Samstag, 12. Dezember 2009


Abt. Plastik stinkt - heute: auf Midway


Rings um das Midway Atoll ist ziemlich lange nix als Wasser. Und trotzdem sieht's an dessen Strand aus wie diese Reiseaufzeichnungen festhalten und hier zeigen:


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Abt. Jööö, Schnüffi! ™



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Abt. Kontrollfrage - heute: Nützt Tamiflu von Roche?


NZZ: "Die Firma Roche steht unter Beschuss. Sie halte wichtige Daten aus Studien zurück, welche die Wirksamkeit von Tamiflu belegen sollen, schreiben Forscher der Cochrane-Vereinigung im «British Medical Journal» («BMJ»). (...) Als der britische Privatsender Channel 4 [siehe Video weiter unten] in Zusammenarbeit mit den Cochrane-Forschern bei Roche Einblick in die Daten verlangte, wurde ihnen mitgeteilt, dass dies nur gehe, wenn sie eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben würden. Für die Forscher waren die gestellten Konditionen aber inakzeptabel, wie sie schreiben. Deshalb schlossen sie die fraglichen Datensätze in der neuen Analyse aus. Anhand der restlichen Daten konnten sie eine Reduktion der grippebedingten Komplikationen wie etwa Lungenentzündungen bei gesunden Menschen nicht mehr feststellen. Dies führten sie auf einen Mangel an verlässlichen Daten zurück. (...) Die Regierungen hätten sich bei der Anschaffung der Medikamente auf falsche Annahmen verlassen, schreiben Godlee und Clarke. Roche widerspricht dem. Die Firma sei von der Qualität ihrer Daten überzeugt, sagt die Mediensprecherin Martina Rupp. (...) In Reaktion auf die Untersuchungen hat Roche aber angekündigt, einen Passwort-geschützten Zugang zu den fraglichen Daten einzurichten. Es wird sich zeigen, ob dies ihre Rehabilitierung erlaubt." Die Woche zuvor debattierten im BMJ bereits zwei Fachleute über den Umgang mit firmengesponserten klinischen Studien und ihren Daten.


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Freitag, 11. Dezember 2009


Abt. coming out - heute: I heart Kristina Bergmann


Kristina Bergmann, Korrespondentin der NZZ im, wie sie nie müde wird zu implizieren, orientalisch-unheimlichen Kairo, schöpft regelmässig Sprachbilder und Sätze, die sich tief in das Gedächtnis brennen und dort lange nachwirken. Aktuell wieder in ihrem eindrücklichen Blogposting mit dem unvergleichlichen Titel:

Aus Abfall lässt sich viel Schönes machen
Mit grossem Einfühlungsvermögen versetzt sie sich - und mit sich auch uns - in die Vorarbeiterin einer Recyclinganlage:
Abu Seif hat längst gemerkt, dass man mit Hilfe von arbeitslosen Frauen aus Abfall eine Menge machen kann.
"Mit Hilfe von arbeitslosen Frauen aus Abfall" entstehen zum Beispiel "aus unansehnlichem Abfall begehrenswerte Gegenstände". Kein Wunder denkt Stickerin Ghada, angesichts dieser Transsubstantiation an Göttliches, was Kristina Bergmann ihren noch lange in mir nachklingenden Artikel schliessen lässt mit dem einprägsamen Satz:
Deshalb empfinde sie das Zentrum als ein Geschenk Gottes.


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baz-Werbung mit Biss



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Abt. Zukunftsbranchen - heute: Lebensindustrie


Dass es diese Nanopartikel gibt, war mir ja bekannt. Dass es bereits eine Lebensindustrie gibt, wusste ich nicht. Erklärt aber einiges.


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Abt. Die Ankündigung


Mr gratuliere!


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Donnerstag, 10. Dezember 2009


Abt. know your enemy - heute: Gisler zu Studiengebühren


#unibrennt #unsereunibas #unsereunich for the record: Markus Gisler, "Autor" der SonntagsZeitung etc. argumentierte vergangenes Wochenende im Wirtschaftsteil des Blattes so für höhere Studiengebühren:

(...) Tiefe Studiengebühren aber sind ungerecht und fördern bildungspolitische Ineffizienz. Fakt ist, dass der überwiegende Teil der Studierenden aus Familien des Bildungsbürgertums, des Mittelstands, stammt, die sehr wohl in der Lage sind, ihre Sprösslinge mitzufinanzieren. Gemäss dem gültigen Gesellschaftsvertrag finanziert die Allgemeinheit – der Steuerzahler – eine Elite und ermöglicht ihr ein Hochschulstudium. Diese wiederum gibt der Gesellschaft später überdurchschnittliche Leistungen zurück, in Form von wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Sonderleistungen oder einfach über ein höheres Steueraufkommen. Den Staat kostet ein Student je nach Fakultät zwischen 30'000 und 130'000 (Medizin) Franken pro Jahr. Im Mittel sind die Studierenden fünf bis sieben Jahre an einer Hochschule, am längsten die Phil.-I-Absolventen. Bei einer durchschnittlichen Studienzeit von fünfeinhalb Jahren und durchschnittlichen Kosten von 40'000 Franken erhält ein Hochschulabsolvent vom Steuerzahler eine Bildung im Gegenwert von 220'000 Franken. (...) Je höher aber die Studiengebühr, desto eher kommt das Prinzip «Wer zahlt, befiehlt» zum Tragen. Mehr Mitsprache der Studierenden würde sich positiv auf die Studienqualität auswirken, schlechte Dozenten etwa würden eher ausgemustert. Dank der höheren Eigenfinanzierung würden sich die Studierenden viel eher überlegen, ob das gewählte Studium auch zum Broterwerb reicht. Die Nachfrage nach berufsbefähigenden Abschlüssen, etwa nach Ingenieurstudien, nähme zu. Höhere Studiengebühren sind verursachergerecht, führen zu mehr Eigenverantwortung und zu mehr Effizienz.(...)
Vielleicht freut sich die SonntagsZeitung über Reaktionen aus dem studentischen Publikum?


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Abt. D.I.Y. - heute: Fonzi und der Sound Trigger


Eigentlich hätt's blitzen sollen, als Fonzi den Schuss abgab. Doch der Sound Trigger, den der Kellergeist gebastelt hat, wollte noch nicht funktionieren. "Muss ich halt noch mal zum Pusterla", so der Tüftler.


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Abt. Wunschtraum des Tages


michaelbuechler.ch

Träumen darf man ja. Aber dir ist schon klar, dass du der einzige wärst, der in diesem Laden "arbeitet"?


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Abt: es hat Bumm gemacht


468: Der Basler Regierungsrat bricht das Geothermieprojekt definitiv ab. Die prognostizierten Schäden durch Erdbeben von 6 Mio CHF/p.a. seien klar zu hoch.

Newsalert per SMS? BASEL START an 468


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Abt. Wasserspiele - heute: im Mittelmeer


Vor 5,5 Millionen Jahren trocknete das Mittelmeer aus. Weil die Strasse von Gibraltar zu ging. Danach war ein paar hunderttausend Jahre lang nix mit Badeferien in Italien. Weil das Meer verdampfte, sich in eine viel zu warme Salzbrühe verwandelte und schliesslich fast ganz verschwand. In derselben Zeit entstanden die nach Süden ausgerichteten, tiefen Täler im Tessin: Canions von Flüssen, die ins tiefer gelegene, frühere Mittelmeer strömten und dort im ehemaligen Meeresboden als Wadi endeten. Dann aber, vor etwas über 5 Millionen Jahren, brach der Damm in Gibraltar. Diesem heute in Nature publizierten Artikel verdanken wir das farbige Bildchen, wie's damals dort ausgesehen haben muss, wo heute die Festung Europa ihre Verhaue hochgezogen hat: Strasse von Gibraltar als Wasserfall Der Rheinfall ist ein Buebebrünneli dagegen. Beim Fluten von Süden her wuchsen im Tessin übrigens teils Dämme, die laut einschlägigen Publikationen dann die südalpinen Seen entstehen liessen. Nuja. Vielleicht stimmt's...


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