Mittwoch, 17. März 2010


Abt. Jööö, Schnüffi!™


Das Polarium blieb uns erspart. Aber ...

Während an der BASEL WORLD ein Hayek sein Unwesen treibt, will der Basler Zolli offenbar die Haie loslassen. Ein Ozeanium soll her, und das mitten auf der Heuwaage in Basel.

Das Basler Ozeanium wäre das einzige Grossaquarium der Schweiz. Vergleichbare Aquarien sind über 500 Kilometer entfernt. Sie befinden sich in Arnheim, Genua, Lissabon oder Barcelona und sind mit hunderttausenden Gästen pro Jahr wahre Besuchermagnete, ...
... schreibt der Basler Zolli. Nun, was unterscheidet Basel von Barcelona, Genua und Lissabon?

Aber was soll's. Einen Heim-Tierpark, das Hirscharium, haben wir in den Langen Erlen ja bereits.


... link (3 comments)   ... comment



Abt. Das also ist die World!


Du meine Güte, wer spricht denn da von Krise! 2009 exportierte die Schweiz für 13,2 Milliarden Franken Uhren, das ist zwar viel weniger als 2008 (17 Milliarden), aber es soll ja wieder aufwärts gehen. Dies symbolisiert zum Beispiel die riesige Marmor-Freitreppe, die zum Palast führt, den die Firma Rolex an der Uhren- und Schmuckmesse Basel World 2010 aufgestellt bzw. erbaut hat.

Pomp und Luxus, wo man nur hinguckt. 1915 Aussteller protzen an der Edelmesse auf 160'000 Quadratmetern, was das Zeug hält. Beeindruckend, muss man zugeben, aber auch erschreckend.


... link (no comments)   ... comment



Abt. Welcome to the jungle!



... link (no comments)   ... comment


Dienstag, 16. März 2010


Abt. Zahlenmanipulation - heute: Familiengärtenfläche BS


Der baselstädtische Regierungsrat behauptet (hier, "Schreiben des RR (weiteres Vorgehen)"), in Basel stünden 6,98 m2 Fläche pro EinwohnerIn als Familiengartenareal zur Verfügung. Im Quervergleich stehe gemäss diesen Zahlen der Kanton Basel-Stadt einsam an der Spitze: Das ist sein Kernargument dafür, dass 20% der gesamten Fläche überbaut werden sollen. Wo aber liegen diese Flächen? Konservativ geschätzt liegt die Hälfte davon auf französischem oder basellandschaftlichem Boden und gar nicht auf Kantons- oder Stadtgebiet! Das zeigt die offizielle Karte (hier, rechts unten, "Lageplan Areale") klar: Darum ist die Zahl 6,98 m2 irreführend und reine Propaganda! Für den Vergleich mit den anderen Kantonen / Städten dürfte nur die Freifläche zur Berechnung beigezogen werden, die tatsächlich auf Kantonsboden liegt. Sonst werden Äpfel mit Birnen verglichen! Bei Lichte betrachtet ergibt sich dann ein tatsächlicher Wert, der um die 3,5 m2 / EinwohnerIn liegt! Und damit im guten Durchschnitt. Und sogar deutlich unter jenem von Zürich! Das von der Regierung ins Feld geführte Argument, Basel verfüge über "zu viel" oder auch nur überdurchschnittlich viel Familiengartenfläche und könne darum gut auf 20% verzichten, zerplatzt damit! Die Familiengärten in BL und F kann die Regierung nicht zur Überbauung freigeben. Das liegt nicht in ihrer Macht. Wenn sie sagt, 20% der Familiengärten sollen unter Beton verschwinden, dann heisst das in Tat und Wahrheit, dass 40% der Gärten auf Stadtgebiet verschwinden würden!

alles muss man selber nachrechnen!

ADDENDUM: Siehe zu den Zahlen etc. auch hier!


... link (12 comments)   ... comment



Abt. Auch haben wollen


Scheint mir die ideale Stelle zu sein. Oder suchen die schon wieder nach Nullen?


... link (no comments)   ... comment



Abt. It's not my fault II - heute: e-rara


Kaum angekündigt, macht sich e-rara bereits rara. (Der war jetzt billig, aber ich konnte nicht widerstehen!)


... link (no comments)   ... comment



Abt. Who's live now? - heute: Gilbert Gress


Witzig: Die aktuelle Suva-Kampagne mit GG.


... link (no comments)   ... comment



Abt. It's not my fault! - Radio X-Stream (still) down


Tja, dann meldet euch doch, wenn es wieder geht. Dann bau ich den Radio X-Link wieder ein.

... link (no comments)   ... comment



Abt. Vorfahrer des Tages


BS 1893 - dasch dr FCBöss!

... link (no comments)   ... comment



Abt. Fortuna hat Humor - heute: gottkennen.ch


1. Ich find die Bildstrecke über den flammenflüchtenden Freier grundsätzlich völlig daneben. 2. Wenn der Ad-Server mir aber mittenrein ein "gottkennen.ch" einblendet, bin ich total versöhnt mit der Welt.

... link (one comment)   ... comment



Abt. Das gute Geld


Hach, meinen gewisse MitstreiterInnen für die infamy Sache immer wieder, für was da alles und insbesondere für die Kaserne Basel für Geld ausgegeben wird. Aber auch andere Sachen lässt sich die Basler Regierung etwas kosten. Heute beantragt sie unter vielem anderem:

für den Ersatz eines Lastwagens der Stadtgärtnerei Gebundene Ausgaben in der Höhe von 395'000 Franken.
Zudem hat sie der CARITAS Schweiz für die Erdbebenopfer in Chile einen Beitrag in der Höhe von 20'000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt.

Boch, ein Lastwagen für fast 400'000 Franken!


... link (2 comments)   ... comment



Abt. Qualitätsjournalismus


Rettet ihn, den Qualiträtsjpournalismus. Nicht nur die beste aller Basler Tageszeitungen hat ihn sich auf die Fahnen geschrieben, auch die "Glückspost" (das ist nicht die mit der galoppierenden Verwaltungsratsfluktuation) tut es. Und wie! Anders als andere Blätter aus der gelben Ecke erfindet sie die Geschichten rund um die Promis nicht einfach so, sondern lässt sie aus den Gesichtern lesen. So erfahren wir also ...:

"Überraschende Erkenntnisse: Wie ist Camilla wirklich!"
Nein, hier geht es so überraschend zur Sache, dass man die Frage nicht mehr mit einem entsprechenden Zeichen versieht, denn:
"Die Physiognomik-Expertin Tatjana Strobel analysiert Gesicht, Körpersprache und Bewegungen der Herzogin."
Was sind denn nun diese überraschenden Erkenntnisse?
„Auch die jahrelangen Schmähungen sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Dies erkennt man besonders an der Seelenfalte über der linken Augenbraue. Diese lässt darauf schliessen, dass für sie die jahrelangen Entbehrungen und Verschmähungen schmerzlich bis untragbar waren.“
Wenn das mal nicht überraschend ist. Aber "Physiognomik" lügt nie, und hat nur unfreiwilligerweise etwas mit Komik zu tun, denn dahinter stecken seit 5000 Jahren die Chinesen, wie die Glückspost mitteilt.
„All das ist wissenschaftlich belegbar und geht zurück auf die chinesische Medizin. Noch heute schauen sich, wie vor 5000 Jahren, dort ausgebildete Ärzte das Gesicht genau an und können aufgrund dieser Informationen Krankheiten erkennen“, berichtet Tatjana Strobel.

Nein, mit Komik hat Physiognomik ganz und gar nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Pseudowissenschaft, die aus den Gesichtszügen den Charakter des Menschen herauszulesen verspricht, diente den Nazis und dient heutigen Rassisten in ihrem Bestreben, "wertes" von "unwertem" Leben zu unterscheiden.


... link (one comment)   ... comment


 
infamous for 8590 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
E-Mail



status
Youre not logged in ... Login

menu
... infamy home
... such!
... topics
... 
... Home
... Tags

... antville home
... disclaimer


Februar 2026
So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
September




Für die Kaffeekasse:
Neuzugänge:
Abt. Keintunnel Nicht
vergessen, die Auto-Nerds wollen Milliarden in den Autobahnbau verlochen. Das ist sowas...
by bagger (02.09.24, 09:53)
Abt. Witz des Tages "Es
soll sogar prominente Klimakleber geben, die Flugreisen nicht grundsätzlich ablehnen,...
by bagger (15.06.24, 18:30)
Abt. Wohnschutz schützen Wenn die
Investoren husten, haben Basels Bürgerliche Grippe In einem beispiellosen Akt...
by bagger (15.06.24, 10:21)
Abt. Leckerschlecker The DEA
Northeast Laboratory (New York, New York) recently received a submission of...
by fuzzy (26.02.24, 12:06)
Abt. Wo-Wo-Wochenschau!
Männiglich fragte sich, was eigentlich Fonzis Leihkampffisch so macht. Die Antwort (oben) entnehmen...
by fuzzy (26.02.24, 12:04)
Abt. Schuss des Tages
by fuzzy (26.02.24, 12:02)
Abt. infamous Shooting
Foto: Fonzi Tromboni Gestern abend war grosses Fotoshooting im Studio zu Sankt...
by fuzzy (26.02.24, 11:55)
Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)