Abt. Journalistische Glaubwürdigkeit


Freude herrscht! infamy ist Träger des Zürcher Journalistenpreises, Kategorie Nachwuchs!

Nun nicht ganz, um ehrlich zu sein. Und auch nicht wirklich so direkt.

Stellvertretend für infamy erhalten hat den Preis Maurice Thiriet, Redaktor beim "Tages-Anzeiger", wie uns Kollege Ulspegel heute übermittelt hat. Bekommen hat Thiriet den Preis für die Weiterverbreitung der infamy-Story über die Möchtegern-Astronautin Barbara B., die mit ihrer Hochstapelei alle (oder eben fast alle) an der Nasa herumgeführt hatte und zum Medienstar avanciert war (übrigens auch in Thiriets "Tages-Anzeiger").

Aber wir freuen uns sehr mit dem Preisträger, über den wir auf der Website des ZH-Journalistenpreises erfahren:

"Maurice Thiriet, Preisträger in der Kategorie Nachwuchs, hat sich nicht von forschen Aussagen blenden lassen, die im heutigen Medienbetrieb gerne gemacht werden. Die attraktive Geschichte einer jungen Frau aus dem Toggenburg, die es zu Nasa-Astronautin geschafft hat, haben viele bereitwillig nacherzählt. Thiriet hingegen ging der Sache auf den Grund und entlarvte im «Tages-Anzeiger» die «stratosphärische» Story, lobte Jury-Präsident Fredy Gsteiger in seiner Laudatio. «Wenn es um den Sachverhalt geht, ist Faktentreue geboten statt Imagination. Journalismus vermittelt Wirklichkeit. Daraus beziehen wir Journalisten unsere ganze Glaubwürdigkeit», sagte Gsteiger.
Bei soviel journalistischer Glaubwürdigkeit kann einem doch schon fast der Wirklichkeitsbezug abhanden kommen. Oder?


heieiei...

...das ist ja wie weiland beim nannen-preis. aberkennen?

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Neineinein!

Lasst dem jungen Mann die Freude an seinen Fr. 10'000.-!

Stirnrunzelnd ist vielleicht schon anzumerken, dass es doch "einen ziemlichen Magen" braucht, eine Story als eigene einzureichen, die nachweislich von infamy inspiriert ist. Aber: Schwamm drüber! Soll er halt mal ein Bier springen lassen. Und das war's dann.

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Blogger vs Journalisten

Lets face it: Blogger sind eben (noch) nicht als Journalisten anerkannt. Papier ist immer noch stärker. Wie lange noch?

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Harte Bandagen

Darf ich mit einem Zitat aus der Broschüre des Preises anheizen?
"Ein Blogger hatte ihre Geschichte angezweifelt, sie aber aus Angst vor ihren Anwälten weiterwursteln lassen. Der
Blogger ist mittleren Alters und alleinstehend. Nicht zufällig: Gute Geschichten sind wie gute Frauen. Man trifft zufällig auf sie und wer nicht hartnäckig dranbleibt, kriegt sie nicht."
www.zh-journalistenpreis.ch

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LOL!

Ich kugle mich vor Lachen! Ehrlich! "Harte Bandagen" geht anders! Ich les das als versuchten Präventivschlag gegen mögliche Kritik. Aber mehr als einen lauten Lacher kriegt er nicht dafür!
Ein Bier bezahlen lass ich mir allerdings nach dem Hinweis nicht mehr vom Herrn Preisträger, danke!

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R-e-s-p-e-c-t!

"Ein Blogger hatte ihre Geschichte angezweifelt, sie aber aus Angst vor ihren Anwälten weiterwursteln lassen."

Zum Glück gibt es noch die unerschrockenen Leute von der Zeitung, die nicht einfach einknicken.

Ob der Preisträger eventuell zur Selbstgefälligkeit neigt?

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Ich denke er leidet einfach am Burtscher-Syndrom ("der eingebildete Preisträger").

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Einbildung

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Die Twitter-Queen hat gesprochen:

Der Gerechtikgeit halber bleibt festzuhalten: @infamyblog hätte den Zürcher Journipreis eigentlich verdient. bit.lyless than a minute ago via web Favorite Retweet Reply

Ihr Urteil bedeutet uns mehr als alle Journalistenpreise, von denen wir übrigens noch vor Herrn Thiriet einen erhalten haben (zwar nicht für's Abarbeiten am übersteigerten Ego einer jungen Frau und für's Lustigmachen über Kollegen, sondern für's Dingfest-machen dieses vagen Hinweises und die Darlegung der damit verbundenen Problematik, aber immerhin). Welchen? Das herauszufinden wird für den hartnäckigen Frauenversteher Thiriet sicher kein unüberwindbares Problem sein.

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Ist halt

ein ZÜRCHER Nachwuchsjournalistenpreis für Glaubwürdigkeit; ein glaubwürdigerer Preisträger ließ sich wohl nicht finden.

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Einen Magen ...

... braucht es ja auch, zum Bestreiten des Prozesses gegen Frau B. um die Unterlagen von infamy zu bitten mit dem Verweis, das ohne Veröffentlichung zu machen mit Rücksicht auf die ach so angeschlagene Frau B. Und noch wahrend dem Prozess den Preis für die abgekupferte Story einzuheimsen, die man ja selbst eingereicht hat. Soll ich Thiriets Mail veröffentlichen? Rhetorische Frage. Mach ich natürlich nicht.

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ich liebe sich selbst referenzierende Storys


weitermachen!

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Hier gehts weiter…

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bekommt

frau burtscher jetzt auch einen kuchen?

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klar. Aus

der Tube eben.

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Nee.

Aber n Mars.

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Abt. Zu Thiriet

Wenn ich's mir genau überlege, wollte zu Guttenberg lediglich den Ideen der kopierten Autoren mit seiner Doktorarbeit zu mehr Resonanz verhelfen.

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Thiriet

in der Preisbroschüre: "Ein Blogger hatte ihre Geschichte angezweifelt, sie aber aus Angst vor ihren Anwälten weiterwursteln lassen. Der Blogger ist mittleren Alters und alleinstehend. Nicht zufällig: Gute Geschichten sind wie gute Frauen. Man trifft zufällig auf sie und wer nicht hartnäckig dranbleibt, kriegt sie nicht."

Um den Sack zuzubinden noch dies: Weder hatte ich "Angst vor ihren Anwälten", es war mir schlicht zu blöd, und die Sache nicht wert. Noch habe ich sie "weiterwursteln lassen". Sondern riet ihr, mal mit ihrem "Rechtsschutz" ein offenes Wort zu reden und abzuklären, wohin ihre missverständliche Selbstdeklaration sie führen könne. Dass sie dies wohl nicht tat, respektive ihr "Rechtsschutz" sie falsch beriet, und in Thiriets offene Messer laufen liess, ist ihr Unglück.
Allerdings: Wer auch nur den leichtesten Hauch von Menschenkenntnis besitzt, die Thiriet offenbar völlig abgeht (ob er gerade darum "die Dossiers Medien, Drogen, Prostitution, Glücksspiel und andere nicht-institutionelle Themenkreise" betreuen muss?), hat in Burtschers Medienauftritten (z.B. bei Aeschbacher oder in Focus auf DRS3) sofort erkannt, dass die Frau eine Getriebene ist und ihre Geschichten bei genauerer Betrachtung zerbröseln müssen. Burtscher war leichte Beute für Thiriet. Wenn Thieriet meint, das sei schon "Hartnäckigkeit", was er aufgebracht habe, um sie zu demontieren, dann bitte ich hiermit die Frau an seiner Seite, ihn mal in einer stillen Minute und ganz im Vertrauen über seinen Irrtum aufzuklären. Allerdings vermute ich, dass er "hartnäckig" immun ist gegen auch die gutgemeintesten Hinweise aus dem allernächsten Umfeld.

Dass Thiriet in der Broschüre der Preisverleihung mein angebliches Alter und mutmasslichen "Zivilstand" ins Spiel bringen kann, und implizieren darf, ich sei nicht zufällig "alleinstehend", sondern das deute auf eine zweifach zu wenig ausdauernde Hartnäckigkeit hin, nämlich bei "guten Frauen" und bei "guten Geschichten", mag in der Sache als missglückter Versuch einer spätpubertären Pointe, bei der das vom zuerkannten Preis aufgeblasene Ego Regie führte, durchgehen und soll dem Preisträger ausnahmsweise und nur dieses eine Mal verziehen sein (psychologisierende Spekulationen über seine wahren, neidgesteuerten Motive ersparen wir dem geneigten Publikum), auf der formalen Ebene stärkt es nicht mein Vertrauen in die, nennen wir es: Stilsicherheit der Jury des Zürcher Journalistenpreises.

So, Kinders, und jetzt lassen wir es aber endlich und endgültig gut sein mit der Geschichte und wenden uns wieder relevanten Dingen zu. Einverstanden? Danke!

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Bitte nicht aufhören!

Jetzt, wo es so schön ist! Du hast vergessen zu erwähnen, dass es dir ja eigentlich gar nicht darum ging die Fastronautin zurück auf den Boden zu holen, sondern um die Kritik an den hype(r)nden Medien. Erst so wird die Ironie der Auszeichnung in ihrer ganzen Pracht ersichtlich.

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nebenbei: uni zürich

der vollständigkeit halber sei hier nachgetragen: auf die hypernden medien in sachen BB ist interessanterweise auch die uni zürich reingefallen. diesen skandal neben dem medienskandal (völlig kritikloses hochkochen einer blenderin) hat niemand interessiert. mein post dazu (vom 18.8.2010):
henusodeblog.blogspot.com

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Da amüsiert sich noch jemand prächtig:
www.barbaraburtscher.com

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"Richtig zu Ende geschrieben"

"Blick am Abend"

Tut mir leid, lieber patpatpat, aber es muss jetzt sein, ich wollte ja nicht, dass das Ganze zum Quasi-Krieg Blogger gegen Jungjournalisten-Ehrgeiz ausartet.

Aber jetzt schalten sich auch Alt-Journalisten ein, und jetzt kommt es zur Debatte, Alt-Journalisten gegen Altjournalist. Fredy Gsteiger, Diplomatischer Korrespondent von Radio DRS und deshalb absolut prädestiniert für das Jurypräsidium des Zürcher Journalistenpreises, musste sich in der Debatte um die Burtschermania auf Anfrage von "Blick am Abend" einschalten. Sein Kommentar:

"Wir wussten, dass die Story zuerst auf einem Blog auftauchte" (...) Erst Thiriet habe sie richtig zu Ende geschrieben ...

Lieber Herr Gsteiger

Gerne nehmen wir (als Altjournalisten, die nebenher auch bloggen) Ihre anregende Bemerkung auf, wann eine Geschichte zu Ende geschrieben ist. Ist sie es, wenn es wie seit 29. Januar 2010, also gut ein halbes Jahr vor Thiriets Aufsehen erregenden "Aufdeckung" auf infamy heisst (immer noch heisst notabene!):

... es gab bis vor kurzem hier auf infamy 2 Postings über die wohl ambitionierteste Physiklehrerin im Lande, die vom Blick überschwenglich als "unsere Frau bei der Nasa" bezeichnete Barbara Burtscher. Die beiden Postings beschäftigten sich auf die infamy-typische zuspitzende, ironisch-kritische Art mit ihren öffentlichen Auftritten und dem Brimborium, das von den Medien darum gemacht wird. Frau Burtscher liess uns daraufhin per Mail umgehend wissen, ihr "Rechtsschutz" habe sie auf das erste Posting aufmerksam gemacht und sie wünsche sich daran einige Aenderungen. Andernfalls würde sie die Angelegenheit ihrem "Rechtsschutz" übergeben. Ihre Aenderungswünsche verstanden wir als Forderung nach einer Gegendarstellung und machten daraus das zweite Posting, plus kurze Duplik darauf. Das wiederum war Frau Burtscher ebenfalls nicht recht, weshalb sie wieder mit dem Rechtsschutz drohte, falls wir das Ursprungsposting nicht in ihrem Sinne ändern und das Gegendarstellungs-Posting nicht entfernen würden. Das führte schliesslich gestern Abend spät zu folgendem Mail an sie, das wir, als vorläufigen Abschluss unserer entsprechenden Berichterstattung, hier publizieren:

Sehr geehrte Frau Burtscher

Sagen wir so: Ich verstehe Ihre Begeisterung für die Astrophysik und Ihren Wunsch, zum Mars zu fliegen, rate Ihnen aber, künftig präziser zu kommunizieren, was Ihre Verbindung zur NASA ist.

2 Beispiele:

Wenn Sie sich auf dem Plakat für die Benefiz-Veranstaltung in Bern am 2.2. präsentieren als "Astrophysikerin, NASA-Mitarbeiterin, Organisatorin Schweizer Astronomietag", entnimmt der uniformierte Leser dem nicht, dass mit "NASA-Mitarbeiterin" 5 Wochen Tätigkeit im Sommerkurs der Lehrerfortbildung gemeint sind, sondern das klingt als ob Sie hauptberuflich für die NASA arbeiten würden.

Wenn Sie im Gespräch mit Hannes Hug bei Minute 7, als er das Wüstencamp in Utah als "Camp der NASA" bezeichnet, lediglich anfügen, es laufe "in Zusammenarbeit mit der Mars Society", und nicht transparent machen, dass das Mars-Lager eine private Angelegenheit ist, mit der die NASA, wohlmeinend interpretiert, nur ganz am Rande zu tun hat.

Diese Sorte Unklarheit ist gemeint mit "haarscharf an der Hochstapelei vorbeischrammt".

Und jetzt nehm ich die beiden von Ihnen beanstandeten Einträge wieder vom Netz. Denn ich hab Besseres zu tun, als mich mit ihrem "Rechtsschutz" rumzustreiten. Nutzen Sie die Zeit, die der dadurch gewinnt, um sich von ihm beraten zu lassen, was die oben erwähnten Unklarheiten für mögliche juristischen Folgen haben können! Sonst landen Sie eventuell dereinst nicht auf dem Mars, sondern auf der Nase.

mit freundlichen Grüssen

Das ist das, was ein halbes Jahr vor Thiriets "Entlarvung" und heute noch auf infamy zu lesen war und ist. Was heisst nun "fertig schreiben"? Ein paar Details einstreuen? Das Ganze in schöne Worte einfassen (das kann "ihr" Maurice Thririet ja wirklich)? Aber heisst fertig schreiben denn wirklich, die Quelle nicht zu nennen?

Halt! Ein Jungjournalist, der u.a. den Medienhype über eine Möchtegern-Astronautin aufs Korn nimmt, wird auch über Google recherchiert haben (ich schreibe "auch"). Und spätestens da hätte er merken müssen, dass es da einen Blog gab, der die Geschichte schon viel früher drinhatte – wenn auch nicht in der klassischen Zeitungsschreibe. Herr Gsteiger, hätten Sie als erfahrener, und ehemals auch kadermässig tätiger Medienmann (Chefredaktor "Weltwoche") nicht erwartet, dass ein ehrgeiziger Jungjournalist bei seiner zugegebenermassen wunderbar geschriebenen Geschichte zumindest ganz am Rande auch die Quelle erwähnt und sich nicht immer und immer wieder als Aufklärer und Entlarver feiern lässt? Sie hätten das Ganze monieren können, wenn Sie zum Beispiel die "NZZ"

"Das sei «haarscharf an der Hochstapelei vorbeigeschrammt», schrieb am 29. Januar das Blog Infamy über eine Physikerin, die sich fürs Astronautenleben begeistert und sich in verschiedenen Medien als Nasa-Mitarbeiterin feiern liess. Das Blog riet der Frau, ihre Verbindungen beziehungsweise ihre nicht bestehenden Verbindungen zur Nasa künftig präziser zu kommunizieren: «Sonst landen Sie eventuell dereinst nicht auf dem Mars, sondern auf der Nase.» Auf dieser ist sie inzwischen gelandet, nachdem der «Tages-Anzeiger» vergangene Woche über den Fall berichtet hatte.

Ein halbes Jahr dauerte es also, bis eine Geschichte, die ein Blog aufgegriffen hatte, in der grossen Medienarena Aufmerksamkeit fand. Das zeigt, wie wenig Bedeutung Blogs in der Schweiz haben. Evident wird aber auch, wie stark Blogs auf die klassischen Medien angewiesen sind, um mit einer Botschaft allenfalls eine Wirkung erzielen zu können. Ich-Buden im Internet schaffen keine relevante Öffentlichkeit. Dazu braucht es die guten alten Kanäle."

... gelesen hätten. Oder die "Süddeutsche Zeitung": Oder aber eben infamy, das die einseitige Kooperation mit dem Tagi-Journalisten eigentlich immer mit netter (o.k. halbnetter) Zurückhaltung verfolgt hatte, bis es zur Journalistenpreisung und zum ehrverletztenden Kommentar der gepreisten Autoren kam.

Gerne erwarten wir Ihre Ausführungen, wann eine Story "fertig geschrieben" ist und wie "fertig" man sein muss, um so etwas in so einem Zusammenhang zu behaupten.

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Hat nicht

Dr. von und zu Guttenberg seine Arbeit auch nur "fertig geschrieben"?? Egal wie mans dreht und wendet, wer etwas auf der Story oder den Recherchen eines anderen aufbaut ist ein Plagiator, ob ers jetzt fertig schreibt oder nicht.
Und sowieso: Eine Story kann man nie fertig schreiben, denn das Ende einer Story ist zugleich auch der beginn der Fortsetzung oder einer neuenRichtung der Story.

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Find ich nicht.

Also, dass das dann automatisch ein Plagiator ist. Blogger sind in der Regel zu fies, zu faul oder zu feig, um die journalistischen Gepflogenheiten der Berichterstattung zu erfüllen. Meistens scheitert es daran, dem oder der Angefickten Gelegenheit zu geben, sich zu den Anwürfen zu äussern. Easy, ich bin selber so und einen Unterschied muss es ja geben zwischen infamy und und und äh… Newsnetz, chch.

Wenn nun ein Schurni daherkommt und sich die Story krallt und zu einem normalen Artikel vervollständigt, ist das sein gutes Recht. Ehrlich gesagt ist es mir schon das eine oder andere Mal gelungen, auf diese Art eine Story in die Zeitung zu kriegen. Und wenn der Journi dann noch seine Quelle nennt, sind alle froh und zufrieden. Man kann ja von den Kerlen nicht verlangen, sie sollen die sozialen Netzwerke und Medien als Quellen nutzen und sich dann beklagen, wenn sie es machen.

Es ist auch zu sagen, dass der Gepriesene immerhin den Prozess auf sich genommen hat, den Frau Burtscher unserem ppp angedroht hat. Zwar wird er dabei natürlich vom Tagi-Anwalt verteidigt. Aber der hat mich damals gegen den Herrn Larese auch in die Scheisse geritten. Aber Thiriets Chancen stehen angesichts der Fakten ja nicht schlecht. Und sollte er doch was zahlen müssen, weiss er jetzt ja womit.

Blöd, wenngleich auf seine Art noch originell, war aus meiner Sicht einzig der Seitenhieb gegen unseren Junggesellen mittleren Alters. Der natürlich aus schierer Überzeugung alleinstehend ist und auch gar keine Zeit hätte für eine Frau, es sei denn, sie kompostiert gern.

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Was weisst jetzt

Du über meinen Zuvielstand? Vielleicht bin ich ja schon lange viermal verheiratet und dreimal geschieden? Kommt mir grad in den Sinn: Komm, wir starten eine neue Abt.! Die

Abt. Journi, ledig, sucht

und verkuppeln dort paarungswillige Medienfüllende. Wobei: Brauchen die sowas wirklich? Die treiben's ja sowieso wie die Karnickel! Oder?

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infam...

Was genau ist der Verdienst, über den hier so eifrig debattiert wird?
Dass man eine junge Frau zu Fall gebracht hat, die es wagte, sich über die helvetische Bescheidenheit zu erheben und den Wunsch äusserte, Astronautin zu werden?
Bravo, da ist Ihnen ja ein ganz grosser Fisch ins Netz gegangen.
Das wirklich infame an der ganzen Geschichte ist die journalistische Selbstbeweihräucherung, die nun in der Verleihung des Zürcher Journalistenpreises gipfelt.
Frau B. wird in den Schweizer Medien heute unisono als Betrügerin betitelt und in einem Atemzug mit Frank Abagnale oder Bernard Madoff genannt - ohne dass sich ein Journalist noch die Mühe gemacht hätte, ihre Aussagen nach absichtlichen Lügen zu durchkämmen.
Lohnt es sich wirklich, die Zukunft eines Menschen aufs Spiel zu setzen, damit man im Kreise seiner Journalistenkollegen als cooler Hund dastehen kann?

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Zwischen

dem ernstgemeinten Hinweis an Frau Burtscher, sie wäre vielleicht gut beraten, mal mit ihrem Anwalt über ihre missverständlichen Selbstdeklarationen zu sprechen in diesem Blog einerseits und andererseits der massenmedial verbreiteten Unterstellung, sie sei eine Hochstaplerin, sehe ich einen relevanten Unterschied! Aber die Ansicht muss @gorgonzola natürlich nicht teilen!

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to be continued

Nicht, dass ich mir die Mühe machen würde, alle Reaktionen zum Thema zu sammeln, aber wenn i schon drüber drüber stolpere...
Hat zwar 1-2 Unschärfen, aber allein der Titel rockt.

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Diebstahl geistigen Eigentums ausgezeichnet?

Für mich ist es das Kapitalverbrechen schlechthin: Die Auszeichnung eines Plagiats - mehr dazu unter „… ein Blogger …“ – Ein Jouraillienpreis für ein Plagiat hofrat.ch

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Ein solcher Satz entlarvt mehr als der ganze schlechte Stil drumherum: "Gute Geschichten sind wie gute Frauen." Aua, aua, aua. Ich hätte nicht gedacht, dass die junge Generation den gleichen schwitzigen Rambazamba-Klischees nachhängt wie wir alten Säcke. Journalismus als Herrenwitz, mit ner Pulle Schluck in der Schreibtischschublade. Wie hieß es früher? "Schöne Autos, schnelle Frauen, und mächtig auf die Kacke hauen."

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