fuzzy, Donnerstag, 24. April 2008, 10:25 Abt. Iischtige, uusschtige Oder: Was macht eigentlich Bettina Mutter?
Sie hat bei der PR-Agentur Burson Marsteller angeheuert. "Mountain Mama", wie die aktuelle Bundeshaus-Korrespondentin des Tagi zu ihren Zeiten als Leiterin des Inland-Ressorts bei Facts im infamen Sprachgebrauch gern genannt wurde, tritt ihre neue Stelle als Beraterin in der Abt. Corporate & Financial Communications per 1. August an. Neuer Arbeitsort der Walliserin ist Zürich. Burson Marsteller ist übrigens die PR-Bude, die mal die halbe Journaille der Schweiz nach Dänemark verfrachtet hat, um sie davon zu überzeugen, dass die Produktion von gentechnisch hergestellten Waschmittel-Enzymen und ihre schliessliche Entsorgung als Dünger auf dänischen Feldern absolut unbedenklich sind. Auslöser dafür war eine Broschüre des Basler Appells gegen Gentechnologie, in der die Waschmittel mit Gentech-Enzymen aufgelistet wurden. Recherchiert wurde das Heftli im obersten Stock des seligen Schlotterbeck im Nachbarabteil der Herren Walter & Spehr von einem gewissen Massimo Agostinis, der heute Rom-Korrespondent von Radio DRS ist, und dem fiesen Fuzzy. Das Pressereisli nach Dänemark wurde damals inszeniert, weil man vor der Abstimmung über die Genschutz-Initiative keine schlechten Schlagzeilen brauchen konnte.
Koordiniert wurde die Aktion von Iwan Rickenbacher, der damals für Gen Suisse kämpfte und später bei B-M unterschriftsberechtigt war. Heute sitzt der ehemalige CVP-Nationalrat und -Generalsekretär im tamedia-VR und wird vom Schweizer Fernsehen immer noch gern als Polit-Experte zugezogen. Womit sich der Kreis schliesst, denn vom Fernsehen kommt Bettina Mutter her. Sie arbeitete unter "Hannes längt" (wieder ein infamer Übername) Britschgi bei der Rundschau, er (heute Ringier) hatte sie auch zu Facts mitgenommen.
So, jetzt wisst ihr's.
Heisst das, dass Mountain Mama Nachfolgerin von RR-Sprecher Greiner werden könnte? Immerhin bliebe uns dann MSM erspart, der aber eh schon genügend zu tun hat – aber das darf ich gar nicht ausplaudern, weil ...
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Was dem Tierfreund das Schnüffi, ist dem Autonarr die Karre. Ob Oldtimer-Liebhaber bis oder drehzahlengeiler Technik-Fetischist – die infamy-Rubrik "Geili Kääre" hält für jeden etwas bereit. Angucken und abfahren!
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Viagra ohne Rezept, Frauen aus Osteuropa, Schwarzgeld aus Namibia: Was wäre das Internet ohne die vielen Schnäppchenangebote, die uns jeden Tag per E-Mail zugeschickt werden? Die schönsten Beispiele werden in der infamy-Rubrik "Spam of the day" verewigt. Langjährige Erfahrung zeigt: Längst nicht aller Scheiss, der einem unaufgefordert zugeschickt wird, kommt aus anonymer Quelle.
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