Montag, 13. Februar 2006


Abt. Neulich im Moulin Rouge



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Markus Sutter: "Urs Schweizer go home!"


Baslerstab heute, Chefredaktor Markus Sutters Kommentar zur Nichtwahl:

"Zugute halten kann man ihr auch, dass sie sofort die Konsequenzen zog, obwohl sich ihre Wahlchance im zweiten Anlauf, wo nur noch das relative Mehr zählt, markant verbessert hätte. Wer aber so wenig vom Volk mitgetragen wird, tut sicher gut daran, trotzdem das Handtuch zu werfen. Um der FDP einen Neuanfang zu ermöglichen, sollte sich auch Parteipräsident Urs Schweizer diesen Schritt ernsthaft überlegen."


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Abt. bazille des Tages


Hat eine wütende Saskia Frei in der «Saffre» alles kurz und klein geschlagen? Nein, aber die beste aller Basler Zeitungen wirft mit einem «germanisierten Helvetismus» (supra) um sich - auch nicht ganz ungefährlich.

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Abt. Kümmel & Salz


Nach dem Frei-Debakel vom Wochenende fragt sich ganz Basel, von wem es in Zukunft regiert werden wird. Sind wir überhaupt noch regierbar? Und, wenn ja, eher von einer Frau oder einem Mann? Das waren die Fragen, die wir heute morgen dem Salzweggliorakel stellten. Nun lässt das Kümmel & Salz-Krümellesen natürlich immer Raum für Interpretationen. Eins lässt sich aber mit Gewissheit sagen: Herr Malama ist das nicht.


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gottseidank!


gut, ist saskia frei nicht gewählt. dank ihrer überrreaktion auf das schlechte abschneiden im ersten wahlgang wissen wir nun, wie sie als regierungsrätin gewesen wäre: zu dünnhäutig, medienängstlich und schnell beleidigt. das hätten wir nicht gebraucht. gottseidank!


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Halliburton hält Arbeiter wie Sklaven


(news.com.au) Imported Indonesian workers have allegedly been paid as little as $40 a day to dig ditches in the South Australian desert. Drilling company Halliburton (engl. Wikipedia) Australia employed a team of Indonesians for labouring jobs at its gas extraction operations in the Cooper Basin late last year. Australians who worked alongside the Indonesians have now told The Advertiser the imported staff worked 80 days straight, were housed in poor work camp accommodation and had some meals laced with pork so they were unfit for the Muslim employees to eat.


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Abt. Der Starkommentator spricht


Saskia Frei, die Nichtgewählte, sagte gestern ganz schlimme Dinge über Medien. Sie sagte Wörter wie "Kampagnenjournalismus". Sie sagte im Prinzip, dass sie wegen der Journalisten nicht gewählt worden sei. Wegen der bösen Journalisten der "Basler Zeitung" und von "Telebasel".

Im Prinzip also wegen dieses Mannes:

Er heisst Robert Bösiger. Er ist Lokalchef der Basler Zeitung. Und er hat heute einen Kommentar geschrieben, der alles erklärt.

Als erstes hat er einen Titel gesetzt. Einen virtuosen und zutiefst wahren Titel:

"Kein Frei-Tag"

Dieser Mann, auf dessen Leute jetzt alle Bürgerlichen einprügeln und dessen Leuten Saskia Frei nicht einmal mehr ein Interview geben wollte (sie gewährte nur der braven Basellandschaftlichen Zeitung eins) - dieser Mann hatte die Gelegenheit, in seinem Kommentar zu sagen, dass diese Kandidatin über sich selber gestolpert ist, dass es von der mangelnden Reife der Kandidatin zeugt, dafür die Medien verantwortlich zu machen und dass man die Vorwürfe zurückweist. Dass man nur seiner Pflicht nachgekommen ist, nämlich über möglicherweise problematische Interessenskonflikte zu berichten.

All das hätte Robert Bösiger schreiben können. Schreiben müssen - vor allem weil er auf seiner eigenen Titelseite die Kandidatin über die Medien schimpfen lässt. Aber er widerspricht nicht.

Robert Bösiger hält stattdessen völlig unvermittelt, nämlich nur Stunden nach der Wahl, eine schriftliche Wahlkampfrede. Es ist ein etwas seltsamer Zeitpunkt für eine Wahlkampfrede, scheint es. Er hätte diese Wahlkampfrede zum Beispiel vor einer Woche schreiben können. Oder vor drei Tagen. Aber Robert Bösiger hält sie heute abend.

Sie beginnt so: "All jene Politikerinnen und Politiker, die sie als nicht wählbar abstempelten, können sich auf die Schulter klopfen. Sie haben einer profilierten Frau den Einzug in die Regierung verwehrt."

Und sie endet: "Das Wahlergebnis bestätigt einmal mehr, dass sich in Basel unbeliebt macht, wer Klartext spricht. Und dass in Basel nicht gewählt wird, wer sich nicht scheut, heikle Themen anzusprechen. Kurz: Basel mag keine Hardliner. Basel mag es links. Oder nett."

Vvielleicht wird Robert Bösiger nach einer kleinen Karenzfrist jetzt doch wieder nett behandelt an den FDP-Parteitagen. Und vielleicht laden ihn Moppi und Saskia sogar mal zum Znacht ein.

PS: Weiter hinten interviewen die Redaktoren Valentin Kressler und Timm Eugster den FDP-Präsidenten - und lassen gekonnt die Luft raus aus seinen Kampagnenvorwürfen. Es geht also doch. Nur beim Chef nicht.


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Sonntag, 12. Februar 2006


Glycoramin - Plakatlocation fotografieren


Einen hab ich noch, und dann ist Feierabend: Die Glycoramingeschichte zieht langsam aber stetig Kreise:

kus: Drogen für alle!; Berner Gazette: Doping-Sugus; polissilop: Novartis fixt Kinder an; blog.ch.blog: Novartis verhökert Doping an Jugendliche?

Wär ja in dem Zusammenhang vielleicht ganz interessant, mal zu sammeln, wo überall die Plakate (768x1024) auftauchen in nächster Zeit. Wer Zeit und Lust und die Kamera grad dabei hat, kann ja ein Foto von dem Plakat und Ort machen und es hier posten oder bei flickr deponieren und / oder mailen an "glycoramail@gmail.com" (ja, das kommt an!). Oder - fuzzys mahnende Worte klingen mir noch in den Ohren - ist das Wasser auf die Mühlen von Novartis? Wollen die genau das? Tja. Übrigens: Gestern war Daniel Vasella, CEO von Novartis, in der New York Times. Das Blatt fragte nach seinen tieferen Beweggründen, warum er Condy Rice unlängst in Sachen Folter von Gefangenen gedisst habe.


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Abt. shoot 'em all down!


Cheney verwundet einen 78jährigen mit seiner Schrotflinte auf der Jagd...

(newsvine) Vice President Dick Cheney accidentally shot and injured a man during a weekend quail hunting trip in Texas, his spokeswoman said Sunday. Harry Whittington, 78, was "alert and doing fine" after Cheney sprayed him with shotgun pellets on Saturday while the two were hunting at the Armstrong Ranch in south Texas, said property owner Katharine Armstrong.


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Abt. Berner Schmus


(Hut zum Gruss schwenkend) Die Berner Gazette erklärt infamy zum "besten Weblog der Schweiz". Wir erröten und sagen: "Danke, aber ihr seid auch nicht schlecht!"


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Judgement Day X


Welcher wagt es? Welcher stellt sich Agatha Wirth, falls sie nochmals antritt (Entscheid fällt am Dienstag), in den Weg? Hanspeter (Gass) oder Peter (Manamlanma)? Und, nur damit die Frage mal deponiert ist, auch auf die Gefahr hin, zu langweilen: Was machen eig. deren bessere Hälften, falls vorhanden, sonst so im Leben?


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Abt. Judgement Day IX


Wir haben uns diesmal gründlich getäuscht.

Wir, das sind Peter und seine Knechtlis von den Onlinereports.

Die erste Runde zur Wahl einer Nachfolgerin des Basler Sicherheitsdirektors Jörg Schild geriet keineswegs zur "Formsache", wie wir und andere voraussagten - sondern zum Showdown.

Showdown ist gut. Es war doch ganz einfach eine Wahl, bzw. eine Nicht-Wahl, weil der Basler Frei-Sinn den (sozialpolitisch) anständig denkenden Menschen keine andere Wahl liess.

Eine solche chroffe Zäsur im Leben einer Polit-Persönlichkeit gab es in Basel seit Jahrzehnten nicht mehr.

Wie kurzzeitig doch das Gedächtnis manchmal sein kann: Vor einem Jahr ca., hängte nach der 1.-Wahlgangs-Schlappe bei den ordentlichen Regierungswahlen ein gewisser Hans-Martin Tschudi (Parteikollege von Puff-Vater Felix M.) seine Politkarriere an den Nagel.

Die Wahl vom Wochenende - insbesondere das Wirth-Ergebnis und das eigentliche Leerstimmen-Festival - war eine Protestwahl gegen das Kalkül der bürgerlichen Allianz, den scheinbar sicher zu fischenden Regierungssitz mit einer "knallharten Rechten" zu besetzen und damit die Voraussetzungen für einen bürgerlichen Wahlerfolg im Herbst 2008 zu legen.

"Knallharten Rechten"! Ach ja? Vor knapp zwei Wochen hatten Peter und seine K.s doch noch voller "unabhängiger" Bewunderung von "gesellschaftspolitisch liberal und fortschrittlich" gesprochen.


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infamous for 8673 Days
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Abt. Keintunnel CH
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