Mittwoch, 25. Januar 2006


SUISA macht hohle Hand bei iPod etc.


Die Meldung ging gestern erst nach Feuilletonredaktionsschluss über die Ticker (kurz nach 19 Uhr), weshalb sie heute noch nirgends in den Blättern zu finden ist: <a href=www.suisa.ch target=_blank>Die SUISA hat sich durchgesetzt mit der Idee, dass digitale Musik- und Video-Speicher gebührenpflichtig sind. Ab März kostet's. Die zuständige Schiedskommission genehmigte den Antrag der Urheberrechtsgesellschaften ProLitteris, SSA, SUISA, SUISSIMAGE und SWISSPERFORM. Diese argumentierten, Geld gesehen hätten die Urheber bisher nur bei analogen Trägern wie Musik- und VHS-Videokassetten und - seit 2002 - bei leeren CDs und DVDs. Die neuen Vergütungen sind abgestuft nach Speicherart und Verwendung. So müssen die Hersteller für so genannte Flash-Speicher, wie sie in mp3-Playern und Mini-iPods verwendet werden, rund 2,5 Rappen pro Megabyte bezahlen. Mit zunehmender Speicher-Kapazität sinken die Tarife (Weniger, wenn mehr? Zysiadis, übernehmen Sie! [ein Witz, ein Witz! nicht schlagen, bitte]). Harddiscs in Audio-Aufnahmegeräten (iPod etc.) kosten knapp 47 Rappen pro Gigabyte, Harddiscs in Audiovisions-Aufnahmegeräten (zum Beispiel DVD-Player mit Harddisc) knapp 35 Rappen. Die Schiedskommission schätzt, dass die Nutzungskosten für eine Privatkopie um rund 6 Prozent ansteigen. Die SUISA meint, die neuen Regelungen würden für die Konsumenten "kaum spürbar" sein. Die Preise der Aufnahmegeräten würden stetig sinken - wegen steigender Stückzahlen und der Konkurrenz im Markt. "Die Industrie wird die neuen Kosten wohl einfach schlucken", sagte SUISA-Diraktor Andreas Wegelin der Nachrichtenagentur SDA. Er glaube nicht, dass die Hersteller sie auf die Konsumenten überwälzen werde. Kurt Haupt schrieb dazu bereits in der SonntagsZeitung vom 5.6.05 in einem Bericht über die damals noch laufenden Verhandlungen:

Vor allem ehrliche Musikkäufer werden durch die neuen Abgaben geschröpft. Wer beispielsweise einen iPod besitzt und im Plattenshop iTunes von Apple einen Song für 1.50 Franken kauft, müsste weitere 20 Franken Abgabe bezahlen, damit er diese Musik auf seinem iPod-Shuffle abspielen kann. Noch abstruser wird es, wenn man keinen Apple-Spieler besitzt. Der iTunes-Song muss dann erst auf eine CD, die schon mit 10 Rappen belastet wird, gebrannt und von dort wieder auf den ebenfalls abgabepflichtigen mobilen Spieler kopiert werden. Der Konsument zahlt also dreimal Urheberrechtsabgaben, was selbst Musikfreunde als übertrieben betrachten.

Machen wir kurz die Rechnung: <a href=store.apple.com target=_blank>iPod-Shuffle mit 1 GB = 1000 * 1.45 Rp. = SFr 14.50.-. Katalogpreis jetzt: SFr. 189.-. Das sind immerhin knapp +10%. <a href=store.apple.com target=_blank>iPod mit 60GB: 60 * Rp. 46.9 = knapp Fr. 30.-. Katalogpreis jetzt noch Fr. 599.-. Neue Gebühren = +5%. Und die soll Apple "einfach schlucken", laut SUISA-Mann Wegelin? Dream on!


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Abt. Der Zensor spricht


Sehr geehrte Postende

Es stimmt. Dies ist ein witziger resp. witziges Blog. Das heisst aber nicht, dass hier jedermann sexistische Witze verbreiten kann, wie es ihm gefällt. Deshalb habe ich mir erlaubt, den eben noch an dieser Stelle sichtbaren Beitrag offline zu nehmen. Klagen sind direkt an den Presserat zu richten. Zur Begründung: Über das Aussehen von Saskia Frei kann jeder denken, was er will. Es kann sogar jeder schreiben, was er will. Nur halt nicht hier. Denn über das Aussehen von Frauen schnöden oder geifern wir privat am Stammtisch. Nicht dort, wos jeder lesen kann. Es ist nämlich pubertär und unritterlich. Falls jemand mal einen Aufsatz machen will über die Zwangsuniformierung von Frauen, die es in Politik und Wirtschaft zu etwas bringen wollen - bitte. Falls sich jemand dazu hergeben will, mit dem Fascho aus dem Wallis die hässlichste Politikerin des Landes zu küren - bei twoday gibts noch Gratisblogs. Ich bitte um Verständnis für die gewiss undemokratische Massnahme. Und um Vergebung bei Herrn Moppert. Ich hoffe, Sie mit meinem entschlossenen Durchgreifen überzeugt zu haben, so dass Sie nun Ihrerseits meinen Steckbrief von der Türe der Alten Schmitti entfernen und das Lokalverbot aufheben können. Recht herzlichen Dank!


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Dienstag, 24. Januar 2006


Uff alte Pfanne leert me koche!



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Abt. Stellenvermittlung



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Saskia for President!


Du schaffst es!

Ich hab sogar die linke Hetzkampagne gegen Dich gefunden.


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Abt. Nomen est ...


Supra fands zwar nicht so lustig, und irgendwie hat er ja Recht. Wenn eine Liz Austin über eine Studie in Austin berichtet, ist es nichts anderes wie wenn Peter Basler über Basel berichtet.

Und hier noch die Konsekutivübersetzung für die des Französischen nicht Mächtigen: Eine halbe Stunde zügigen Spazierens steigert das Wohlbefinden von Deprimierten beträchtlich. Die Stimulation sei vergleichbar mit Zigarettenrauchen, Kaffeetrinken und Futtern.


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Abt. infamy Verkehrsservice


Wegen eines Felssturzes ist ein Abschnitt des «Wegs der Schweiz» zwischen Isleten und Bauen im Kanton Uri derzeit unterbrochen. Eine Umleitung verläuft durch den Strassentunnel, so dass der «Weg der Schweiz» nach wie vor begangen werden kann. In der Wand oberhalb des Sturzkegels sind weiter offene Risse zu beobachten. Es besteht eine akute Gefahr von weiteren Felsstürzen.


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Black'n'Blond: stabil auf tiefem Niveau


Fast hätt ich's vergessen: 80'000 Augenpaare bei 10,2% Marktanteil. Knapp gehalten gegenüber letzter Woche.


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Abt. Lauter Schöne Dinge


erowid.org

Erowid.org, die Mutter aller Drogendatenbanken, hat ein Special mit Bildern, Texten, Tönen und Videos vom LSD-Symposium in Basel veröffentlicht. Muesch gseh ha!

» zum LSD-Vault

Wer gern mal Herrn Hagenbach shaken sehen möchte, klickt hier.


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Abt. Fleischeslust


Im 17-Uhr-Bulletin des Bayerischen Rundfunks:

Rückruf von verdorbenen Wildfleisch der Firma Berger aus Passau

München: Wildfleischprodukte der Firma Berger Wild aus Passau werden nach Angaben von Verbraucherschutzminister Schnappauf zurückgerufen. Bei Kontrollen seien sechs von neun Proben bereits am Faulen gewesen.

Was haben die Leute bloss? Früher nannte man das "Haut-goût" und liess es sich besonders schmecken.


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Abt. Wenn der Berg nicht ...



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Abt. Du bist Deutschland


oder: Sorry seems to be the hardest word

<a href=www.persoenlich.com target=blank> persoenlich.com

The whole story gibts bei Jens Scholz.


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infamous for 8674 Days
Sperrfrist: 14.04.25, 05:43

Kontakt:
infamy-Kollektiv
Basel
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Abt. Keintunnel CH
Mehr Infos hier: https://www.umverkehr.ch/referendum
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