Freitag, 12. September 2003


Abt. ich lösch Dir gleich eine!


Schweizer Strafgesetzbuch, Art. 144bis Datenbeschädigung

  1. Wer unbefugt elektronisch oder in vergleichbarer Weise gespeicherte oder übermittelte Daten verändert, löscht oder unbrauchbar macht, wird, auf Antrag, mit Gefängnis oder mit Busse bestraft. Hat der Täter einen grossen Schaden verursacht, so kann auf Zuchthaus bis zu fünf Jahren erkannt werden. Die Tat wird von Amtes wegen verfolgt.
  2. Wer Programme, von denen er weiss oder annehmen muss, dass sie zu den in Ziffer 1 genannten Zwecken verwendet werden sollen, herstellt, einführt, in Verkehr bringt, anpreist, anbietet oder sonstwie zugänglich macht oder zu ihrer Herstellung Anleitung gibt, wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft.
    Handelt der Täter gewerbsmässig, so kann auf Zuchthaus bis zu fünf Jahren erkannt werden.

    Ja was?!?! Wenn ich dem Fuzzy das nächste Mal auf dem Mac rumtue und den Tetrisrekord delete, wandere ich ins Kittchen?

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Donnerstag, 11. September 2003


Abt. Berlusconi: Tanz den Mussolini!


(CNN, 11.9.03) "Mussolini never killed anyone. Mussolini used to send people on vacation in internal exile," The Associated Press reported Berlusconi as saying (...) A Mussolini biographer, Richard Bosworth, estimated that at least 1 million people died as a result of his rule, with "atrocious massacres of Libyans, Ethiopians, inhabitants of the ex-Yugoslavia and, after 1943, thousands of Italian Jews," according to Reuters.
nichts gegen daf (deutsch-amerikanische freundschaft)... gabi delgado und röbert görl (sic!) treten - man glaubt es kaum - am 3.10.03 im rohstofflager auf.


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Abt. infamy by Night


Bald Vergangenheit: Gegenwärtiges infamy-Redaktionsstübli by night...

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Abt. Happy Death Day!



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Bullen-Bashing II


Basel (kb) - Am Donnerstag morgen um 1 Uhr rammte ein rasender Töfffahrer bei der Einfahrt zur Wettsteinbrücke ein quer auf der Strasse stehendes Polizeiauto. Durch den Zusammenstoss stürzte der Töfffahrer und schlitterte mehrere Meter weit am Boden entlang. Sichtlich besorgt um sein Dienstfahrzeug beschimpfte der Freund und Helfer den Töffahrer: "Lueg emol s Auto aa, du Arschloch!" Die Verkleidung war durch den Zusammenprall an der Vorderseite abgerissen. Die Wut des Beamten liess sich kaum noch zügeln: "Dir sött me emol richtig d Schnuure verschloh!" Über das weitere Schicksal des Töfffahrers lässt sich nur spekulieren.


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Abt. Selbstmord ist auch keine Lösung, weil...


<a href=www.swissinfo.ch target=_blank>
... viel zu teuer!


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Happy Birthday, Theodor W. "Teddy" Adorno!



Heute könntest Du Deinen 100.sten Geburtstag feiern, wenn Du am 5.8.69 besser auf Deine Frau und den Hausarzt gehört hättest und nicht "ums Verrecken" von Zermatt aus auf irgend so einen walliser 3'000er hättest wollen. (NZZ: Am 5. August suchten die beiden, wenn auch mit der Hilfe einer Seilbahn, einen Dreitausender auf, obwohl der Adorno behandelnde Hausarzt und Herzspezialist alle grösseren körperlichen Belastungen durch die Höhe untersagt hatte. Auf dem Gipfel setzten Herzbeschwerden ein, die zum Abbruch der Exkursion nötigten. Noch am selben Tag fuhr das Paar nach dem sehr viel tiefer gelegenen Visp, um ein Loch in Adornos Bergstiefeln reparieren zu lassen. Beim Schuhmacher stellten sich neue Herzbeschwerden ein. Adorno wurde in die Visper Klinik gebracht, wo er am nächsten Tag einem Herzinfarkt erlag.) Wir empfehlen Dir unser aller diedrich diederichsens Geburtstagsartikel zur Lektüre: Ist Adornos These, in der Kulturindustrie sei Kunst zur Massenkultur geworden, antiamerikanisch? Nein, aber die Frage ist trotzdem gut.


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Abt. 9-11


Die Geheimdienste jagen sich gegenseitig über infamy. Die Redaktion schwörts derweil mit Shaggy: "It wasn't me!"

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Abt. Was gibts denn heut zu Mittag?


Nach dem glanzvollen <a href=www.euro2004.com target=blank>3:1-Sieg der tschechischen Fussballnationalmannschaft über die holländischen "Tulpenköpfe" (SupraSprigi) war die Wahl des heutigen Mittagsmenus nicht schwer zu treffen: Laut ferien-direkt.de ist das tschechische Nationalgericht Schweinebraten mit Knödeln und Sauerkraut. Leider war diese Speise in Basel nicht aufzutreiben, weshalb es auch heute wieder Pizza gibt. Verspiesen wird sie im frohen Gedenken an den späten Ausgleichstreffer der serbischmontegrinischen Elf gegen die Spaghetti-Truppe von Giovanni "Flasche leer" Trapattoni.


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Viruswissen weitergeben = 2 Monate bedingt


(NZZ) Der Vertrieb eines Datenträgers, der Instruktionen und Hinweise auf Virenprogramme enthält, ist bereits strafbar. Das Bundesgericht bestätigte ein Urteil des Zürcher Obergerichts, das einen 33-jährigen Mann wegen gewerbsmässiger Datenbeschädigung mit zwei Monaten Gefängnis bedingt und 5000 Franken Busse bestrafte. Aus dem Urteil: Die Handlungen des Beschwerdeführers sind daher einzig unter dem Gesichtspunkt der letzten der aufgeführten Tatbestandsvarianten von Art. 144bis Ziff. 2 Abs.1 StGB zu prüfen, nämlich der Anleitung zur Herstellung von Programmen, die zu einem der in Ziff. 1 genannten Zwecke verwendet werden sollen. Diese Tatbestandsvariante stellt einen verselbständigten Anstiftungs- bzw. Gehilfenschaftstatbestand dar. Irrelevant ist, ob die Abgabe von Herstellungsanleitungen entgeltlich oder unentgeltlich erfolgte. Es ist auch nicht erforderlich, dass von diesen Anweisungen effektiv Gebrauch gemacht wird (Niklaus Schmid, Computer- sowie Check- und Kreditkartenkriminalität, Zürich 1994, § 6 N. 62). Konkret: Wenn wir hier auch nur andeuten, wie sich ein Virus bauen liesse, egal ob Du ihn nachbaust, machen wir uns strafbar...


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Abt. Steh dazu, Mann!


Mit grosser Befriedigung verfolgt der infamy das seit einiger Zeit überraschend konsequent betriebene Bullenbashing in der Basler Zeitung (BaZ). Ein bisschen enttäuscht ist er nun von der Berichterstattung seines Leibblatts über die kurze Besetzung und schnelle Räumung der Schwarzwaldallee 269. Da bei der Räumung Steine und Mini-Mollies mit ca. 0,5 dl Benzin oder Alkohol gefunden wurden, gelten die BesetzerInnen als "gewaltbereit". Unser Fuzzy Abderhalden war am Tag der Besetzung kurz selbst in besagtem Haus und erlebte das punkige Häuflein eher schrill als wirklich furchteinflössend. Das mag daran liegen, dass der kampferprobte infamy-Korrespondent schlicht keine Furcht kennt. Indes: Auch seine Freundin habe die fünf Freunde eher herzig gefunden. Der Schein könnte indes trügen. Abderhalden: "Der jüngste der Punks hatte Tränengas in seinen Stiefeln, wie sich sofort zeigte, als er diese auszog." Auch der infamy Nuklearredaktor Triple P warnt davor, die Gefahr zu unterschätzen: "Ein lange Zeit nicht gewaschener Fuss kann bei empfindlichen Näschen zu schweren Reizungen führen."

In der heutigen BaZ nun kommt endlich mal der Hausbesitzer zu Wort, seines Zeichens Vertreiber des ausgesprochen wohlschmeckenden Fürstenberg-Biers. Der arme Mann gab zu Protokoll, er habe anonyme Morddrohungen erhalten. Diese nahm er aber nicht wirklich ernst. Ausserdem habe er ohnehin Mühe mit Leuten, die nicht zu dem stehen können, was sie tun. Das geht dem infamy genau so. Drum sei hier publiziert, was der BaZ in der Hitze des Gefechts offensichtlich entgangen ist.

Als unser Fuzzy am Samstag das besagte Haus inspizierte, war schon an den Hausglocken ersichtlich, welchem Zweck es zuletzt gedient hatte. Die unterste Glocke war mit "Dolls GmbH" beschriftet, die anderen Glocken waren der Einfachheit halber durchnummeriert. Abderhalden: "Im Estrich war eine gemütliche Bar untergebracht, die garantiert keinen feuerpolizeilichen Bestimmungen genügte." Die Wände seien mit sexy Pin-ups (u.a. Pam Anderson) tapeziert gewesen, die die antisexistischen Punks bei Abderhaldens Augenschein allerdings bereits entfernt hatten. "Dafür standen in manchen Zimmern noch Pritschen, deren Laken teilweise befleckt waren." Kurz: Der Laden war ein Puff. Aber natürlich gehen wir davon aus, dass der Fürstenberg-Vertreiber, der übrigens manch einschlägiges Lokal beliefert und damit das lokale Feldschlösschen-Monopol durchlöchert, davon nichts gewusst hat. Sonst würde er ja dazu stehen.


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It's a doggy dog world


Phnom Penh - Öfter mal Hund auf dem Teller: Mit diesem Vorschlag will der Gouverneur der kambodschanischen Hauptstadt die Strassen Phnom Penhs von den zahlreichen streunenden Vierbeinern säubern. «Hundefleisch ist sehr delikat», sagte Kep Chuktema der Zeitung «Cambodia Daily» vom Donnerstag. «Die Vietnamesen und Koreaner lieben es, Hund zu essen.» Chuktema sprach sich dafür aus, dass das Fleisch der Vierbeiner anders als bisher offen auf den Märkten verkauft werden kann. Vor allem unter den Armen Phnom Penhs gebe es rege Nachfrage. (sda/dpa)


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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
by bagger (23.09.23, 11:32)