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supra, 8. April 2010 10:51:00 MESZ
Abt. Das Fernsehen und die Hasspredigt
Das Zürcher Farbfernsehen hat mit dem DOK-Film "Hinter dem Schleier" (schon dieser Titel suggeriert, dass da nichts Gutes folgen kann) die Munition geliefert, die die junge SVP Basel-Stadt im Verein mit LDP-Grossrat André Auderset und neuerdings nun auch der SP gegen die Musilime im Land losschiessen kann. Dabei ist, wie wir der besten aller Basler Tageszeitungen von heute entnehmen können, nicht wirklich erwiesen, ob die vom Off-Sprecher kolportierte Aussage eines Basler Imams, dass ungläubige Menschen niedriger seien als gläubige Tiere, wirklich so gesagt wurde.
Wir wollen diese Aussage nun nicht weiter kommentieren. Wir haben uns den Film aber angeschaut und kommen nicht umhin festzustellen, dass sich die Autorin Karin Bauer keinerlei Mühe gibt, ihre grundsätzliche Abneigung gegen den Islam zu verbergen. Das beginnt mit einem beinahe schon aggressiv vorgebrachten Einwurf der Reporterin gegenüber einer Frau mit Kopftuch ("der ewige Streitpunkt") zu Beginn des Films:"Ihr müend eu zruggnäh, demit d Männer nit lueget!"
Dies geht dann in ähnlichem Ton weiter: Auf die Aussage eines strenggläubigen, aber perfekt Baseldeutsch sprechenden Moslems, dass er wegen seines Bartes und der Kopfbedeckung immer wieder beschimpft werde, meint die Reporterin:"Denn düend euch doch ändere, Sie könnte sich rasiere und sie nimmt s Kopftuech ab."
Ein weiterer Kommentar der Reporterin, die sich über das"Scharfmachertum von rechts" und "die Ignoranz der Linken" beklagt:"Im Jahr 2010 strebt die Familie ein Leben wie im Frühmittelalter an, wie zu Zeiten des Propheten Mohammed."
Ich weiss nicht, wie muslimische Familien im Frühmittelalter gelebt haben, irgendwie erinnere ich mich aber daran, gelesen zu haben, dass die orientalische Hochkultur der westlichen Kultur damals ziemlich überlegen gewesen sein muss. Aber das hat die Reporterin sicher nicht gemeint.
Die beste Aussage aber ist die, mit der die Reporterin die erwähnte Aussage zur "Hasspredigt" einleitet:"Die heikelste Predigt aber habe ich in Basel gehört. Hier gilt der Islam als die einzige wahre Religion"
Das sagt die Reporterin tatsächlich.
Und dann natürlich die immer wieder und wieder vorgebrachte ärgerliche Falschmeldung."Kleinbasel, 41 Prozent Ausländer, davon 13 Prozent Türken."
He, Zürcher Farbfernsehen, Kleinbasel hat NICHT einen Ausländeranteil von 41 Prozent. Bei weitem nicht! Was Ihr meint ist das Matthäusquartier, ein kleiner Teil eben dieses Kleinbasels.
Was muss man sich eigentlich unter einem gläubigen Tier vorstellen?
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Vielleicht ist ja eigentlich ...
... der tierische Glaube gemeint.
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friedman, 08.04.10 22:36
und die ...
«türken» im kleinbasel sind zu 80 prozent kurden und also grossmehrheitlich laizistisch oder alevitisch. und aleviten sind etwa so religiös wie die hiesigen NORMALEN christen. also nicht die aggressiven, ultrarechten fundamentalisten der charismatischen freikirchen.
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 infamous for 3486 Days Sperrfrist: 13.02.12 13:21
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