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Abt. Mikropolitik - heute: Planauflage, 2. Akt
Als Teil dieser über 250 Einsprechenden...


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...hatten wir, wie vermeldet, separat eine Einladung zur Einsicht in die Unterlagen erhalten. Jetzt sind sie seit heute online für alle (und an der Rittergasse 4 physisch einsehbar): Die Materialien der 2. Planauflage zur Zonenplanrevision in Basel-Stadt. Wem etwas liegt an der mittel- und langfristigen raumplanerischen und städtebaulichen Entwicklung der Stadt am Rhein, kommt wohl um eine Einsichtnahme und Meinungsbildung nicht herum... Man beachte insbesondere die Rechtsmittelbelehrung!
Auch in der 2. Variante ist es so, dass ihr Garten auf dem Milchsuppeareal platt gemacht werden soll:



Der WWF war mal wieder am schnellsten mit der detailierten Beurteilung: WWF-Stellungnahme (application/pdf, 30 KB) . Als Steilvorlage sehr interessant. Merci! Hier übrigens das offizielle Communiqué der Regierung in der Angelegenheit.

Äxgüsi...
...aber von "plattmachen" kann nun wirklich keine Rede sein. Stattdessen verschenkt man wertvollstes Land (im Besitz der Einwohnergemeinde, also der Allgemeinheit, also mir und dir) an ein paar Gärtnerfritzen, die mir dann nicht einmal mehr erlauben, diesen öffentlichen Grund und Boden zu betreten.

Die Schrebergärtler verhindern eine Weiterentwicklung der Stadt Basel, würgen das nötige Wachstum ab. Modernes Stadtwohnen wirds künftig also nur noch für die allerdicksten Portemonnaies geben, weil die Gartenzwerge offenbar mehr Recht auf Grund und Boden haben als die Einwohner. Das Baselbiet wirds freuen.

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Aber aber ...
... jetzt haben wir Basler Stimmenden uns doch nach einem auch (oder vor allem) hier auf infamy ausgetragenen kräftezehrenden Kampf auf einen Kompromiss einigen können, wie das in der konsenzorientierten Blablabla ...

... ein paar (wohl nicht nur billige) Wohnungen weniger, dafür ein paar Familiengärten mehr (oder besser gesagt weniger weniger): Damit sollten wir nun doch leben können!

Nicht? Oh Jammertal ...

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Für supra und suburbansky
nochmals langsam und von vorne, damit sie's auch verstehen:

1. Der Garten dieser Frau befindet sich ziemlich genau hier, und damit ziemlich genau mitten auf dem Boden, der in der 2. Planauflage der Zone 4 zugewiesen werden soll. Das nennt der Kanton "Baufeld". Und damit dort gebaut werden kann, muss ihr Garten "plattgemacht" werden. Ende dieser Diskussion.

2. suburbansky, Du schreibst korrekt, dass der Boden jetzt noch "Dir und mir" gehört. Wenn er aber bebaut ist, gehört er "denen" und Du darfst gerne versuchen, diesen Grund und Boden dann zu betreten, aber musst Dich nicht wundern, wenn Du am Ende auf dem Polizeiposten landest. "Verschenkt" wird hier gar nichts, höchstens verscherbelt und privatisiert! Ausser der Boden wird im Baurecht abgegeben. Was, wenn er denn überbaut werden muss, ich für zwingend halte und darum diese Initiative unterstütze! Ihr dürft gerne auch unterschreiben!

3. Die offizielle, neuste Bevölkerungsprognose (3.2011) besagt, dass - laut "mittlerem Szenario" (von dreien) - bis 2035 insgesamt 8'800 Neubauwohnungen im Kanton möglich sind (inkl. aller "Stadtrandentwicklungen"). Das war vor der Abstimmung. Laut BVD reduziert sich die Zahl jetzt, danach, um 600 bis 900. Macht immernoch 8'400 bis 7'900 Wohnungen für Euch bis 2035. Wieder laut BVD hat's auf dem "Baufeld" an der Burgfelderstrasse Platz für Wohnungen für 150 Leute. Also, seien wir grosszügig, für 70-100 Wohnungen. Würde man der Frau den Garten lassen, wären's bis 2035 immernoch um die 8'000 Wohungen, die Ihr bauen dürftet, obwohl Ihr Eure Finger von dem Boden lassen müsstet. Das haben wir Euch hier übrigens alles schon mal vorgerechnet.

Und jetzt entspannt Euch erst mal!

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Aber ich hab mich ....
... doch ganz und gar entspannt gegeben. Nichts, aber auch gar nichts kann ich recht machen.

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@tageswoche
Ist zwar ein Detail, aber das ist Mumpiz, was Du da schreibst...
So kamen sowohl die Initiative der Familiengärtner, Wessels Gegenvorschlag plus als auch der Gegenvorschlag des Grossen Rates zur Abstimmung. Und der Gegenvorschlag plus wurde mit einer Mehrheit von 55 Prozent angenommen.
Natürlich kamen nur Initiative und Gegenvorschlag zur Abstimmung. Was es mit dem "plus" tatsächlich auf sich hat, erklärt Dir Herr Wessels am besten gleich selber, hier drüben.

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Sperrfrist: 25.05.12 12:54

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