Dienstag, 21. Dezember 2004


"Ich hatte einige der besten Zeiten


in meinem Leben, als ich unter Drogen stand" sagt Robbie Williams und verärgert gewisse Kreise damit.


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"Ich weine nie!"


sagte Angelina Jolie in einem auch sonst sehr lesenswerten Interview in der Süddeutschen.


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Abt. Rausch und Risiko


Muss man denn immer alles schlecht machen? Stimmt schon, der Alkohol ist der wahre Teufel. Allerdings beschränkt sich die grossrätliche Gesundheit- und Sozialkommission (GSK) nicht darauf, die legalen Drogen zu verbieten, wie die baz fälschlicher Weise berichtet. So entnehmen wir der Pressemitteilung der GSK:

Die GSK regt zudem an, für Konsumierende von Partydrogen ein Drug Checking anzubieten. Das Testen von "Pillen” auf ihren Wirkstoffgehalt durch Fachleute ist in Zürich und anderen Städten schon mehrfach ermöglicht worden.

Im Weiteren erfüllt die Verlagerung des Cannabis-Handels in den nicht kontrollierbaren Untergrund die GSK mit Sorge. Wirksame Prävention und Schadensminderung lässt sich nur in einem entkriminalisierten und transparenten Umfeld realisieren.

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Blocher und der lange Schatten Calvins


Wieviel Liebe Bundesrat Blocher als Kind erfahren durfte, ist ungewiss. Sicher ist aber, dass sein Vater ein strammer Calvinist war. Christoph Blocher bestätigte dies in einem Fernsehportrait über sich und seinen Bruder kurz nach seiner Wahl zum Bundesrat. Betrachtet man die Grundpfeiler des Calvinismus, ist das Handeln des Bundesrats Blocher alles andere als eine Überraschung. Seine Forderung nach einem "schlanken Staat" (Baz von heute) ist die logische Konsequenz eines verinnerlichten Calvin-Protestantismus. Calvinisten (nach dem Genfer Jean Calvin, 1509 - 1564) glauben an die sogenannte doppelte Prädestination. Gemäss dieser Lehre hat "Gott" die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt: Die Auserwählten kommen in den Genuss der Erkenntnis, während den Unwissenden das Evangelium verwehrt bleibt. Letztere schmoren nach ihrem Ableben in der Hölle. Warum "Gott" diese Einteilung vorgenommen hat, bleibt ein Geheimnis von Jean Calvin. Diverse Kernpunkte des Calvinismus lassen sich am Handeln Blochers ablesen:

  • Fleiss und Arbeitseifer, der damit zusammenhängt, dass Wohlstand als Zeichen der Erwählung gesehen wird. Somit ist es eine kleine Überraschung, dass ein Working Poor auf die Gunst Blochers verzichten muss.
  • Unabhängigkeit vom Staat (Der schlanke Staat lässt grüssen)
  • gesellschaftspolitisches Engagement (bei Blocher wohl unbestritten). Fazit: Gemäss den Grundregeln des Calvinismus ist Blocher eindeutig ein Auserwählter. Dass er für Minderbemittelte nur Verachtung übrig hat, ist nicht verwunderlich. Ach ja, eigentlich steht irgendwo in der Bundesverfassung etwas über Trennung von Religion und Staat. Honi soit qui mal y pense.
Calvins Ideen lebten weiter... ...und schafften es bis in den Bundesrat

Mehr zum Thema Calvinismus findet man hier...


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Abt. I ma nümm!



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Abt. Qualität setzt sich durch


Das Team des HipHop-Specials "Xplicit Contents" auf Radio X übernimmt per Januar 05 die Sendung "Bounce" auf Virus.


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Heute morgen im 34er-Bus


An der Rheingasse steigen zwei Junkies ein. Sie fahren offensichtlich zur Heroinabgabe. Die zwei haben sich gerade ein Gratisfrühstück in der Gassenküche gegönnt und schnöden über die Qualität der in dieser wohlfährtigen Institution notabene kostenlos verabreichten Speisen. Salmonellen habe er sich geholt, sagt der eine, an diesem Wochenende. Er sei sich ganz sicher, dass es Salmonellen waren, habe es doch Huhn gegeben. "Dann ist der Fall klar", sagt seine Begleiterin. "Die Ware, die die bekommen, ist ja immer über dem Verkaufsdatum. Und gerade Huhn wird sehr schnell schlecht." Das Huhn sei innen auch nicht ganz durchgebraten gewesen, ergänzt der erste. "Aussen schwarz, aber innen noch leicht rosa." - "Dann sowieso", sagt sie, "Huhn muss man immer ganz durchbraten." Schliesslich begann der Fixer seine Symptome zu schildern: "Also, als ich scheissen ging, ich kann dir sagen, ich schiss in dreierlei Farben: hellbraun - und hellbraun, das heisst, dass mit den Nieren etwas nicht in Ordnung ist; dann ..." - erreichte der Bus die Haltestelle Kantons... äh Universitätsspital.


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Montag, 20. Dezember 2004


Abt. Originelle Geschenkideen


(Manor)

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Tabloid auf dem Vormarsch


(FAZ-Mediennewsletter) Der Süddeutsche Verlag plant, im kommenden Jahr eine Tabloid-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung auf den Markt zu bringen. Zur Zielgruppe zählen vor allem junge Leserschichten. Die Tests für das geplante Format der SZ seien gut verlaufen, die Gesellschafter müssten dem Projekt aber noch zustimmen, sagte der Chefredakteur der Zeitung, Hans-Werner Kilz. Die SZ2, so der Arbeitstitel, habe einen eigenen Stil und solle eine „Zeitung zum Lesen” sein, erklärte er weiter.

Die grossformatige Ausgabe hingegen ist eine "Zeitung zum ..."? Ja was denn? Sonst steht in dem Newsletter noch u.a.

Auto Bild in China
Die Axel Springer AG hat zwei Verträge mit chinesischen Partnerverlagen unterzeichnet. Das chinesische Verlagshaus Hangzhou Publishing House plant, im kommenden Jahr eine Lizenzausgabe von Auto Bild herauszugeben.

Neu auf dem Markt: LP
Seit Anfang Dezember ist das neue Magazin LP (Michael E. Brieden Verlag, Duisburg) auf dem Markt. Zur Zielgruppe zählen Leser, die trotz der etablierten CDs lieber Langspielplatten kaufen. Inhaltlich bietet das Heft Rezensionen von Neuerscheinungen, Gerätetests und Nachrichten zum Thema LP. Das Magazin soll alle zwei Monate erscheinen und 4,80 Euro kosten.


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Abt. Originelle Geschenkideen


Wem die blöden Kibbutz-T-Shirts von PPP zu schäbig sind, findet bei Fizzen eine immer noch recht kostengünstige Alternative: den Stefan-Derrick-Mantel!


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Abt. Schöner Weihnachten ...


Heute mit dem heiteren Kontrastprogramm am Wochenende: Während die Engelein am Konzert des Neuen Basler Kammerchors (man gab Bachs Weihnachtsoratorium) in der Martinskirche süsser nie klangen, und eigentlich nur die typischen Chorkonzert-Hooligans im Mittelschiff links gleich hinter einem den festtäglichen Genuss etwas beeinträchtigten, gibt sich im Restaurant Aeschenplatz der Wilde (Matthias) u.a. mit baz-Titular-Professor Remo L. am Bass für einmal alles andere als wild. Eigentlich sollte sich die Band zu Milde umtaufen lassen.


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The making of ...


... Wochenschau.

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Abt. Keintunnel CH
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