Mittwoch, 10. Dezember 2003


BR-Wahl live im Netz - oder doch nicht.



SkyPro: Overload. Zur Zeit haben wir Verbindungsprobleme nach Bern. Die Server in Bern sind überlastet !!
Zu finden via www.parlament.ch</small


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infamy live:
Kaibs Bundesrats-Wahlreport V


Um auch mal unseren guten alten Dürrenmatt ins Spiel zu bringen: Eine Geschichte ist erst dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat. Auf in den vierten Wahlgang. Hat s Ruthli eine Chance gegen Joe Deiss? Steht eine Retourkutsche gegen die FDP bevor? Drannebliebe, drannebliebe, drannebliebe!

10.59 Uhr: Joe Deiss ist mit 138 Stimmen gewählt. Die Retourkutsche ist noch nicht eingetroffen. Bemerkenswert: S Ruthli bekam doch immerhin 96 Stimmen. Es folgt eine Erklärung des Ruthli: "Ich stehe für weitere Wahlgänge nicht zur Verfügung." No Woman, No Cry.

Mitfühlend und sichtlich verwirrt der Ratspräsi, während er dem Ruthli die Hand schüttelt: "Ich wünsche Ihnen alles gute auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg."

"I'm outta here!" Metzler-Audio: metzler (video/quicktime, 352 KB)


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Times of India?


Reto "Das Ohr" Brennwald zeigt NILANJANA BHADURI die kalte Schulter

BHADURI zu infamy: "Ich schreibe immerhin für die grösste englischsprachige Zeitung der Welt! Warum nur will mir niemand ein Interview geben? Ich verstehe die Aufregung hier sowieso nicht recht. Ihr seid 7 Milionen Menschen, verteilt dies- und jenseits des Gotthards. Das ist grad mal ein Drittel soviel wie wir in Bombay sind. Was meint ihr eigentlich?"


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Abt. infamous Chat


Auch die heutige Ausgabe des infamous Chat dreht sich natürlich um die Bundesratswahl. Während draussen der Presslufthammer lärmt und im Fernseher der Blocher gewählt wird, sind sich Supra und Fuzzy für einmal einig.

infamous Chat wird mit Apples iChat geführt und aufgezeichnet. Auf diese Weise will infamy die Popularität und Verbreitung dieser tollen Kommunikationsform fördern. Falls sich Apple gelegentlich mal erkenntlich zeigen will: Wie wärs mit einer Runde G5-Macs?


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Times of India in Bern


NILANJANA BHADURI, der Korrespondent der Times of India (der Herr im weissen Anzug), verfolgt interessiert ein Interview von Ursula Hürzeler mit Rosmarie Zapfel.


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infamy live:
Kaibs Bundesrats-Wahlreport IV


Iwan der Schreckliche. Vor dem 3. Wahlgang treten die Fraktionschefs nacheinander erneut ans Rednerpult. Für die Inhalte: Siehe Report II. Der SVP-Angriff hat nun begonnen. Zwischendurch ein Kurzinterview von Reto Brennwald mit Iwan "dem Schrecklichen" Rickenbacher, der er es auf den Punkt bringt wie kein Zweiter:"Eine Prognose ist schwierig." Otto "s Warenposten" Ineichen von der FDP Luzern ist optimistisch, dass Blocher gewählt wird. Im O-Ton: "Das Konkorz-System muss erhalten bleiben!"

10.05 Uhr: Das Resultat ist da! Niemand hat das absolute Mehr (anzahl gültige Stimmen geteilt durch zwei plus 1, in diesem Fall 121 Stimmen) erreicht: Metzler und Blocher haben beide 116 Stimmen erhalten, was für ein Wahlkrimi. S Ruthli kann einem fast leid tun. Es kommt nun zu einem zweiten Wahlgang. Infamy bleibt am Ball.

10.20 Uhr: Der zweite Wahlgang hat stattgefunden. Es hat wieder nicht gereicht! Das absolute Mehr lag erneut bei 121 Stimmen. Blocher hat diesmal mit 119 Stimmen die Nase vorn, s Ruthli liegt mit 117 knapp dahinter. Es bleibt spannend! Auf in den dritten Wahlgang.

CVP-Fraktionspräsi Cina anerkennt die Niederlage. O-Ton: "Ich wünsche und gratuliere Herrn Blocher zu seiner Wahl als Bundesrat."

10.38 Uhr: Blocher ist gewählt!!! Er nimmt die Wahl an und verkündet: "Ich bitte meinen Kanton, auf die öffentliche Wahlfeier zu verzichten." Warum wohl?

Jubel bei den Jüngern Blochers

"Ich bin gewählt!!!" Blocher-Audio: RealOnePlayer_recording001 (audio/x-aiff, 711 KB)


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infamy live:
Kaibs Bundesrats-Wahlreport III


"Moritz L. ist gewählt." 9.30 Uhr. Der Ratspräsi verkündet, was man bereits erwartet hatte: Moritz Leuenberger ist wiedergewählt. Weniger erwartet das Resultat: 211 von 234 gültigen Stimmen konnte "More" für sich verbuchen. Auf in die nächste Runde. Prognose eines Wahlbeobachters: Unter 150 Stimmen für Pascal "Killerprämien" Couchepin. Prompt trifft das Resultat ein: "Pfuschpin" ist mit 178 mehr schlecht als recht wiedergewählt. Jetzt wird es erst wirklich spannend.


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infamy live:
Kaibs Bunderats-Wahlreport II


Gleich wird gewählt! Um 8.25 Uhr wird es ernst. Der Ratspräsident legt das Problem auf den Tisch: "Wir haben eine politische Aufgabe in demokratischer Art und Weise zu lösen." Er ruft dem Parlament in Erinnerung, wem gegenüber man Rechenschaft schuldig sei: "Das Schweizervolk wird es uns nicht verzeihen, wenn wir diese Aufgabe nicht bewältigen können." SVP-Fraktionschef Caspar "der braune Baselbieter" Baader greift auf sein gutes Recht als Parlamentarier zurück, vor der Wahl für seine Partei zu plädieren. Er stellt auch gleich klar, dass die ersten zwei Wahlgänge undramatisch ablaufen: Blochers Adlaten werden Leuenberger und Couchepin bestätigen, bevor sie wie erwartet im dritten Wahlgang den bisherigen CVP-Sitz von Ruth Metzler angreifen. Cecile Bühlmann, Grüne Fraktionspräsidentin plädiert ihrerseits dafür, dass die SVP in die Opposition geht. Jean-Michel Cina, CVP-Fraktionspräsi verlangt von der Vereinigten Bundesversammlung einmal mehr, dass die CVP-Bundesräte im Sattel bleiben und die SVP ihren zweiten Sitz auf Kosten der FDP geltend macht. Dann meldet sich auch Felix "Gutzi" Gutzwiller zu Wort. Go, Gutzi, go! Herzzerreissend macht er sich für die Durchsetzung des Wählerwillens stark: "CVP, gebt einen Sitz ab!" Nein, der Wahlgang kann leider noch nicht beginnen: Auch ein EVPler glaubt, durch ein Pladoyer noch kurzfristig Einfluss auf die Wahlen nehmen zu können. SP-Fraktionspräsidentin Hildegard "von Bingen" Fässler kann es ebenfalls nicht lassen: "Meine Damen und Herren, heute geht es auch darum, in welche Richtung unser Land künftig politisiert." Jaja, können die Wahlen nun bitte endlich anfangen? Ach ja, unter den zahlreichen Rednern darf einer ganz sicher nicht unerwähnt bleiben: Josef Zisyadis, Nationalrat der Waadtländer Kommunisten. Er wird Ruth Metzler die Stimme nicht geben. SP und Co. sind dementsprechend sauer. Auf weitere Reden von SD und Co. können wir mangels Inhalten nicht eingehen. Hilde Fässler auf dem infamy-Ferseher.


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infamy live:
Kaibs Bundesrats-Wahlreport I


Auch die Verweigerung einer Akkreditierung im Bundeshaus konnte unseren Kaib nicht davon abhalten, live von der Bundesratswahl zu berichten. "Mach ichs halt vom Fernseher aus!" Schon um halb acht Uhr in der Nacht kam der Stift an seinen Arbeitsplatz und startete Rechner und TV-Gerät. Der Nachteil dieser Form der Berichterstattung: Kaib sitzt nicht nur am weitesten vom Fernseher entfernt, sondern ist bekanntermassen schwerhörig. Dieses Los wird der direkt neben dem Fernseher platzierte Fuzzy nach der Wahl vermutlich mit dem Kaib teilen. "Wählt schneller!", so seine Devise.

Pünktlich um 8.00 eröffnet der Ratspräsident der Vereinigten Bundesversammlung den Wahltag. Nachdem er die Rücktrittserklärung von Kaspar Villiger verlesen hat, lässt er die Zuhörerinnen und Zuhörer an einer bewegten Laudatio ("Er war und ist ein Träger helvetischer Tugenden") teilhaben. Weiter unterstreicht er den damaligen Weitblick Villigers als EMD-Chef im Hinblick auf die bevorstehende Krise der Armee und seinen "Erfolg" bei der Abstimmung über die FA-18-Flugis. Der Ratspräsident geizt nicht mit Lob, allerdings mit gewohnter helvetischer Diskretion: "Er (Villiger) nahm sich immer Zeit für seine Landsleute und fand stets die geeigneten Worte. Ich danke ihm ihm Namen der Vereinigten Bundesversammlung." Postwendend das Statement von Kasperli himself: "Wichtig ist, alle wichtigen Kräfte in der Regierung einzubinden. Eine mächtige Opposition kann die Schweiz blockieren." Was er wohl damit meint?


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Dienstag, 9. Dezember 2003


Flappflapp



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Noch einmal schlafen!


->


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