Montag, 18. April 2011


Abt. Stand der Dinge – heute: Titanwurz


Höhe am 18.4.: 1 Fuzz (= 175 cm).


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Abt. Stresstest - heute: Evakuierung im Dreiländereck


Fessenheim, Mühleberg, Leibstadt, Gösgen: Könnten wir abhauen, wenn uns einer der atomaren Tauchsieder in der weiteren Umgebung um die Ohren fliegt? Am Freitag, dem 13. Mai (das Datum hat nichts zu bedeuten! Alle schwarze Katzen haben an dem Tag Hausarrest!) tagt der Districtsrat, das sich selber so deklarierende "Parlament des Eurodistricts Basel" im Basler Grossratssaal. Traktandum 3 lautet:

Antrag des Vorstands des Districtsrates für einen Antrag "AKW-Katastrophe: Stresstest für Evakuierungen im Gebiet des Trinationalen Eurodistricts Basel"
Der Vorstand des Districtrats stellt darin an die Versammlung den Antrag, sie möge ihm den Auftrag erteilen, er solle u.a. "prüfen und berichten":
ob, wie und mit welchen Folgen im Gebiet des Trinationalen Eurodistricts Basel bei einer AKW-Katastrophe Evakuierungen eines Teils oder des ganzen Eurodistricts vorgenommen werden könnten sowie ob und wie diese organisatorisch zu bewältigen wären;
Fukushima lässt grüssen. Das Resultat der Abklärungen ist zwar an einer Hand abzuzählen. Aber die offiziellen Antworten auf diese und andere Fragen könnten durchaus interessant sein. Präsident des Districtrats ist übrigens der irgendwie nicht ganz ins gängie SVP-Schema passende, aber dennoch SVP-Grossrat Heinrich Überwasser, der zudem das offzielle Initiativkomitee in Sachen Familiengärten präsidiert... Und, ja, er, ebenfalls ein eifriger infamy-Leser, hat mir die Information, die heute sowieso offiziell via die baselstädtischen Parlamentsdienste an die Medien ging, geschickt. Ist es fukushima-getriebener Populismus / Aktionismus, was der SVP-Präsident des Districtrats hier betreibt? Oder bringt es in der Sache tatsächlich etwas, wenn ein länderübergreifendes Gremium zum - natürlich eigentlich sehr naheliegenden - Schluss kommt: "Evakuieren geht nicht. Stellt die Kübel endlich ab!"?


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Abt. Het's kai Schwümm?


Ob man den essen kann?

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Samstag, 16. April 2011


Abt. Entrüstung des Tages


US-Aussenministerin Hillary Clinton verurteilte die Verwendung der Streumunition. Sie sagte der Zeitung «New York Times»: «Bei Oberst Ghadhafi und seinen Leuten wundert mich nichts mehr.» <a href=bazonline.ch target=blank>baz Während der Golfkriege gegen den Irak (1991/2003) sowie im Kosovokrieg (1999) setzten die USA und Großbritannien Streumunition in großem Umfang ein. landmine.de


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Abt. blick.ch-ille des Tages



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Freitag, 15. April 2011


Abt. Weil sie so schön ist


...gibt es heute mal die aktuelle Wetterprognose für Basel im SMS-Format auch online: Wetter Sa//Jura+Basel: Viel Sonnenschein und mässige Bise. Tagsüber vor allem über den Jurahöhen und vom Schwarzwald heraus Quellwolken. Trocken bei 11-16 C.


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Abt. Unsere Titanwurz kurz vor dem F ...


Wer nicht selber dabeisein kann, wenn die grösste Blume der Welt, die Titanwurz, im Botanischen Garten der Uni Basel baldigst zum seltenen Erblühen kommt, der kann sie über die Webcam betrachten. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht dem ekligen Aasgeruch aussetzt, den die Blume verströmen soll:

"Die Titanwurz ist eine Regenwaldpflanze aus Sumatra (Indonesien). Sie ist mit dem einheimischen Aronstab verwandt und bildet die grösste Blume im Pflanzenreich: Ein braunrotes, trichterförmiges Hüllblatt umgibt einen grossen, gelblichen Kolben. Der gemessene Rekord liegt bei 3.06 m Höhe. Mickrige Exemplare bringen es auf 1.50 m. Der Kolben stinkt nach Fisch oder Aas und lockt damit Bestäuber an (Aasfliegen, Aasbienen)."

Das oben abgebildete Webcam-Bild stammt von heute Freitag ca. 17 Uhr.


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Abt. Happy Birthday – heute: Leonhard "π" Euler


Eigentlich nicht mein Ressort, aber ein Tweet von @dctp_tv macht mich darauf aufmerksam, dass der olle Leonhard Euler heute Burzeltag hat. Da der Zarenschmöcker das Licht der Welt in Bebbitown erblickte, senden wir hier gerne den Link zum dctp-Geburtstagsfilm. Am Rande bemerkt: Die Unterbrecherwerbung ist ja wohl voll fies!


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Abt. Hahnenkampf des Tages – heute: im Irak


Da können sich die Streithähne von Telebasel noch eine Schneide abheeben. via @medienwoche_ch


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Abt. Basel ist... - heute: "die weiblichste Stadt" II


Man kann natürlich aus jeder Mücke einen Elefanten machen, wenn's der Stadt-PR nützt. Eine Rückfrage beim BfS und ein bisschen Tabellenschubsen ergab, dass Kessler - prozentual gesehen - im Prinzip recht hat: Oder in Worten: Der Anteil 20 bis 29-jähriger Frauen in Basel-Stadt ist 7.5%, in Luzern 6.8%, in Fribourg 6.5%, in Zürich 6.5%, usw. bis AR mit 5.0%. Basel hat im Vergleich also einen 15% höheren Anteil 20-29jähriger Frauen als Zürich. Das bedeutet konkret: Wenn Dir im Vorbeigehen in Zürich 20 Frauen in dem Alter begegnen, begegnest Du in derselben Zeit in Basel 23 20- bis 29jährigen Frauen. Oder, nochmals anders rum: Wenn Du die Freie Strasse runterschlenderst an 200 Leuten vorbei, dann waren 15 davon Frauen zwischen 20 und 29. Und wenn Du durch die Bahnhofstrasse an 200 Leuten vorbeispazierst, waren darunter 13 Frauen zwischen 20 und 29. Wir sind wenig beeindruckt. Ausser vom raffinierten Aufblasen einer Petitesse zu einem "Schweiz aktuell" Beitrag. Das wären dann noch die absoluten Zahlen: Und die Rohdaten gibt's für Fans hier.


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Abt. Ausverkauf der BaZ-Redaktion


Da hat der Chefredaktor doch kürzlich erst den Rotstift in der Redaktion angesetzt und Leute entlassen, und flugs gerät er nach und nach in grösseren Personalnotstand, als ihm eigentlich lieb sein sollte. Wie aus einem Artikel im "Tages-Anzteiger" hervorgeht (auch auf bazonline.ch einsehbar), stehen BaZ-Redaktoren offenbar bereits Schlange vor den Personalpforten des neuen Basler Medienprojekts:

"Bereits in den ersten Stunden nach Bekanntwerden des neuen Projekts und des Redaktionsleiters Urs Buess hätten «etliche aus der BaZ-Redaktion» Interesse angemeldet", ...
... wird der Zeitungs-Konzipierer und ehemalige BaZ-Chefredaktor Ivo Bachmann zitiert.

Und auch sonst wird in der BaZ-Redaktion scheinbar kräftig umgebaut.

"Am Mittwoch hat er (Anm. Somm) seinen Leiter des Ressorts Basel-Stadt, Patrick Marcolli, per 1. Oktober als Korrespondent nach Berlin versetzt."
Und warum das? Ist ihm Marcolli zu links für das Ressort Basel-Stadt? Aber warum schickt er ihn denn nach Berlin? Dort hatte Somm doch mit Benedikt Vogel bereits einen Korrespondenten, der sich getraute, dem Chef zu widersprechen, was ihm auch prompt den Kopf gekostet hat.

Man könnte das Gefühl bekommen, dass da alles ein bisschen aus dem Ruder zu laufen droht. Oder ist es Kalkül? Wer wird jetzt der neue Stadtchef der BaZ? Urs Baur von der Weltwoche?

Ach ja. Auch in der NZZ stösst das neue Medienprojekt auf Wohlwollen. Aber an den Niedergang der alten Zeitung will man in Zürich nicht so recht glauben:

"Dass das Projekt auf dem Lesermarkt zu einer echten Bedrohung für die «BaZ» wird, ist nicht anzunehmen. Zu unterschiedlich sind die Produkte gelagert. Aus publizistischer Sicht ist die neue Zeitung für die Stadt Basel aber eindeutig ein Gewinn. Und über die Region hinaus dürfte die neue Kombination aus Online- und Printprodukt auf einiges Interesse stossen."
Auf einiges Interesse stossen? Über die Region hinaus. In der Region schon, was die elektronischen Medien angeht. In der BaZ selber scheint man das Ganze noch vehement zu verdrängen. Mehr als eine kurze Agenturmeldung im Wirtschaftsteil lag nicht drin.


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Abt. Basel ist... - heute: "die weiblichste Stadt"


Zwischen Simpsons und "New York für Anfänger" war Thomas Kessler gestern auf SF2 jetzt auch der Fachmann für weibliche Demographie:

Das etwa 2 minütige Einsprengsel im Programm kam unangekündigt und ging nahtlos in einen Trailer für irgendeinen Hollywoodschinken über, platzte quasi einfach rein. "product placement" der Stadtentwicklung at its best. Oder so. In diesen Fällen ist EyeTV Gold wert!

P.S. Eine Anfrage beim Bundesamt für Statistik, ob die Aussage, "in Basel leben, arbeiten und studieren mehr Frauen zwischen 20 und 29 als in allen anderen Schweizer Regionen" stimmt, ist am Laufen.


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