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Abt. Wir lernen rechnen - heute mit: Peter Spuhler (SVP)

Da drüben lese ich zu den neuen Drämmli für Basel, das immer noch in Schweizerfranken zu beschaffen pflegt:

«Als Hersteller von Schienenfahrzeugen mit einem Wertschöpfungsanteil von gegen 80 Prozent in der Schweiz wurden wir durch die Währungsverwerfungen innerhalb von 18 Monaten über 25 Prozent teurer

Faszinierend!

Meine zwei liebsten Erklärungen: Der Euro der 20 Prozent verbleibenden Wertschöpfungsanteile muss auf schwindelerregende Höhen gestiegen sein. Und zugleich wurde der Schweizerfranken gegenüber dem Schweizerfranken (doch, doch!) drastisch aufgewertet. Und uns hat man wieder einmal nichts gesagt!

Ist doch ganz einfach!
Womit baut Stadler seine Wägeli? Mit Stahl. Und weil die Rohmaterialien dafür so teuer sind, erschmilzt Spuhler sich seinen Stahl aus Schweizer Münz. Das Schweizer Münz aber muss er für teure Euros (in die er seine Schweizer Nötli eingetauscht hat) im Ausland einkaufen, damit die Nationalbank ihm deswegen keine auf die Finger gibt. Denn physische Geldvernichtung ist hierzulande bei harter Körperstrafe verboten! Die Kanadier hingegen, die haben Bodenschätze, hervorgebuddelt aus den Inuit und Indianern abgeluchstem Land, zum draus Stahl zu machen. Drum sind die so spottbillig. Noch Fragen?

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Äh ...
... nein.

Glaube ich.

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Was Nein?
Also ich nehm die Argumentation für bare Münze.

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Es geht...
natürlich nicht um die 20 %, sondern um die 80 %, die - in Euro gerechnet - massiv teurer geworden sind. Und weshalb in Euro gerechnet? Weil die Konkurrenz im Euroraum produziert. Man hätte auch schreiben können, die Konkurrenzangebote sind massiv günstiger geworden. Insofern profitiert Basel-Stadt vom starken Schweizerfranken.

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