Donnerstag, 12. August 2010


Sabo als Rechtspopulist


was die amtseigner der katholischen kirche tun und lassen ist mir wurst, solange sie nicht IHRE würste in ministranten stecken oder rumerzählen condome schützten nicht vor aids. mit einigem amüsement habe ich das theater um den röschenzer pfarrer sabo, der wider seines keuschheitsgelübtes männlein und weiblein bespringt, das jedem unter die nase reibt der's nicht hören will und gleichzeitig auf sein amt als katholischer priester besteht, der einfach den schwanz nicht unter der kutte lassen kann. «wahnsinnig fortschrittlich» denken «fortschrittliche» christen, die dem aberglauben huldigen, das religiösität und aufklärung unter einen hut passen. mir war das ganze scheissegal. im zweifelsfall für sabo. wenn ich den leserbrief von ihm in der heutigen baz schon gekannt hätte und damit gewusst, wes geistig kind der geile pfaffe ist, ich hätte ihn persönlich, wie einst der heiland die schacherer, aus dem tempel getreten. er fordert, dass politiker und richter ihre scheuklappen absetzen «und die gewaltaten ausländischer jugendlicher ... nicht weiter verharmlosen und beschönigen». den richter oder politiker, der das macht, möchte ich sehen. ausländische täter werden schon jetzt in der schweiz trotz angeblicher rechtsgleichheit deutlich härter bestraft, als einheimische. nach ein paar zeilen ähnlichem geschwalle übertrifft sich Sabo selbst: Zur integration gehöre, vor allem die anerkennung von autoritäten und regeln. und das aus der feder eines mannes, der jahrelang auf die die traditionellen regeln seines berufsstandes geschissen hat. «Muss man denn erst tot sein, um nicht als hetzer,«rassist» oder rechtspopulist beschimpft zu werden, nur weil man den mut hatte die wahrheit zu sagen?» fragt Sabo. weiss ich nicht. aber auch wenn der herrgott ihn mit strafenden blitzen ins höllenfeuer jagd. für mich bleibt er eine doppelmoralische, schlecht informierte und bigotte kreatur. nationalität ist und bleibt kein kriminologisches kriterium. sehr wohl aber soziale benachteiligung. aber die haben die pfaffen ja nicht mal zu zeiten der leibeigenschaft erlebt. ora et labora.


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Abt. Jööö, Schnüffi!™


Die sollten den Tieren im Zolli vielleicht ein bisschen mehr zu fressen geben. Foto: Nina

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Abt. Qualitätsjournalismus


Frisch aufgeatmet, und alle Sorgen sind verpufft!


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Abt. Morin bleibt ...


... lieber Präsident.


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Mittwoch, 11. August 2010


Abt. Preisexplosion - heute: Immobilien


Wenn die Hypotheken im tiefsten Keller sind, steigen die Preise. Zum Beispiel jener der Hottinger-Villa am Petersplatz: plus 20% in 5 Jahren. Comparis archiviert verdankenswerterweise die historischen Inserate:


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Abt. bazillen des Tages


Wer die heutige Ausgabe der besten aller Basler Tageszeitungen durchblättert, findet viele wichtige Erkenntnisse und Tipps, die einem im Alltag weiterbringen. So lesen wir zum Beispiel in einem Beitrag über Grossraubtiere in der Schweiz:

"Beim Angriff eines Bären gilt: Gegenwehr ist zwecklos. Auch Weglaufen hat wenig Sinn."
Ist doch gut zu wissen. Also besser wär, ich träf kein' Bär!

Mit freudiger Freude nehmen wir auch die freudige Stimmung zur Kenntnis, die den FCB-Schütteler Valentin Stocker vor dem heutigen Freundschaftsspiel gegen Österreich beherrscht:

"Stocker freut sich auf die Chance und sagt: 'Noch kann ich meinen Körper etwas kaputt machen.'"
Jawohl, denn wer noch etwas kaputtmachen kann, bei dem ist noch nicht alles gänzlich kaputt.

Apropos Österreich: Wusstet Ihr, dass ...

"Österreich, das weiss jedes Vorschulkind, besteht aus acht Bundesländern und aus Kärnten.
Wusstet Ihr nicht? Ich auch nicht. Das mag daran liegen, dass wir keine Vorschulkinder mehr sind.

Zum Schluss noch eine Meldung aus den Gerichten:

"16 Jahre für 6 Franken"
Hoppla. Das ist aber sehr streng. Doch wir können etwas beruhigt sein, denn das Urteil bezieht sich in Tat und Wahrheit auf ein Tötungsdelikt.


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Abt. IR vs. UV - heute: im BS-Wasser


Basel ist die kleine Schwester von Shanghai. Will sie jedenfalls sein. Und gestern endeten die "Basel-Shanghai Days" an der Weltausstellung mit einigem Pomp und in Anwesenheit der üblichen Verdächtigen. Basel, Genf und Zürich präsentieren sich offenbar gemeinsam in Shanghai in einem Pavillon unter dem ebenso vollmundigen wie nichtssagenden Motto: "Besseres Wasser - bestes urbanes Leben". Auf der dazugehördenden Website finden wir unter "Mini Stories" bei "Clean River Rhine" ein kurzes Filmchen, das darstellt, wie am Rheinknie das Trinkwasser aufbereitet wird. Es behauptet, ... ... ganz am Schluss sei noch eine "infrared desinfection" in der Reihe. Tatsächlich ist es allerdings eine "ultraviolet desinfection", die die Chlorierung seit diesem Jahr ersetzt, wie im Begleittext eigentlich nachzulesen ist. Infrarot, ultraviolett? Wen kümmert der Unterschied? Offenbar niemanden. Darum kann in Shanghai in einem PR-Wisch des Pavillons auch ungestört und realitätsfremd behauptet werden, Basel lebe seit über 3'000 Jahren in Harmonie mit dem Fluss. Hab ich übrigens schon erwähnt, dass Burson-Marsteller die Website verantwortet? Mit Schaum vor dem Mund alles schönreden, aber die technischen Fakten nicht auf die Reihe kriegen. Und das für reichlich Zaster. Tja.


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Abt. Reprise - heute: kill'em all


Das Insektizid Marshal, bekannt aus Presse, Funk und infamy, enthält Carbosulfan. Carbosulfan ist seit dem 25.5.2008 aufgeführt im Anhang 8 der "Verordnung über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln". Der Anhang ist quasi die Abschussliste der Inhaltsstoffe. Ueber die Bedeutung des Anhangs schrieb das Bundesamt für Landwirtschaft BLW an infamy vor einem Jahr:

Wirkstoffe, welche im Anhang 8 sind, werden, falls keine Inhaberin einer Bewilligung für ein Pflanzenschutzmittel (das einen in Anhang 8 aufgenommen Wirkstoff enthält) innerhalb von 6 Monaten seit Aufnahme des Wirkstoffs in den Anhang 8 ein Interesse am Verbleib des Wirkstoffs in Anhang 1 anmeldet und keine solche Bewilligungsinhaberin innerhalb von grundsätzlich 12 Monaten ein neues, vollständiges Dossier einreicht, vom Anhang 1 der PSMV gestrichen. Die Streichung bedeutet, dass der Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln nicht mehr eingesetzt werden darf und die Produkte, die diesen Wirkstoff enthalten, vom Markt zurückgezogen werden müssen. Im Fall von Carbosulfan und Carbofuran ist die gesetzlich festgelegte Frist für die Bewilligungsinhaber, die ein Dossier einreichen wollen, bis Herbst 2009 festgelegt.
Da Marshal weiterhin verdealt wird, obwohl die Galgenfrist gemäss BLW dafür längst abgelaufen ist, hat entweder Syngenta angemeldet, sie wolle in der Schweiz den in der EU längst verbotenen Inhaltsstoff...
Die Verwendung von Carbosulfan führt zum Auftreten von Metaboliten mit gefährlichem Profil. Dies ist Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Verbraucherexposition und der möglichen Gefahr der Grundwasserkontamination. (...) Darüber hinaus enthält technisches Material (d. h. der Wirkstoff in der Form, in der er im Handel ist) erhebliche Verunreinigungen, von denen zumindest eine (N-nitrosodibutylamin) kanzerogen ist. Diese Verunreinigung ist in dem technischen Material in einer besorgniserregenden Menge vorhanden.
... weiterhin vertreiben, oder die Behörde schläft. Wahrscheinlich trifft beides irgendwie zu. Fragmer halt mal nach...

Addendum (13.8.): Die Basler Stadtgärtnerei hat vor knapp einem Monat ein umfangreiches Merkblatt publiziert in Sachen Buchsbaumzünsler.


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Dienstag, 10. August 2010


Abt. Die gute Nachricht


Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt und die Christoph Merian Stiftung teilten soeben mit:

Die Christoph Merian Stiftung und der Kanton Basel-Stadt unterstützen die kürzlich gegründete Stiftung Haus für elektronische Künste. Der Regierungsrat hat für die Jahre 2011 bis 2013 Beiträge in der Höhe von je 373'000 Franken, insgesamt 1'119'000 Franken, aus dem Anteil der Einwohnergemeinde am Ertrag der Christoph Merian Stiftung genehmigt.
Ich könnte hier an dieser Stelle nun in unbändigen Jubel ausbrechen, halte mich aber zurück, weil ich in diesem Fall nicht ganz neutral bin.

Jawohl! Es geht – unter anderem – um das Festival der elektronischen Künste Shift, das künftig eine Veranstaltung eben dieses neuen Hauses für elektronische Künste sein wird. Aber lassen wir wiederum die mehr oder weniger neutrale Stimme der Exekutive sprechen. In der Mitteilung heisst es:

Mit der Stiftung Haus für elektronische Künste im Kunstfreilager Dreispitz werden in Basel die bisherigen Aktivitäten im Bereich der Vermittlung, Förderung und Dokumentation der elektronischen Künste auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene neu unter einem Dach gebündelt. Die Stiftung setzt namentlich die Aktivitäten des Forums für neue Medien plug.in und des Festivals der elektronischen Künste Shift fort und ergänzt diese durch die neu gegründete Digital Art Collection/Store. Damit können Synergien optimal genutzt und die Visibilität der einzelnen Aktivitäten bedeutend erhöht werden. Das Haus für elektronische Künste Basel soll ein nationales Kompetenzzentrum werden. Insbesondere die internationale Positionierung der Schweiz im Bereich Medienkunst kann davon profitieren.
Fast alle Ampeln stehen also auf grün, denn das Startkapital zur Gründung der Stiftung ist ja bereits gesprochen.


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Montag, 9. August 2010


Abt. Die Geister, die ich rief...


468: Eine der grössten Privatarmeen der Welt mit 20'000 Söldnern u.a. im Irak, Aegis Defense Services/GB, richtete in Basel einen Holding-Sitz ein, so die BaZ.

Nichts Genaues weiss man nicht, nur eines ist sicher: Der nächste Geschäftsausflug der Herren von Aegis geht ans Tattoo. Dank erheblicher Steuerersparnis müssen sie ja sicher nicht knausern. Schinderassabumm


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Abt. Hurra! Hurra, die Schule ...


Nein, sie brennt nicht wirklich , allenfalls ein bisschen unter den Fingernägeln ...

Woran merkt man, dass man älter wird? Unter anderem dadurch, dass die Tochter zur Schule geht. In diesem Fall hier ins Bläsischulhaus, in die Klasse 1a, zu zwei Lehrern, die selber deine Kinder sein könnten.

Nun gut, der erste Primarschultag ist schon fast vorüber (es folgen ja noch ein paar, ein Drittel mehr, als bisher, um etwas genauer zu sein). Was die Tochter und ihre 19 KlassenkameradInnen noch nicht kennengelernt haben, ist ihr Klassenzimmer. Im Bläsischulhaus, so erfuhren die Eltern heute früh, wird ein Lift eingebaut. Das ist nicht ganz so einfach, wie sich das der Bauherr vorgestellt hat. Das Schulhaus hat doch schon einige Jahre auf dem Buckel bzw. auf den Grundmauern, und benötigt, damit der Lift nicht zum Gesamtzusammenbruch führt, einiges an statischen Verstärkungen. Soweit so gut. Nur hat dies der Bauherr erst wenige Tage vor Schulbeginn festgestellt. Dies hat nun zur Folge, dass die Klasse 1a ihre Schulzeit in einem Provisorium im Dachstock beginnen muss.

Nun denn. Maria, Yussef, Gaudenz, Rhena, Gardian, Jana, Stefan und die anderen haben alle ihr Plätzchen gefunden. Und die beiden Lehrer sind so jung und sportlich, dass sie den Weg in den Dachstock noch ohne Lift schaffen.


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Sonntag, 8. August 2010


Abt. Oilarrhea - heute: Krabbe frisst toten Aal


Was man als ROV-Operator in 1'500 Metern Tiefe so alles vor die Linse bekommt... Im Zeitraffer. In Originaltempo (seeehr langsam) hier Mehr Tiefseevieher rund ums BP-Loch gibt's hier.


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