta


Für einmal sahen sich die anderen mit einer brutta sconfitta konfrontiert.


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Abt. tell it like it is! - heute: Ueli Maurer


Man gibt's ja nicht gern zu, aber wo Maurer recht hat, hat er recht:

Maurer erkennt in der hiesigen Medienwelt vor allem eine Scheinwelt – eine scheinbare Vielfalt, eine scheinbare Information, eine scheinbare Genauigkeit, Pfusch, eine scheinbar kritische Haltung und vor allem eine zu unkritische Haltung gegenüber den Regierenden. Die Journalisten seien wie Kurtisanen, immer der Macht zugetan. Sie nähmen den Informationsauftrag zu wenig ernst, das sei eine schlechte Vorgabe für die Politik. Es werde zu viel Pfusch produziert, es würden Themen totgeschwiegen, Information und Meinung werde oft vermischt.
Klingt, so als Ausschnitt, wie Noam Chomsky. Ist aber Maurer, der an der Verlegertagung Tacheles redet. Vielleicht etwas gar polemisch, der Herr Bundesrat. Aber hat schon was und berührt irgendwie merkwürdig, wenn die Macht moniert, sie würde zu wenig kritisiert. Vielleicht meint der SVP Mann auch einfach, alle links von ihm würden zu wenig kritisiert. Und wenn er ins Visier genommen würde, klänge er rasch sehr anders. Aber das wüsste man erst, wenn's denn so wäre. Vielleicht ist's auch nur eine über die Banden gespielte Kritik an Medienminister Leuenberger? Zur SRG meinte er laut Südostschweiz (steht nicht in der NZZ. Warum?):
Denken wir nur an das Staatsradio und das Staatsfernsehen: Wie früher vom Thron der Kanzel erklären uns die Redaktoren, wie die Welt sei, wie wir sie zu sehen und zu verstehen haben.
Öh, ist das so? Da ging's mit Maurers Redenschreiber durch. Lassen wir bei "das Staatsradio und das Staatsfernsehen" mal Fünfe grade sein zugunsten der Polemik, denn sachlich ist es falsch. Die Frage bleibt: Wem hat wann das letzte Mal jemand auf einem SRG-Kanal erklärt, "wie die Welt sei, wie wir sie zu sehen und zu verstehen haben"? Das traut sich doch niemand mehr. Nicht mal auf DRS2! Der letzte Welterklärer bei der SRG ist Andreas Moser in "Netz Natur". Aber der muss das dort sogar, wenn auch über die Welt der Eichhörnchen!


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Donnerstag, 17. September 2009


Abt. weniger ist mehr - heute: BVB-Ticket


Ende März hatte infamy auf die Papierverschwendung bei der BVB hingewiesen: Die Einzelbillets aus den neuen Automaten waren zweieinhalb Mal grösser als jene aus den alten. Der Beweis: Jetzt hat die BVB reagiert und die Länge der Einzeltickets um etwa 25% verringert: links: gestern rausgelassen. rechts: heute rausgelassen
Wir gratulieren zu der Einsicht! Und sagen: Weiter so! Mit ein bisschen Fantasie und weniger Zeilenabstand bekommt ihr die alte Grösse wieder hin!


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Abt. Militärsache


Das sieht zwar nicht so aus, aber auf der Mittleren Brücke in Basel ist seit Tagen die Schweizer Armee am herumwerkeln. Wie "Blick am Abend" herausgefunden hat, ist die Armee dabei, vor ihrer endgültigen Auflösung den Sprengstoff aus der Brücke zu entfernen.

Wie bitte? Jawohl! Da überqueren tagein, tagaus Tausende von Menschen diese Brücke und wissen nicht, dass sie über ein Pulverfass gehen. Natürlich sei das Ganze ganz und gar ungefährlich gewesen. So ungefährlich, dass laut Informationen, die die "Aargauer Zeitung" in Erfahrung brachte, nicht einmal die Basler Regierung informiert war. Aber der soll das ja eh egal sein. Militärsache! Geht uns nichts an.

Nur einer soll Bescheid gewusst haben. Ein Herr aus dem Tiefbauamt. Aber dieser Herr informierte seinen Vorgesetzten nicht.

Das sind ja schöne Verhältnisse. Wer jetzt aber zusehen möchte, die die Armee den Sprengstoff entfernt, hat noch bis zum 19. September Gelegenheit dazu.


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Abt. Wer hat, dem wird ...


... gegeben. Heute: CHF 21'880 aus dem Lotteriefonds Basel-Stadt:

Frau Esther Sarah de Pommery, Comtesse de Lambrey wird für Hilfsgütertransporte nach Sofia und Haifa ein Beitrag von 21'880 Franken bewilligt.
Um was es sich bei diesen "Hilfsgütern" handelt, erfahren wir nicht.


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Mittwoch, 16. September 2009


Abt. Mittwochabend-Quiz


Quiz-Frage: In welcher Branche ist die Unternehmung mit dem nebenstehenden Logo tätig?












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Abt. Ferienfrust - heute mit: Dufry


Weil wir am Flug trefflich sparen konnten und man sich das ganze Jahr durch ja nichts gönnt, erstand ich im Dufry Shop am Euroairport 3 fette kleine Montechristos für 23€. Um beim Auspacken in Porto zu merken, dass alle drei vertrocknet waren. Da man den Laden ja nur mit gültiger Boarding Karte betreten kann, ist mit Umtauschen wohl nichts. (Obwohl, fast würd sich ein Ryanair-Ticket rechnen...) So kann ich mich nur dafür verwenden, euch, geschätzte infamy-Leser und natürlich auch stumpenrauchende Leserinnen, vor dem gleichen Unglück zu bewahren. Und denen von Dufry verspreche ich ein gepfeffertes Reklamationsschreiben, sobald ich wieder daheim bin.

Update: Dufry ist voll rehabilitiert!


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Abt. Tiefstapler - heute: BL-RR Adrian Ballmer


5'000 Millionäre leben im Baselbiet mit einem Gesamtvermögen von 19 Milliarden CHF (Durchschnitt: 3,8 Millionen pro Millionär). Das belegt die Statistik der eidgenössischen Steuerverwaltung von 2005. Gut, in Basel hat's 1000 Millionäre mehr (6'000), die zusammengezählt über 35 Milliarden verfügen (Durchschnitt: 5,8 Millionen pro Millionär), aber Baselland steht eigentlich nicht schlecht da. In Basel-Stadt sind also 30 von 1000 Leuten, die auf der Strasse an Dir vorbeilaufen, Millionäre. In Baselland sind 18 von 1000 Passanten Millionäre. Die baz interviewt heute den basellandschaftlichen Finanzdirektor Adrian Ballmer zu den beiden Steuervorlagen, über die der Kanton am 27.9. abstimmt. Er meint über die Millionärsdichte in seinem Kanton:

(...) im Baselbiet wohnen relativ wenig Millionäre und zahlen hier Steuern. Das ist nicht gut.
5'000 sind "relativ wenig"? Ballmer nennt als Konkurrenzkantone Aargau und Solothurn:
Bei uns kommen etwa 14 Prozent der Steuerzahler für 50 Prozent der Einkommenssteuern auf. Und umgekehrt entfallen auf 50 Prozent der Steuerzahlpflichtigen nur 12 Prozent der Einkommenssteuern. Der Wettbewerb findet um diese 14 Prozent Steuerzahler statt. Aargau und Solothurn sind da sehr aktiv. Wir müssen dafür sorgen, dass das Baselbieter Steuersubstrat erhalten bleibt und sich mehrt.
Die Zahlen: In Solothurn gehören knapp 10 Milliarden CHF 2'500 Millionären (Durchschnittsvermögen: 4 Millionen). Die Millionärsdichte in Solothurn: 10 von 1'000 EinwohnerInnen. Viel weniger als in BL. Im Aargau leben 16'000 Millionäre, denen 37,5 Milliarden CHF gehören (Durchschnittsvermögen: 2,3 Millionen). Macht 27 von 1'000. Ok, im Vergleich zu Baselland leben im Aargau drei Mal so viele Millionäre. Und sie sind auf der Strasse anderthalb Mal häufiger anzutreffen. Aber will man als Millionär wirklich ein "AG" am Mercedes? Und immerhin sind die baselbieter Millionäre im Schnitt anderthalb Mal reicher.


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Abt. Wer hat, dem wird ... - heute: Gewinnsteuersatz


Bei einem budgetierten Defizit von 71 Millionen will die linksgrüne baselstädtische Regierung freiwillig auf 12 Millionen verzichten. Der Gewinnsteuersatz soll dafür um ein halbes Prozent auf 21,5% gesenkt werden. Argumentiert wird dem üblichen Mantra von der "Verbesserung der Standortattraktivität". Der Präsident der Grünen, Jürg Stöcklin, lässt sich zitieren, er fände das eine "gute Sache" und setzt nach, der Gewinnsteuersatz sei "in Basel relativ hoch". Ueber den Gewinnsteuersatz in BS schreibt die baselstädtische Steuerverwaltung:

Die Steuer beträgt 9 Prozent als Grundsteuer und dazu kommt ein Zuschlag von so vielen Prozenten des steuerbaren Reingewinns, als dieser Prozente des Verhältniskapitals ausmacht, jedoch insgesamt höchstens 24,5 Prozent, für die Steuerperiode 2008 höchstens 23 Prozent und für die Steuerperiode 2009 ff höchstens 22 Prozent.
Ueber die Vermögensverhältnisse im Stadtkanton am Rheinknie sagt die eidgenössische Steuerverwaltung (S. 6ff) in ihren jüngsten, verfügbaren Daten für 2005: Hier wohnen 6000 Millionäre, die 35 Milliarden CHF unter sich aufteilen, wobei die 360 reichsten Baslerinnen und Basler alleine 22 Milliarden Vermögen versteuern. Da fallen die 0,5% Gewinnsteuer nicht ins Gewicht. Die 12 Millionen, die's denen künftig zusätzlich ins Portemonnaie spült, sind ein Tropfen mehr in einem Ozean von Geld. Aber die 12 Millionen fehlen dann vielleicht demnächst plötzlich, wenn's drum geht, ein Schulhaus zu renovieren oder die Löhne der Betreuungspersonen in den Tagesschulen so anzusetzen, dass qualifiziertes Personal angestellt werden kann. Solche Entwicklungen findet man bei den Grünen eine "gute Sache". Danke! Bleibt die Frage: Wenn die Steuerreduktion de facto nur Peanuts bringt, warum gibt die Regierung dem Druck von rechts überhaupt nach? Damit nimmt sie in Kauf, dass weitere Begehrlichkeiten kommen, die sich ja bereits ankünden, wie der Präsident der Finanzkommission Baschi Dürr (FDP) anmahnt: "Es kann und muss noch mehr folgen."


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infamous for 8594 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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