Freitag, 9. September 2011


Abt. Karrierechancen - heute: @nasa


Gesucht: Astronauten. Bei der NASA. Nein, ich verrat nicht, an wen ich jetzt denke! Da kommst Du nie drauf!


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Abt. Neue Bilder für den Baselbieter Landratssaal


Es gibt ja Menschen mit einem Faible für die Genremalerei der 1930er-Jahre. Ein markantes Beispiel dafür ist das Triptychon von Otto Plattner und Emilio Müller im Baselbieter Landratssaal. Auf dem Mittelbild ist ein Bauer zu sehen, der von Hand das Korn aussäht, ein weiterer, der mit einem Ochsengespann das Feld pflügt und eine Mutter mit Kleinkind auf dem Arm. Das entspreche nicht mehr dem Bild des modernen Baselbiets, findet nun der grünliberale Landrat Hans Furer, der von Beruf Anwalt ist und unter anderem das Sekretariat der Kunstsammlungs-Stiftung Im Obersteg innehat:

"So möchte ich auf jeden Fall den Kanton Baselland nicht dargestellt haben, einen Kanton, der im Wesentlichen von einer modernen Industrie und von Dienstleistungen lebt, der sich seit 1932 enorm entwickelt hat. Selbst die Landwirtschaft arbeitet mit modernen Geräten" ...,
... schreibt er in einem Postulat.
"Ohne die (lokal) historische Bedeutung des Werkes zu mildern, muss doch gesagt werden, dass die Zeit für etwas Neues gekommen ist."
Er möchte gerne eine Kommission u.a. mit Kunstsachverständigen aus den baselstädtischen (!) Kunstmuseen damit beauftragen, Vorschläge für eine neue künstlerische Ausschmückung des Landratssaals zu eruieren.

Eine gute Idee. Dabei muss das Neue auch gar nicht unbedingt neu sein, wie der treffende Bildvorschlag Ober zeigt. Eine


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Abt. Fluch & Segen - heute: Social Media


Jetzt organisieren im November sogar der "Schweizerische Städteverband" und die "Schweizerische Konferenz der Stadt- und Gemeindeschreiber" eine Tagung zum Thema "Social Media". Thema:

Die Herausforderung «Social Media»: Nur Aufwand oder auch Ertrag für Stadt- und Gemeindeverwaltungen?
Gute Frage! Nächste Frage?


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Abt. Jekami – heute: SVP-Plakate verhunztexten


«SVP-Plakate verhunztesten» ist das Motto des gleichnamigen Blogs. Ein paar hübsche Müsterli gibt es bereits zu sehen. Wer selbst ein Exemplar verschönert hat, weiss jetzt, wo er es verewigen kann.


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Donnerstag, 8. September 2011


Abt. the second Singapore


Chinatown of Switzerland soll Basel zukünftig sein. Nachdem am Rhein Hochdeutsch und Englisch dominieren wär das mal eine sprachliche Abwechslung. Zumindest wenn es nach der erfolgreichen Stadtvermarktering Sabine Horvath geht. Ob da ein Roche-Turm ausreicht? De Meuron, bitte übernehmen.


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Abt. Kaboum!


@ Kispi


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Abt. Eine Million für ein Münsterbuch


Mit Aufmerksamkeit lesen wir immer wieder die Mitteilung, wer und was durch den Swisslos-Fonds unterstützt wird. Meist sind es Beträge von einigen tausend oder zehntausend Franken, selten geht es auch über die Hunderttausender-Marke. Jetzt aber heisst es:

"Der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte wird für die Publikation einer wissenschaftlichen Buchmonographie über das Basler Münster aus Anlass des Tausendjahrjubiläums des Heinrichs-Münsters 2019 ein Beitrag in Höhe von 1,0 Mio. Franken bewilligt."
Eine Million für ein Buch. Das ist viel! Auf den ersten Blick zumindest. Denn das Adjektiv wissenschaftlich besagt, dass hier noch Einiges an Hintergrundarbeit geleistet werden muss, denn erstaunlicherweise ist die kulturhistorische Bedeutung des Basler Münsters bis heute noch nicht wirklich umfassend gewürdigt worden.


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Abt. Staatsterrorismus


Wie befürchtet drohen nun die 9/11 Jubiläumskatastrophenberichte auf allen Kanälen. Da sachlich betrachtet kaum etwas für die offizielle Version spricht und weitere Versionen zumindest gleich wahrscheinlich betrachtet werden müssten, wird nun bevorzugt die eigene Betroffenheit besprochen. Kürzlich im 10v10: Daniela - "wie ich den 11.9. erlebte" inkl. der unverzichtbaren Swissairfloskel "nichts war mehr wie vorher". Nun tobt sich die NZZ Redaktion aus mit "9/11 persönlich und analytisch".


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Mittwoch, 7. September 2011


Abt. Mormonen bei der BaZ?


Ein infamy-Leser hat darauf hingewiesen, wir nehmen es gerne auf. Ungeheuerliches ist nämlich auf Seite 10 (letzte.) der "Basler Zeitung" zu lesen:

"Musik verändert die Sexualität"
Forscher von der Brigham Young University in Provo, Uta, seien zu folgender Erkenntnis gelangt:
"Popmusik kann junge Männer dazu verleiten, sich sexuell aggressiv zu verhalten und Frauen als Objekte zu behandeln. Jungen Frauen wird in den Songs häufig vermittelt, dass ihr Wert in der Gesellschaft darin bestehe, anderen sexuelles Vergnügen zu bereiten."
Ahnten wir es doch. Popmusik treibt junge Menschen nicht nur in den Selbstmord, verführt sie nicht nur zu Amokläufen etc., sondern ...

Aber im ernst: Hat irgend jemand schon von der Brigham Young University in Provo gehört? Die gibt es tatsächlich. Sie gehört der Mormonischen Kirche. Und diese hat zur Popmusik bekanntlich ein eher distanziertes, wenn nicht gerade diabolisiertes Verhältnis.

Wie gelangt nun eine solche, sagen wir mal doch relativ problematische Studie in die "Basler Zeitung"? Und nur in sie, denn sie hat es in kein anderes Blatt geschafft? Liest da auf der Redaktion einer (mit dem Kürzel mbr) einen Pressedienst der Kirche Jesu Christi der letzten Tage oder so? Oder sind es gar die Mormonen, die als Financiers im Hintergrund das Blatt auf den rechten Weg weisen möchten?


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Abt. Offenlegen


Der Unverlinkbare weiss es ja laut ihm vorliegenden Quellen bereits, wir nicht so genau. Nämlich, wer denn nun wirklich als Geldgeber hinter der neuen "Basler Zeitung" steht. Und wir würden es gerne wissen, sollten es unbedingt, meint nun der Presserat in einer Stellungnahme zu einer Beschwerde von "Rettet Basel". Das Beschwerdegremium der Medienbranche heisst die Beschwerde der Beschwerdeführer (uff) gut. In der Stellungnahme heisst es:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen.

  1. In der Redaktion der «Basler Zeitung» und in der Öffentlichkeit bestehen ernstzunehmende, begründete Zweifel daran, ob der Verleger Moritz Suter als aktienrechtlicher Eigentümer die «Basler Zeitung» auch wirtschaftlich beherrscht, Daher fordert der Presserat die «Basler Zeitung Medien» gestützt auf Buchstabe d der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» auf, durch geeignete Informationen und Erläuterungen gegenüber Redaktion und Öffentlichkeit Transparenz darüber herzustellen, ob Moritz Suter das Unternehmen auch wirtschaftlich beherrscht oder wer gegebenenfalls im Hintergrund das «Sagen» hat.

  2. Die Forderung nach Offenlegung der direkten und indirekten Beteiligungen an Medienunternehmen ist mit der Medien- und Wirtschaftsfreiheit vereinbar. Medien, deren Aufgabe es ist, Transparenz über gesellschaftliche Akteure und wichtige gesellschaftliche Vorgänge herzustellen, dürfen bei sich selber keinen anderen Massstab anlegen als bei anderen wichtigen gesellschaftlichen Akteuren.

Die "Basler Zeitung" blieb in ihrer Stellungnahme gegenüber dem Presserat bei ihrer Verschleierungs- bzw. Versutterungstaktik:
"Das Unternehmen habe am 24. November 2010 umgehend öffentlich mitgeteilt, dass Moritz Suter alleiniger Besitzer und Verleger des Medienunternehmens sei. Suter habe die Mitarbeiter auch persönlich orientiert. Aus den von der Beschwerdegegnerin vorgelegten Handelsregisterauszügen gehe hervor, dass Suter zur Zeit alleiniger Verwaltungsrat von «National Zeitung und Basler Nachrichten AG» und «BaZ Holding AG» sei – und damit die Unternehmensgruppe Basler Zeitung Medien allein kontrolliere.
Aber dass der stumpenrauchende Luftikus VR-Einzel-Strohmann ist, hat ja gar niemand bestritten.

Der Presserat kann anprangern, was er hiermit auch tue, hat aber keine Weisungsbefugnis;die "Basler Zeitung" kann ihren Blocher, Ospel, Tettamanti, Berlusconi, oder wer auch immer wirklich das Sagen hat, weiterhin versteckt halten.


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Abt. Umsteigen - heute: Mona Vetsch & Karin Frei


Die beiden Frauen sind künftig Gastgeberinnen beim "Club" von SF, meldet SRF grad vorhin. Eine sehr gute Wahl, find ich.

(Mitte: Karin Frei [Quelle])

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Abt. d Chineese kemme


Es wird immer behauptet, chinesische Polizisten seien hart und grausam - dabei machen sie Yoga mit den Drogensüchtigen. ChinaDaily


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Abt. Keintunnel CH
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