Samstag, 19. März 2011


Abt. "Stoischer Überlebenswille" – oder: Somm und die AKW-Frage


Während sich Max Frenkel in seiner unsäglichen Kolumne in der "Basler Zeitung" darüber freut, dass Politiker, Prostituierte und Journalisten ihre Berufe ohne jegliche Abschlussprüfungen ausüben können, lobt sein Chef den vorbildlichen Umgang der Japaner mit ihrer Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe.

"Sicher ist bloss, dass uns die Japaner mit ihrem stoischen Überlebenswillen noch manche Achtung abverlangen."
Nun, neben ihrem "stoischen Überlebenswillen" kennen die Japaner auch einen vehementen Technologieglauben und die alte, aber noch immer lebendige Tradition des Harakiri. Harakirisch nun äussert sich auch Markus Somm, wenn er in seinem Leitartikel in einer Basler Zeitung Atomkraftwerke als "unverzichtbar" bezeichnet.
"Allein der Markt und die Rentabilität sollten entscheiden."
... ob man sich einer Situation aussetzt, die letztlich nur noch mit "stoischem Überlebenswillen" gemeistert werden kann?

Wohin die Marktbesessenheit führen könnte (hoffentlich nur könnte!), das zeigt sich doch eben jetzt am Beispiel Fukishima.


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Freitag, 18. März 2011


Abt. infamy visitors – heute: Chartbeat


Schnieke: Mit der Chrome Extension von Chartbeat kann ich in Echtzeit messen, mit wie vielen Flüchtlingen das infamy Schlepperboot gerade unterwegs ist. Was weniger fäggt: Nur die ersten 30 Tage sind gratis. Erinnert mich bitte ans Abbestellen.


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Abt. Betroffenheit – heute: mit Japan


Auch "betroffen mit Japan"? Bei der Mahnwache am Kleinbasler Kopf der Mittleren Brücke hat es noch Platz.

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Abt. Satz des Tages – heute: Eugen Sorg


BaZ

Der neue Textchef zeigt in der Besten aller Zeitung, wie es geht: Ein Satz, ein Absatz, 62 Wörter, 461 Zeichen (mit Leerschlägen, ohne sind es genau 400). Selbst wenn ich so lange Sätze machen könnte, dürfte ich es nicht. 12 Wörter, möglichst keine Nebensätze und bloss keine Passivkonstruktionen ist die Devise meiner wichtigsten Kundin. Aber so literarisch, wenn nicht lyrisch der Satz von Eugen Sorg, so klar ist auch, dass er den Anforderungen an den neuzeitlichen Journalismus nicht genügt. Der bräuchte ja glatt vier Tweets!


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Abt. Die Tücken der ... - heute: Bannerwerbung


Wer hier zusammen mit Ghadhafi für Russisches Roulette wirbt, ist die NZZ mit Eigenwerbung für ihre Reader's Digest Version von 10 Stück Weltliteratur.

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Abt. Da lacht der Gondoliere - heute: Logistik


Stell Dir für 5 Minuten mal Deine Stadt vor, wenn alle Strassen 4 Meter unter Wasser stünden, jede Gasse nur wenig breiter als ein Schubkarren und wirklich fester Boden in alle Richtungen mindestens 2 Kilometer entfernt wär. Und jetzt erklär mir, wie in der Situation die ganze Versorgungs- und Abfalllogistik funktioniert. Vom Rest ganz zu schweigen. Hier kostet das die Leute ein Lächeln. I don't get, but like it.

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Abt. Job-Angebot des Tages


#Suche Sexual and Reproductive Health Project Associate,with a special focus on Maternal and Ch... bit.ly #bewerben #Baselless than a minute ago via twitterfeed


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Abt. Metapherndrescher – heute: Weltwoche


Alle sind jetzt gegen Atomstrom? Alle? Nein, die Weltwoche natürlich nicht. Man soll "das Kind nicht mit dem Tsunami ausschütten", frotzelt stv.-CR Philipp Gut im Weltwoche-"Video"kommentar, sichtlich um eine Provokation bemüht. Den Schulterklaps vom Roger hat er sich redlich verdient.


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Abt. infamy approved - heute: "da Mamo"


Seit gestern Abend darf sich das "da Mamo" in Venedig... ...offiziell als "infamy approved" betrachten. Trotz schwerster Astrologie-Allergie haben wir die "Scorpione" getestet. Tomaten, Mozzarella, Porcini, Bresaola, Rucola, Parmigiano. Ausgezeichnet! Übrigens: Das Wetter heute Morgen: ... & frühlingshafte Temperaturen!


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Abt. Rechenkünstler - heute: Cablecom


Laut Kleinreport will Cablecom ihren Kunden die Umstellung auf papierlose Rechnungen schmackhaft machen, indem sie eine Gebühr von 1.50 Franken pro zugestellte Papierrechnung einführt. Damit könne das Unternehmen, so Cablecom, "pro Jahr potenziell einen etwa 2,6 Kilometer hohen Papierstapel im A4-Format einsparen". Und wohl auch einen Stapel Geld für Papier, Druck und Porto. Korrekterweise müsste Cablecom diese Einsparung weitergeben und also jene, die auf E-Rechnung umstellen, mit einem Rabatt von Fr. 1.50 belohnen. Alles andere ist eine (schlecht) versteckte Preiserhöhung.


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Donnerstag, 17. März 2011


Abt. Was gibt's denn heut zu essen? – heute: in Israel


<a href="www.ynetnews.com target="blank"> Yediot Ahronot

Dem Live-Blog von Al Jazeera English entnehmen wir, dass die Katastrophe in Japan jetzt auch in Israel Besorgnis auslöst. Na, es het, solang's het!


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Abt. Quote of the day - heute: John Beddington


Zuhanden der britischen Botschaft in Tokyo entwirft der oberste wissenschaftliche Berater der Regierung in London am Telefon das folgende worst case scenario im Falle eines Meltdowns in Fukushima:

In this reasonable worst case you get an explosion. You get some radioactive material going up to about 500 metres up into the air. Now, that’s really serious, but it’s serious again for the local area. It’s not serious for elsewhere even if you get a combination of that explosion it would only have nuclear material going in to the air up to about 500 metres. If you then couple that with the worst possible weather situation i.e. prevailing weather taking radioactive material in the direction of Greater Tokyo and you had maybe rainfall which would bring the radioactive material down do we have a problem? The answer is unequivocally no. Absolutely no issue. The problems are within 30 km of the reactor.
Möge er recht haben!


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