Montag, 28. Dezember 2009


Abt. Gib ... keine Chance - heute: X-mas


Bodigt jedes Virus: Fonzi Tromboni.

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Abt. Armer Bagger (c)Fonzi


468: Basel: Am frühen Morgen steckten Unbekannte unter der Johanniterbrücke mehrere Baumaschinen in Brand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 10'000 CHF. Mehr bei<a href="baggerlasterundco.wordpress.com"target="_blank"> BaggerLaster&Co


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Sonntag, 27. Dezember 2009


Abt. It's not my fault! heute: Apples me.com


Familie Jobs ist grad ausser Haus.


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Abt. Zahl des Tages - heute: 296'751.-


So viele Franken verdient der baselstädtische Stadtpräsident Vorsteher des Präsidialdepartements Guy Morin im Jahr. Und ist damit Schweizermeister unter seinesgleichen .


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Samstag, 26. Dezember 2009


Abt. Britney strikes back


anstatt alle anschuldigungen aus der presse zu erwidern, veröffentlicht Britney Spears die debilsten artikel über sie auf ihrer website - und zwar kommentarlos.

einige highlights: Britney ist Red-Bull-süchtig, Britney kauft sich zur schonung ihrer stimme ein sauerstoffzelt (dabei singt sie doch nur playback!), Britney konvertiert zum Judaismus, Britney hat sich die brüste verkleinern lassen, Britneysorgt in den USA für einen rasanten anstieg der verkäufe von eichhörnchen-fleisch (weil das in ihrer familie angeblich regelmässig auf dem speiseplan stand).


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Donnerstag, 24. Dezember 2009


Abt. Gerüchteküche - heute: Eismuseum Basel


Was für Gigi Oeri Puppenhäuser, für Ernst Beyeler Picassos und Maja Oeri Museen, sind für den Kälteunternehmer Bruno Ditzler Schneemänner (links auf dem Bild): eine Herzensangelegenheit und Objekte der Sammelleidenschaft. Sein Vermögen, erwirtschaftet mit dem Handel mit Tiefkühlprodukten, investiert er seit genau 50 Jahren unter anderem in seine private Sammlung von Schneemännern. Seit dem Winter 1959 / 1960 lässt Bruno Ditzler jedes Jahr beim ersten Schneefall von ausgewählten Kunstschaffenden 5 Schneemänner bauen, die er dann in das Ditzler'sche Privatkühlhaus einstellt, wo sie unter kontrollierten Bedingungen und bei konstant minus 30 Grad gelagert werden. Darunter sind auch 5 ganz besondere Exemplare, entstanden im legendären Winter 1963 auf dem zugefrorenen Zürichsee, anlässlich der "Seegfrörni". Zu Weihnachten 2009 hat nun Schnee- und Eis-Mäzen Bruno Ditzler seine Sammlung von 250 kunstvoll gestalteten Schneemännern aus den letzten 50 Jahren seinem Wohnkanton Basel-Stadt geschenkt. Sie soll 2010 in einem so genannten Eismuseum im Stadtzentrum an prominenter Lage der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wie dem Communiqué des Regierungsrates zu entnehmen ist. Gerade in Zeiten der Klimaerwärmung sei es gesellschaftlich und kulturell von zentraler Bedeutung, dass im kollektiven Gedächtnis die Erinnerung an Schnee und seine vielen Erscheinungsformen wach gehalten werde, sagte Michael Koechlin, Leiter des baselstädtischen Kulturressorts auf Anfrage gegenüber infamy. Wo genau das Eismuseum zu stehen kommen werde und ob die Stadt dabei vielleicht die Idee des Polariums wieder "aufwärme", dazu wollte er sich allerdings noch nicht äussern.

Bild: CC von siderean @ flickr


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Mittwoch, 23. Dezember 2009


Abt. Jööö, Schnüffi! ™



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Abt. Alle Jahre wieder


Immer wieder toll: Der BaZ-Filterliblock, der uns pünktlich zu Weihnachten mit der Abo-Rechnung erreicht.


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Abt. Komm an den Claraplatz


und werde Medienstar! Seit die Badische Zeitung ihre CH-Korrespondentin, die allseits geschätzte und gschaffige Andrea Drescher, aus BS abzog, steht in unserer lauschigen Bürogemeinschaft dieses entzückende Arbeitszimmer leer: Interesse an diesem gepflegten 19qm-Büro mit dem entspannenden Blick auf den Chrischona-Turm? Bitte hier melden. Inkl. Reinigung kostet es 670 CHF/Monat. Platz ist für zwei. Mehr Bilder im Comment. Verträglich sein müsste der/die NeumieterIn mit den Herren vom infamy HQ, der "Sozialen Medizin" sowie den Damen und Herren von 468 resp. BEX Media. Schicke Büromöbel wären allenfalls auch noch zu vergeben. Nicht zu vergessen die zentrale Lage, direkt am Claraplatz im Herzen des ihr wisst schon.


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Dienstag, 22. Dezember 2009


Abt. in fremden Landen - heute: Nordafrika


Nordafrika ist ziemlich gross, wie das Bild beweist. Aber seit heute wissen wir, dass die Länder zwischen Marokko und Aegypten alle trotzdem etwas gemeinsam haben. Kristina "Aus Abfall lässt sich viel Schönes machen" Bergmann, NZZ-Korrespondentin in Kairo verrät es uns in ihren Zeilen im Montagsblatt über den verschobenen Prozess gegen die beiden Schweizer in Libyen:
Tatsächlich werden in Nordafrika Gerichtsverfahren und Prozesse häufig vertagt.
Andere Länder, andere Sitten! ist man versucht auszurufen. Aber der Grund liegt nicht im Kulturellen. Eher im Praktischen, weiss Bergmann:
Das liegt auch daran, dass nicht alle notwendigen Unterlagen vorhanden sind.
Aha, der ganz gewöhnliche nordafrikanische Schlendrian ist's! Oder doch nicht er? Sondern Megrahis Krebs? Denn:
Nun ist ein weiteres Problem aufgetaucht: Der Gesundheitszustand des krebskranken Libyers Abdelbaset Megrahi, des verurteilten [Anm. d. infamy: "verurteilt": Ja. Aber was, wenn er's doch nicht war?] Lockerbie-Attentäters, hat sich verschlechtert. (...) Es könnte sein, dass während seiner letzten Lebenstage keine Gerichtsverhandlungen stattfinden sollen.
...orakelt Frau Bergmann im letzten Satz. Was sie zu diesem Schluss bringt? Wir wissen es nicht. Aber die saubere Trennung von halbgarem Bericht und raunendem Kommentar ist sowieso sowas von démodé!

Die NZZ hält weiterhin unangefochten die Topposition unter den überschätzten Medien im Lande. Sie ist quasi das meistüberschätzte. Im privaten Rahmen nennen wir sie auch: Die Schwerelosestere.


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Abt. Bieridee - heute: Geologie


Derzeit läuft in San Francisco die Jahresversammlung der US Erdwissenschafter. Und mit dem Video von dort wird es endlich öffentlich: Geologie ist eine Bieridee! via Wired Science


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Montag, 21. Dezember 2009


Abt. Autobahnen sind... heute: Wasservergifter


Autos verpesten nicht nur die Luft, sind laut, versperren den öffentlichen Raum und verschandeln per Strassenbau Stadt und Land, sie vergiften auch die Gewässer. Anno 2007 schrieb am 28. Juli unter dem Titel "Kiloweise Gift auf dem Asphalt" die Berner Zeitung in einem Kästchen zum Artikel:

13 Autoreifen sind eine ganze Menge. Kaum vorstellbar: Auf einem Kilometer der Autobahn A1 wird jeden Tag eben diese Menge abgefahren. Dieser Abrieb enthält zum einen ungelöste Stoffe, also feste Partikel wie Gummi, aber auch Zink, Cadmium und weitere Schwermetalle. Nach Regen sammeln sich diese Stoffe im Autobahnabwasser, das praktisch überall im Kanton Bern direkt in Gewässer fliesst. Elmar Scheiwiller vom kantonalen Gewässer- und Bodenschutzlabor hat berechnet, welche Schadstoffe pro Jahr auf 10 Kilometern Autobahn mit 74000 Fahrzeugen pro Tag – wie etwa bei Mattstetten – anfallen und in Gewässer fliessen: 6,6 Tonnen ungelöster Stoffe sowie 6,9 Kilo Kupfer, 23 Kilo Zink, 800 Gramm des giftigen Schwermetalls Antimon und 1,4 Kilo Blei.
Die A1 ist insgesamt 328 Kilometer lang. 13 Reifen pro Tag pro Kilometer macht (13365328) 1'556'360 Reifen (klingt nach etwas gar viel, zugegeben), die jährlich alleine auf der Ost-West-Achse auf der Strecke als Abrieb liegen bleiben. Abrieb, der dann eben mit dem Regenwasser... aber das hatten wir schon. Rechnen wir nochmals nach! Deutsche Zahlen für den Abrieb: Pkw: 53 bis 200 Milligramm pro Kilometer, Lkw: 105 (?) bis 1 700 Milligramm pro Kilometer, Sattelzug: 1'000 bis 1'500 Milligramm pro Kilometer. Nehmen wir einen Mittelwert von 500 Milligramm pro Fahrzeug, egal welcher Art. Durch die Hard bei Basel bretterten im Oktober dieses Jahres täglich (!) im Schnitt 128'000 Autos. Rechne: Die Strecke ist 2 Kilometer lang. 128'000 Autos x 500 Milligramm Abrieb x 2 Kilometer = 128 Kilogramm Abrieb. Täglich! Pro Jahr überschlagsmässig 46 Tonnen Reifenabrieb schon nur auf der Betonpiste durch den Hardwald. Und wer wischt den dann zusammen? Hatten wir schon. Im Lauftext in der Berner Zeitung erfuhr das geschätzte Publikum zudem:
(...) seit 2002 ist eine Wegleitung des Bundesamtes für Strassen in Kraft, die vorschreibt, Autobahnabwasser künftig zu reinigen, bevor es in ein Gewässer geleitet wird. Das hat seinen Preis: Allein für den Kanton Bern werden die Kosten für die Abwasserbehandlung der Autobahnen auf gegen 66 Millionen geschätzt. Gesamtschweizerisch ist mit einer halben bis einer Milliarde Franken zu rechnen. Verbindlich sind die Vorschriften für neue Autobahnstrecken oder bei einem Ausbau. Der Kanton Bern baut derzeit an mehreren Autobahnstrecken, etwa an der Stadttangente Bern.
In Basel heisst die Stadttangente Nordtangente. Die giftige Dreckbrühe, die der Regen da drabwäscht, wo landet die eigentlich? In der ARA? Oder gleich im Rhein? Beides ist eigentlich keine Lösung. Reifenabrieb macht auch Feinstaub. Feinstaub is bad for you and your kids! Aber das wissen die mit der Autobahn auf drei Seiten halt (noch) nicht, wenn sie einziehen in der Erlenmatt:


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Abt. Keintunnel CH
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