Montag, 14. Oktober 2002


Heckenschütze doch nicht Gott?


Washington (sda/afp) Auf der Suche nach dem Heckenschützen bittet die Washingtoner Polizei nun um Amtshilfe aus dem Pentagon. Die Polizei habe das Verteidigungsministerium gebeten, in den Personalakten nach ausgebildeten Scharfschützen zu fahnden. Zudem sei das Pentagon aufgefordert worden, die Unterlagen der Scharfschützenschule in Fort Bragg im Bundesstaat North Carolina nach ehemaligen Soldaten oder Bewerbern mit psychologischen Problemen zu durchforsten, meldete das Nachrichtenmagazin Newsweek.


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Abt. Witz der Woche


Aus aktuellem Anlass bringen wir diese Woche den Witz, den der Chefsteward der Swiss vor dem Landeanflug auf den Brussel Nationaal Luchthaaven erzählt hat:

Pilot zum Tower: "Ratet mal, wer jetzt kommt." Der Fluglotse schaltet die Lampen auf der Rollbahn aus und antwortet: "Nun rate mal, wo wir sind!"


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Abt. Nekromantik!


Weich und verwegen zugleich muss der Mann sein, der bei der Feministin Alice Schwarzer Gefallen finden soll: eine Mischung aus James Dean, Anthony Perkins und Elvis Presley.

«Männer, die nur männlich sind, öden mich an. Ein Mann sollte feminine Seiten haben,» sagte die Herausgeberin der Frauenzeitschrift «Emma» laut «Bild am Sonntag» in einem Interview. Umgekehrt seien auch sehr weibliche Frauen langweilig, weil sie durchschaubar seien.

Kein Wunder kriegt die Schwarzer nie einen Mann ab: Die Jungs sind alle schon längst unter der Erde.... Lechz!


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Dogma-Fotograf verpatzt Hochzeit


Wegen unscharfer und verwackelter Bilder muss ein spanischer Fotograf tief in die Tasche greifen: 7 000 Euro Schadenersatz verlangt ein Brautpaar, weil der Fotograf den beiden den schönsten Tag im Leben nicht auf Bildern festhalten konnte. Er habe mit seinem «Pfuschwerk» den Brautleuten moralischen Schaden zugefügt, begründete ein Gericht im spanischen Gerona das Urteil. Denn die Eheschliessung stelle für das Brautpaar einen unwiederholbaren Moment dar. Der Fotograf argumentierte, er habe bei seinen Aufnahmen einen «sehr persönlichen Stil» gepflegt. Das Gericht wies dies als Ausrede zurück. (kleinreport)


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(Rheinische Post)

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Freitag, 11. Oktober 2002


Fuzzy Goes Manneken Pis (IV und Schluss)


Eine kurze Nacht und ein langes Seminar später machte sich Fuzzy Abderhalden auf den Heimweg. Den Rückflug hatte er bereits verschieben lassen müssen, und jetzt wurde die Zeit knapp. Prompt bleibt der Flughafen-Zug auf freier Strecke stehen. "Da hat sich wohl ein Hühnervergifter vor den Zug geworfen", dachte Fuzzy ohne Mitleid. Endlich am Flughafen angekommen, schaffte er es sogar noch, im Ebengarnichtmehr-Duty-Free eine Schachtel Pralinen zu ergattern. Als er endlich im Flieger sass, suchte Fuzzy wie immer nach Anzeichen eines bevorstehenden Unglücks. Er fand nichts. In der Luft servierte ihm die Stewardess Wasser. Eptinger.


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Fuzzy Goes Manneken Pis (III)


Um seiner Holden ein paar originalbelgische Pralinen zu beschaffen, stahl sich Fuzzy aus dem Lunchroom und ging in die Stadt. Durch die Königinnen-Galerie, über den Grand Place. Er ging an Kathedralen und nicht minder imposanten Geschäftspaläste aus Glas vorbei, ohne dass er ein Plätzchen gefunden hätte, wo er seinen zuvor gefertigten Krautwickel reinziehen konnte. Vorbei an Nachtclubs und Puffs fand er schliesslich ein einsames Bänklein, wo er die heimische Kräuterluft gierig in sich hinein sog. Dann verirrte er sich.

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Abt. Aetsch!


(launch.net)

Der Fritzensnobelpreis geht doch nicht an die eiserne Carla, sondern an Jimmy Carter! Da soll sogar der Slobo laut aus seiner Zelle gelacht haben.


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Wegen Mist keine Moneten


Eben ist das Wehklagen wieder lauter geworden: Die Musik-Industrie hat ihre Kassenstände des ersten Halbjahres 02 bekannt gegeben. Umsatz weltweit minus 9,2 Prozent. Stückzahl verkaufter Musikträger minus 11,2 Prozent. Umsatz mit Musik-Kassetten minus 31 Prozent. Umsatz mit Singles minus 17 Prozent. Der Abwärtstrend der letzten Jahre hält also an. Und Schuld daran, da sind sich die Plattenbosse einig: Raubkopien und das Internet. Man könnte also meinen, die Zeiten, in denen man in einen Musikladen ging, irgendwo aus einem Gestell eine CD heraussuchte, danach 30 Franken auf den Tisch legte und so eine hübsch verpackte „Langspielplatte“ kaufte, seien endgültig passé. Die Majorlabels jammern: „Copy kills Music!“

Nur: Haben wir nicht früher ebenfalls illegal Musik kopiert? Zu Hause vor dem Radio sitzend mit dem Finger auf der Aufnahmetaste des Kassettengerätes? Doch haben wir. Und deshalb liegt eben auch die Vermutung nahe, dass nicht der Musik-Klau (alleine) für die Flaute im Popmusik-Geschäft verantwortlich ist. Sondern der Mist an Musik, den die Plattenindustrie unters Volk bringt. Wenn auf einem Album zwei, drei gute Songs zu finden sind, ist das meistens schon viel. Der Rest ist überflüssig. Kein Wunder also, laden sich die Internet-Surfer einfach jene Musikstücke auf den PC, die ihnen auch wirklich gefallen.

Schuld also, dass immer weniger Popmusik legal gekauft und bezahlt wird, sind die zuletzt in viel zu hohem Tempo frisch lancierten Stars und Sternchen. Dies führte dazu, dass sich die Popmusik zu einer eintönig klingenden Hit-Maschinerie verwandelt hat. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist seelenloser Plastikpop ohne jede Idee. Echte Stars – also Musikerinnen und Musiker mit Charisma, die noch Noten lesen können, lange Fingernägel zum Gitarre spielen haben und auch mal ein Hotelzimmer zertrümmern – solche kann man eben nicht einfach vom Eingangsbereich des McDonald’s wegcasten.

Dabei sind weder die gute alte Schallplatte und noch weniger der Kauf einer CD out. Schliesslich leben wir in einer materiellen Welt. Tolle Sachen will man besitzen. Alles schmeisst man weg: Kleider, Möbel, Geschirr, alte Computer. Nur CDs nicht. Also los, macht mal vorwärts mit guten Tönen!


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Noble Wüthrichs II


Unser zweiter Wüthrich meldete sich kurz darauf telefonisch:

"Nobelpreis? Ich? Wohl kaum! Ich kann Ihnen sagen, ich bin total im Strumpf!"


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Noble Wüthrichs


Foglender Surferbrief erreichte uns per elektronischer Post.

"Berti und Fuzzy? Sofort gebookmarkt. Der Nobelpreisträger hat übrigens wie ich Trub im Emmental als Heimatort. Ich bin sicher, wir sind verwandt. Habe mich sofort an Bruder Kurt gewandt, um an der Nobelpreissumme teilzuhaben! Gruss, YB"

Da sieht man mal wieder: infamy-Leser sind besonders gerissen!


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Ozzy stürmt die Charts


Aus der Rubrik Rush von Blond

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infamous for 8651 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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