Mittwoch, 21. Dezember 2011


Abt. las 638 vidas del comandante en jefe...



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Abt. Räumliches Orientierungsvermögen


Grad eben habe ich mir die WoZ angeschaut und erschreckt festgestellt, dass diese von einer gefestigten Mitte-Links-Regierung spricht. Gedruckt ebenso wie Online. Nein Woz sag ich, nicht NZZ, nicht Weltwoche. WoZ!! Kann mir jemand helfen??? Was braucht es heute, um als Links zu gelten? Eine atomkritische Haltung? Eine Apple-ID? 2321 Zwitschergefolgsmenschen? Was sind die Kriterien? Bitte um Nachhilfe in politisch-räumlichem Vorstellungsvermögen.


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Abt. Notenbankgeldmenge - heute: Update der SNB


Für Zahlenfanatiker: die Notenbankgeldmenge der Schweizerischen Nationalbank von Januar 1950 bis zum jüngsten, heute publizierten Wert, in Millionen CHF:

Die Rohdaten gibt's hier. Erst zaubern sie 180 Milliarden aus dem Hut von Juli bis September. Und jetzt, Verwschwindibus, sind 18 Milliarden schon wieder weg. Das ist schwarze Magie!


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Abt. AKW ist OK - heute: according to EDF


@mediapart - derzeit mein Favorit in Sachen Onlinenewsjournalismus (werbefrei, abobasiert, chefredaktorlos) - schreibt darüber, wie die EDF-Kader ihren Angestellten beibringen wie die ihren Familien beibringen sollen, über AKWs nach Fukushima zu denken:

EDF demande à ses cadres de présenter, avant le 31 décembre, à tous les agents des centrales nucléaires un argumentaire en défense de l'atome. Il s'agit de fournir le bon argumentaire à répercuter auprès de leurs familles et de leurs amis. Nous publions cette note.
Und das ist "cette note": Quel débat sur le nucléaire après Fukushima?


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Abt. Tüftler - heute: heizen mit H2O2


35%iges Wasserstoffperoxid (H2O2) plus ein geheimnisvoller Katalysator ergibt H20 + O2 und Wärme. Zwei Tüftler in der Ostschweiz haben mir in ihrer Werkstatt gezeigt, wie sie damit eine CO2-freie Heizung bauen wollen. CO2-frei zumindest am Ort, wo geheizt wird damit. Die Herstellung des H2O2 benötigt natürlich Energie. Wo die ihrerseits herkommt, entscheidet über die Umweltneutralität des Konzepts. Ob daraus je etwas wird? Who knows. Ein Gewährsmann an der ETHZ findet die Idee technisch verlockend, aber (noch?) viel zu teuer.

Das Patent darauf haben sie bereits angemeldet.

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Abt. Fussgängerschutz


Falls sich Basler Verkehrsexperten/-polizisten mal nach Zürich verirren und sich wundern, wieso die dortigen Kollegen am Fussgängerüberweg stehen: Sie kontrollieren, ob die Autofahrer sich korrekt verhalten und verteilen ggf. sogar Bussen. www.nzz.ch www.468.ch Sachen gibt's...


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Dienstag, 20. Dezember 2011


Abt. Zeitungskampf in Basel


468: Verleger Peter Wanner lanciert im Januar in Konkurrenz zu BaZ und Tagewoche die "bz Basel", eine Tageszeitung für Stadt und Agglomeration Basel. www.468.ch // 17.58 Uhr www.basellandschaftlichezeitung.ch

Wenn es sonst hier keiner schreibt. Nachtrag: ...Oder hat die Nachricht etwa schon einen langen Bart? Bei Google ist ein Link dorthin mit "Vor 3 Tagen" angegeben. Bin etwas irritiert. P.P.S. Jetzt ist der Link verschwunden. Schade, habe ich keinen Sreenshot gemacht.


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Abt. Qualitätsjournalismus. Oder: Das neue SVP-Plakat


Der sich unsicher fühlende Basler wappnet sich

Die "Basler Zeitung" hat es, das neue Imageplakat der SVP, könnte man meinen, wenn man die Zeitung heute – nein, nicht aufschlägt, sondern ganz einfach – in die Hand nimmt. Auf der Front tritt den LeserInnenschaften ein junger Mann aus einem sichtbaren Migrationshintergrund mit einem bedrohlich gezückten Messer und Kaputzenpulli in den Bedrohungsvordergrund. Im Unerschied zu früheren SVP-Plakaten, so könnte man meinen, trägt die deutlich verjüngte Karikatur des bösen Ausländers, der den "Linken und Netten" die plakativen Leviten lesen soll, keinen Schnauz.

Natürlich handelt es sich nicht um das neue SVP-Plakat, sondern um die Illustration der BaZ-Titelgeschichte, die quasi als Triumph der konsequenten Kriminalitätskatrografierung endlich statistisch abgesegnen kann, dass sich die Basler Bevölkerung unsicherer fühlt als diejenige von Bern, Zürich oder Winterthur.

Dass es beim Städtevergleich auch um andere Aspekte geht, erfahren die LeserInnen nur am Rande. Anders klingt es in der Medienmitteilung des Statistischen Amtes:

"Insgesamt zeigt sich, dass in allen vier Städten die Lebens- und Wohnqualität sehr hoch ist. Basel schneidet insbesondere beim Wohnungsangebot im Vergleich zu den anderen Städten am besten ab."
Soviel zum Positiven. Auch bei den negativen Aspekten legt das Amt andere Schwerpunkte als die "Basler Zeitung":
"Beim öffentlichen Verkehr, bei der Verkehrssicherheit und bei den Kinderbetreuungseinrichtungen liegt Basel jeweils an zweiter Stelle hinter Zürich bzw. hinter Winterthur. Am schlechtesten schneidet Basel im Städtevergleich im Bereich Umweltsituation, also Lärm und Luftverschmutzung, aber auch bei der Sauberkeit ab."
Aber eben: Kampagnerjournalismus erlaubt auch mal eine gewisse Gewichtsverschiebung. Aber wir wollen unseren LeserInnen die Antwort auf die Frage nach dem "subjektiven Sicherheitsgefühl" nicht vorenthalten:


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Abt. Verkehr und Sicherheit


Man kann den Lesern Flöhe ins Ohr zu setzen, wie gefährlich es am Rheinknie doch geworden sei und am Redaktionsrechner wilde Statistiken erstellen, oder man geht einfach mal raus in die Stadt und nimmt einen Augenschein. Z.B. um das brisante Thema Zebrastreifen aufzugreifen. Vorbildlich dieser Einsatz in der Ostschweiz: www.tagblatt.ch Der Hinweis auf den Artikel kam via Twitter von @djsojus


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Montag, 19. Dezember 2011


Abt. Preisverleihung


... und der Oscar für die besten Nebendarsteller geht an:


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Sonntag, 18. Dezember 2011


Abt. Grafik of the day - heute: Geldmenge


@FrankStocker illustriert in der konservativen "Welt" (Köppel war da mal Chef) seinen Artikel mit dem alarmistisch klingenden Titel

Selbst in der Schweiz ist das Ersparte in Gefahr
mit dieser Grafik: Sie zeigt die Notenbankgeldmengenentwicklung seit 2007. Die absoluten Schweizer Zahlen von der Nationalbank: Eine Folge der Kursuntergrenze von 1.20 für den Euro offenbar. Stocker interpretiert sie so:
Denn um diese Grenze zu errichten, musste sie [Schweizer Nationalbank] tatsächlich jede Menge Franken drucken, und zwar so viele, dass sich die Geldmenge in kurzer Zeit [seit 2007] glatt verfünffacht hat. Um das ins Verhältnis zu setzen: Die US-Notenbank, die seit 2009 schon wie wild die Notenpresse rotieren lässt, hat ihre Geldmenge damit bisher „nur“ um rund 230 Prozent gesteigert.
Hätt ich eine Ahnung von der Interpretation ökonomischer Kennzahlen, wüsste ich, was es bedeutet, wenn die Notenbankgeldmenge innert 4 Monaten um 200% (Juli 2011: 77 Mrd, Oktober 242Mrd.) zunimmt (hier zudem die Geldmengen M1, M2, M3). Daniel Lampart, übernehmen Sie!


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Abt. Konzentration - heute: der Kinderpsychiatrie


BaZ-Redaktor Urs Rist hat die zwei Mal wöchentlich erscheinende Bibel des Lokaljournalismus gelesen: das Kantonsblatt. Und gesehen, dass da heimlich, still und leise, über ein Bauprojekt, bekannt wird, dass die Struktur der Kinderpsychiatrie in Basel-Stadt radikal umgekrempelt werden soll. Statt dezentral an 7 Standorten, künftig nur noch anderthalb. 1 zentraler in der Nordecke der UPK in einem Neubau. Und ein ambulanter, halber "in der Stadt":

Angenommen, Dein Kind müsste in stationäre psychiatrische Behandlung. Dann ist das die künftige Umgebung an der Friedrich Miescher Strasse, wo es gesunden können soll ("im Norden des Areals", Karte): P1030585 links, knapp ausserhalb des Bildes: Spielkasino und Airport Hotel, Hintergrund links: Schlachthof, Hintergrund rechts: Kehrrichtverbrennung, im Vordergrund rechts: die Baulandreserve. Von der Flughafenstrasse aus sieht die Nordecke des UPK-Areals so aus: P1030586 Vom gleichen Standort aus ein 180-Grad Panorama nach rechts (Maximalgrösse 2448x384 desselben): 20111218_152453 Und ein 180-Grad Panorama nach links (Maximalgrösse 2448x384 desselben): 20111218_152354 Rist schreibt:
Der Neubau im Norden des UPK-Areals soll laut Ausschreibung «die herausragenden Qualitäten der Gesamtanlage unterstützen» und in den bestehenden Park eingebunden werden. Hier könnten den Kindern mehr Grünflächen als bisher geboten werden
sage UPK-Vizedirektor Andreas Windel. "Grünflächen" am äussersten Stadtrand neben Flughafenstrasse, Autobahn und Spielkasino? Dabei habt ihr doch auf eurer Website sogar die "EUFAMI - Basel Deklaration zur gemeindenahen Psychiatrie":
Mit gemeindenaher Psychiatrie wird ein Ansatz in der psychiatrischen Behandlung vertreten, der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in ihrem häuslichen Umfeld behandeln will anstatt sie in psychiatrischen Kliniken von der Gesellschaft abzuschotten.
Sind sieben dezentrale Standorte nicht eher "gemeindenah", als 1 zentraler in der UPK, der wohl eher dazu neigt, die Kinder und Jugendlichen "von der Gesellschaft abzuschotten"? Warum haben Kinder weniger Rechte als Erwachsene? Denn das UPK-Angebot für die Erwachsenen bleibt offenbar, zumindest teilweise, dezentral. Und der mit den "Grünflächen" sticht für die Alemannengasse 60 und den Schaffhauserrheinweg 55 und den Oberen Rheinweg 95 und die Röschenzerstrasse 5/7 schon mal überhaupt nicht. Was heisst eigentlich, verteilte Standorte erschwerten den Betrieb? Ist Betriebsoptimierung überhaupt ein legitimes Kriterium bei dem Thema? Und wer schnappt sich auf welchem Weg zu welchem Dumpingpreis die Immobilien an allerbester Lage, die die UPK verkitscht, weil sie die Kinderpsychiatrie zur Kehrrichtverbrennung verlegt? Fragen über Fragen. Ein Schelm wer denkt, da werde Immobilienpolitik auf Kosten der Kinder betrieben!

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infamous for 8574 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

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infamy-Kollektiv
Basel
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