Freitag, 16. Dezember 2005


Abt. Fenster zur Strasse


Lieblingssender NW1 auf LSD-Reportage

Also lange haben sie es ja nicht ausgehalten, die beiden Reporter von unser aller Lieblingssender Nordwest 1. Sie kamen, filmten das Haus gegenüber (wir sagen nicht welches, weil sonst der Besitzer wieder auf der Matte steht – nur soviel: Die Feuerwehr ist es nicht) ganz kurz und rauschten gleich wieder ab.


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Stelleninserat des Tages


Wer die Anforderungen entziffert (it's my fault) und erfüllt, kann sich auch bei mir bewerben.

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Abt. partizipatives Papiermedium


Kannte ich bisher nicht, musste mich erst ein Artikel im "Media Tand Journal" darauf aufmerksam machen: das Magazin "Notebook". Lässt das Publikum Bilder und Texte via Website hochladen und macht einmal im Monat ein um Anzeigen angereichertes Printprodukt draus, das sich dann so verbreitet:

"kostenlos erhältlich an treffpunkten und orten des vergnügens und einkaufens in zürich, bern und basel, den drei wichtigsten städten der deutschsprachigen schweiz"

Allerdings: Wer will Notebook noch, wenn demnächst infamy regelmässig als Paperback erscheint?!


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Donnerstag, 15. Dezember 2005


Abt. es gibt auch Weblogs in der Romandie


Avec de la volonté on arrive à tout!


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Abt. Lieber spät als nie


Die Nachricht ist nicht ganz taufrisch, aber bis jetzt hat sie - ausser der Milchzeitung - keiner vermeldet. Darum wollen wir dies hier sogleich nachholen:

"Molke wird eindeutig zum Trend!"

Dies ist das Ergebnis der 4. internationalen Molkenkonferenz (4th International Whey Conference), die vom 11. bis 14. September in Chicago stattfand.


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Abt. infame Geschenktipps


heute:

Das ganz persönliche infamy Preis: Fr. 5'000.-

infamy, laut Blick "Schräges aus dem Internet", laut Selbstdeklaration "der offizielle Weblog des in.f.a.m. Medienbüro in Basel (Schweiz). infamy dokumentiert und karikiert den Alltag journalistischen Schaffens (insbesondere, aber nicht ausschliesslich) in der deutschschweizerischen Medienwelt und zeichnet sich neben einem Höchstmass an News- und Nutzwert durch seinen hohen Satire-Gehalt aus", infamy für Deine Liebste, Deinen Liebsten ganz allein! Zum Browsen, auch ganz ohne das grosse böse Internet: Offline! Wir machen für Dich eine personalisierte Kopie der infamy-Einträge der letzten 1'235 Tage (oder wieviele es auch sind am Tag des Bestellungseingangs), installieren die fix fertig auf einem nagelneuen 17" PowerBook und packen das Ganze liebevoll ein in selbstbemaltes Geschenkpapier. Das persönliche infamy: über 700 Megabytes beste gehobene Unterhaltung! Gönn' Dir was! Gönn' uns was!


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Les lost de Cartier


Judith W. klapperte diese Woche sämtliche Kioske und Discounter ab. Cartierzigaretten? Fehlanzeige! Die junge Frau ist verzweifelt: "Was soll ich jetzt tun? Cartier rot war (schluchz) meine Marke! Wie soll's jetzt weitergehen? Von einem Päckchen täglich, der kalte Entzug auf Null, oder was? Dabei sind die "made in switzerland". Ich stand schon mal vor der Fabrik in der Nähe von Gruyère, ich weiss das." 2004 hatte Cartier noch einen Marktanteil von 0,4% in der Schweiz. Judith W. machte davon sicher 0.1% aus! Ihr Professor rauchte die anderen 0,3. Trotzdem! So geht es nicht. Wer weiss Rat? Judith W.s Schuhe und ihre Lieblingsmarke (eigentlich raucht sie "Cartier rot", aber die gibt's schon nicht mehr).


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Abt. Es ist vollbracht!


Das Radiomandala...


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Abt. Surprise, Surprise!


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Gute Geschichten wärmen das Herz – vor allem zur Weihnachtszeit. 13 Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie eine Surprise-Verkäuferin haben deshalb für das Strassenmagazin je eine Weihnachtsgeschichte zu Papier gebracht – ein viel versprechendes Geschenk für die Surprise-Verkaufenden. Die Sonderausgabe wird ihnen den Verkauf in der kalten Jahreszeit auf jeden Fall erleichtern. Veröffentlicht werden die Texte in der aufwändig illustrierten Sonderausgabe SURPRISE WEIHNACHTEN. Darin beschreibt etwa Christoph Simon („Luna Llena“) die Festtage aus der Sicht eines Buddhisten, Urs Widmer („Der Geliebte der Mutter“) trifft das Fräulein Hürlimann und Weltwoche-Kolumnist Gion Mathias Cavelty leidet mit dem Privatdetektiv Pierluigi Castelli, der sich mit der Jungfrau Maria herumschlagen muss. Ruth Schweikert schenkt uns eine Überraschung. Urs Mannhart („Luchs“) will im Zug nicht mit einem alten Schulkameraden sprechen, obwohl der vielleicht gar keiner ist, Katja Alves ist zusammen mit einem Herrn Schmidt auf der Suche nach dem Weihnachtswunder und Tim Krohn feiert in gewohnt umwerfendem Stil Quatemberweihnacht. Das Sonderheft ist eine Sammlung individueller Gedanken zur Weihnachtszeit - ein Leseheft für dunkle Abende, ein Geschenk in letzter Minute und leichte Kost zum schweren Weihnachtsmahl. SURPRISE WEIHNACHTEN ist ab 19. Dezember bis 8. Januar im Strassenverkauf (Deutschschweiz) zum Preis von 5 Franken erhältlich.

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Abt. Sozialer Widerstand


Heute früh ging Herr Abderhalden extra ein paar Minuten früher auf den Bahnsteig, um noch eine schloten zu können, weil man ja im Zug nicht mehr darf. Ein leiser Jubelschrei entfuhr ihm, als er sah, dass es sich um einen Zug der Deutschen Bahn handelte. Früher wäre ihm das nicht passiert. Doch die Aussicht, im warmen Zug qualmen zu dürfen, siegte über Fuzzys Antigermanismus. Im Zug rauchte er eine vor der Abfahrt. Eine weitere steckte er sich an, als er den Kondukteur nahen sah. Als dieser kam, knipste er erst das Billet, dann sagte er: „Die müssen Sie aber ausmachen!“ – „Aber das ist doch ein DB-Zug?“ entgegnete Fuzzy renitent. „In der besten aller zeitungen stand, in DB-Zügen dürfe man weiter rauchen.“ – „Auf deutschem Gebiet, ja, da können die machen, was sie wollen. In der Schweiz ist auf dem ganzen Netz Rauchverbot.“ Brav drückte Fuzzy die Kippe aus. Und freute sich, dass kein Fahrgast etwas gesagt hatte.


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Mittwoch, 14. Dezember 2005


Abt. Jeder ist verdächtig!


Heise berichtet von der heute durch das EU-Parlament beschlossenen Vorratsdatenspeicherung so:

Wer in einem EU-Land Anrufe tätigt, E-Mails verschickt, im Web surft oder andere Dienste im Internet nutzt, muss in Zukunft davon ausgehen, dass seine elektronischen Spuren zwischen sechs und 24 Monate lang gespeichert werden. Die bei den 450 Millionen EU-Bürgern anfallenden gigantischen Informationshalden dürfen Polizeien und Geheimdienste mit Data-Mining-Techniken auf Verknüpfungen zwischen Kommunikationspartnern hin untersuchen. Damit wird potenziell vollständig rekonstruierbar, wer wann mit wem und wie lange kommuniziert und zum Beispiel auch, wer sich wann im Internet aufgehalten hat. Jeder ist damit künftig verdächtig und potenziell im Fadenkreuz der Sicherheitsbehörden. Die Abgeordneten haben am heutigen Mittwoch bei ihrer Plenarsitzung in Straßburg eine entsprechende EU-Richtlinie mit einem Block von Änderungsanträgen der christ- und sozialdemokratischen Fraktionen mit relativ breiter Mehrheit angenommen.


Das EU-Parlament sagt dem so:

Das Europäische Parlament erleichtert die Bekämpfung und Verfolgung schwerer Straftaten durch die Speicherung und Auswertung von Daten von Telefonaten, SMS-Kurzmitteilungen und der Internetnutzung. Daten können für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten und höchstens zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Kommunikation gespeichert werden. Nicht auf Vorrat gespeichert werden dürfen allerdings Daten, die Auskunft über den Inhalt eines Kommunikationsvorgangs geben.


Und wenn zwei Jahre nicht reichen?

Die Mitgliedstaaten können im Fall "besonderer Umstände" die maximalen Speicherungspflicht von zwei Jahren verlängern.


Da bin ich aber beruhigt. Und wer bezahlt das Ganze?

Gestrichen wurde vom Parlament der Artikel, der die die Mitgliedstaaten zur Erstattung jener Kosten verpflichtet hätte, die Kommunikationsdienstleistern aufgrund dieser Richtlinie entstehen (85).


Nicht die neues, kostenverursachendes Gesetz schaffenden Staaten, sondern die Telekomindustrie selber! Die wird sich auch bedanken! Opposition? Gab's <a href=www.golem.de target=_blank>verschiedentlich und nicht unprominent!

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) sieht durch die geplante Vorratsdatenspeicherung den Informantenschutz untergraben und damit die Pressefreiheit gefährdet: "Sollte die Richtlinie zur so genannten Vorratsdatenspeicherung wie geplant am 13. Dezember das EU-Parlament passieren, erhält der Staat Zugriff auf alle elektronischen Kontakte von und mit Journalisten jeweils für die vergangenen sechs Monate." Damit würden Informanten massiv abgeschreckt, denn sie müssten befürchten, enttarnt zu werden, wenn beispielsweise der Autor eines Insider-Beitrages - wie im Fall Cicero - ins Visier der Staatsanwälte gerät. "Versiegen die Quellen, ist die Presse blind. Die flächendeckende Vorratsdatenspeicherung träfe die Pressefreiheit in einem ihrer sensibelsten Punkte mit bislang ungeahnter Intensität", formuliert VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner die Bedenken der Zeitschriftenverleger.

Unter anderem eine Petition mit 58'000 Unterschriften. Hat offfenbar nix genutzt. Der Widerstand geht aber weiter!


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