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NZZ will nicht "Basler Zeitung" werden ...
... sie ist es bereits, wie die Chefredaktion im eigenen Blatt verlauten liess:
"Nach Ansicht der Chefredaktion der NZZ findet in der «Neuen Zürcher Zeitung» bereits alles, was an Wichtigem in Basel geschieht, seinen Niederschlag. Um einen vollständigen Basler Regionalteil gemäss NZZ-Qualitätsvorstellungen zu produzieren, benötige man jedoch zehn oder mehr redaktionelle Stellen. So sympathisch die Idee einer Basler Ausgabe der NZZ sei, so genau müsse die Sache gerechnet werden. Und dies in einer Zeit, in der das Inserateaufkommen auf tiefem Niveau verharre. Ob es einst eine Basler Regionalausgabe der NZZ geben werde, müsse sorgfältig geprüft werden."

Ja das mit den Qualitätsvorstellungen ist so eine Sache. Übrigens: Ivo B., das ist der Chef der besten Basler Lokalzeitung der Welt, empfiehlt Journalisten, "die nachdenken statt nachbeten wollen", diese Analyse eines "Exilbaslers" auf www.medienspiegel.ch zur Lektüre. Dieser "Exilbasler" ist so exilant, dass er lieber anonym bleibt. Gut so. Umso schneller kann man auch als nachdenkender Journalist diese Analyse wieder vergessen.

oder doch?
denn obenzitierte aussagen sind bereits eine woche alt. die frankfurter rundschau zitierte den nzz-inlandchef matthias saxer am letzten samstag mit folgenden worten:
"2500 leute sind eine ganze menge, das muss man ernst nehmen...wir schauen aber auf jeden fall, was wir machen können"

... Link

aber ...
... muss man die wirklich ernst nehmen? Wieviele dieser UnterzeichnerInnen, glaubst du, würden einen Läckerli-Ausgabe der NZZ abonnieren? Kostet immerhin CHF 406.- im Jahr. Mein Tipp: den Lokalteil der NZZ lesen, dann nachdenken und dann Geld und Energie lieber in eine "Programmzeitung" investieren. Oder?

Nun gut, wollen wir unseren LeserInnen aber die Lektüre des Artikels in der "Frankfurter Rundschau" nicht vorenthalten. Ein Blick lohnt sich vor allem wegen des Bildes.

... link

läckerli..
..wenn du NZZ wirklich kommen würde, da zieht der Tagi nach, weil im Zugzwang. Und dann sind der alternativen genug da.

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Ernst nehmen...
...würde ich ohnehin nicht, wer mit der BaZ des Vor-Ivo-Interregnums zufrieden war.
Alternative NZZ? supra hat Recht: Ein Blick in deren Lokalteil reicht für einen Schauder.
Alternative TA? Lächerlich. Ein Blick in die Ivo-Interregnums-baz reicht da - es hat genügend ex-Tagi-Leute drunter um den Beweis zu führen, was da auf uns zukommen würde.

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