DSTOP, Donnerstag, 24. April 2003, 22:08 Alinghi-Segel aus Knaben-Vorhäuten? Der neusten Ausgabe des Schweizer Medienmagazins Klartext entnehmen wir, wo Alinghi-Eigner Bertarellis Milliarden herkommen. Von seinem Papa natürlich, wird jetzt mancher sagen, und das stimmt. Der alte Herr hat dem Bub bekanntlich seine Anteile am Biotech-Unternehmen Serono vermacht.
Weiter im Klartext: Aktuell kontrolliert Serono rund 70 Prozent des weltweiten Marktes an Fruchtbarkeitspräparaten. Die heute biotechnisch produzierten Mittel wurden einst bevorzugt aus dem Urin von Nonnen gewonnen. Eine weitere Produkteschiene sind Wachstumshormone, die sich zum - verbotenen - Muskelaufbau bei SportlerInnen eignen. Der illegale Umsatz wird auf rund einen (sic!) Drittel des gesamten Wachstumshormon-Umsatzes von Serono geschätzt. Noch vor einigen Jahrzehnten bezog Serono den Grundstoff für das Wachstumshormon übrigens aus der abgeschnittenen Vorhaut jüdischer Jünglinge.
Pikant: Serono befand sich ursprünglich im Besitz der "Vatikanbank" IOR (Istituto per le Opere Religione).
Als der Papst von der Sache mit dem Nonnenurin erfuhr, liess er die Bude natürlich sofort zu Gunsten der Diaspora verschachern. Serono produziert indes munter weiter und Bertarelli verdient sich am illegalen Doping mit Wachstumshormonen selig. Soll er. Aber wenn die Segel der Alinghi aus Knabenvorhäuten gemacht sind, schmeckt der Champagner aus dem America's Cup doch irgendwie nach Nonnenurin.
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