|
supra, 12. Januar 2012 08:41:00 MEZ
gebaeude, 12.01.12 20:55
der gute crime mapper hat das dneken durch ständiges zwirbeln seiner haare ersetzt (aka: lockenwickler). und das ist, was dabei herauskommt.
... Link ... Comment
friedman, 13.01.12 01:22
Da kann ich ...
... nur erneut einen alten Text aus der Schublade schütteln:
Keine Panik bei Bagatellen Will man Statistiken und reisserischen Medienberichten glauben, sind unsere Kinder in Schule und Jugendtreffpunkt ihres Lebens nicht mehr sicher. Doch die Statistiken vermitteln ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Gleich mehrere verängstigte Anwohner des Frohbergparks alarmierten im Juni letzten Jahres die Winterthurer Stadtpolizei. 30 bis 50 Jugendliche, so hiess es, gingen bewaffnet aufeinander los. Tatsächlich war im Frohbergpark eine wüste Schlägerei im Gange. Doch von den vermeintlichen Waffen oder 50 Beteiligten konnte keine Rede sein. Die meisten Jugendlichen waren nur Zuschauer einer ritualisierten „Abrechnung“ unter Jungen, die sich in der Schule gestritten hatten. Die vom „Tages-Anzeiger“ vermeldeten „Platzwunden“ mehrerer Beteiligter stellten sich im Nachhinein als vergleichsweise harmlose Schürfungen heraus. Rabenschwarzes Bild der Jugend Die Kriminalstatistiken malen seit Jahren ein rabenschwarzes Bild unserer Jugend. Will man den Statistiken glauben schenken, steigt die Jugendkriminalität seit Beginn der 90er Jahre ebenso massiv wie kontinuierlich an. Auffällig dabei: Jugendliche werden nicht generell krimineller, sondern scheinbar immer gewalttätiger. Die Kriminalstatistik des Kanton Zürich zählt heute rund vier mal mehr jugendliche Tatverdächtige bei Gewaltdelikten als noch 1991. Auch andere Kantone, ja praktisch alle industrialisierten Länder melden ähnlich alarmierende Zahlen. Mit reisserischen Titeln wie „Tatort Pausenhof“ wurden die Schweizer Schulhäuser von verschiedenen Medien in den letzten Jahren wiederholt als regelrechte Brutstätten der Gewaltkriminalität beschrieben. Raub, Erpressung, Nötigung, sexuelle Gewalt und Mobbing, so scheint es, sind Schulalltag. Harte Massnahmen gefordert Der Ruf nach dem starken Arm des Gesetzes lässt nicht lang auf sich warten: Der Zürcher SVP-Gemeinderat Hans Marolf forderte im letzten Jahr in einem Postulat – vorerst erfolglos – eine nächtliche Ausgangssperre für Jugendliche. Im Wadtländer Dorf Cudrefin ist solch eine Ausgangssperre für 16-Jährige bereits in Kraft. Im November letzten Jahres kündigte der Kanton St. Gallen an, „renitente Schüler“ zwangsweise in „spezielle Strafstätten“ einzuweisen und die St. Galler Gemeinde Eschenbach verkündete im Januar einen Notstandsplan gegen Jugendbanden. Berechtigte Zweifel Entsprechend verunsichert sind die Erwachsenen und insbesondere die Eltern schulpflichtiger Kinder. Aber ist die Situation wirklich so schlimm? Es gibt berechtigte Zweifel. Zwar machen immer wieder krasse Einzelfälle Schlagzeilen. Aber die Gesamtzahlen präsentieren sich bei genauer Prüfung weit weniger dramatisch. In der Stadt Zürich zum Beispiel schwankt die Zahl der strafrechtlich relevanten Delikte in den Schulen seit 1995 zwischen 6 und 23 Fällen pro Jahr. Ohne steigende Tendenz. Angesichts der Zahl von 20'000 Volksschülern nicht gerade alarmierende Werte. Der Zürcher Soziologe Manuel Eisner stellt zwar nicht in Abrede, dass die Jugendkriminalität in den letzten Jahren auf Grund verschiedenster Faktoren tatsächlich zugenommen hat. „Aber andererseits spielt wohl auch das ‚Überschwappen‘ der Jugendgewalt-Diskussion aus den USA und Deutschland eine Rolle.“ Auffallend ist nämlich, dass in erster Linie die weniger gravierenden Delikte zugenommen haben. Bei den schwersten Formen der Gewalt bleiben die Zahlen annähernd gleich. Ein Indiz dafür, dass immer mehr Bagatelldelikte angezeigt werden. „Auch an vielen Schulen“, so Eisner, „gibt es heute klare Regeln, wann und wie man die Polizei bei Gewaltereignissen einschalten will.“ Zwar ist Eisner der Ansicht, dass dies für die wenigen Schulhäuser, in denen tatsächlich ein Gewaltproblem existiert, eine sinnvolle Strategie ist. Aber: „Das dürfte auch zur Folge haben, dass es schneller zu einer Anzeige kommt oder das Opfer zu einer Anzeige ermuntert wird.“ Repression erzeugt Kriminalität Noch weiter geht der Hamburger Kriminologie-Professor Fritz Sack. „Heute werden Bagatelldelikte kriminalisiert, die früher allenfalls als Dumme-Jungen-Streiche wahrgenommen wurden.“ Sack hält die Zunahme der Jugendkriminalität in Europa und den USA keineswegs für erwiesen: „Die Krimialstatistik zeigt uns nicht die Wirklichkeit, sondern nur das Verhalten der Polizei.“ Der Kriminologe glaubt, dass Gesellschaften im Umbruch dazu neigen, die allgemeine Verunsicherung auf bestimmte Bedrohungsbilder und Gruppen – oft eben die Jugendlichen – zu fixieren. „Zusammen mit der Sensibilisierung für die Gewaltproblematik durch die feministische Bewegung entstand so ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, dem Politik und Behörden vor allem durch härtere Strafen und Repressalien gegen Jugendliche Rechnung tragen.“ Der Effekt: Die Polizei verfolgt gezielter Delikte von Jugendlichen. „Es werden mehr Vergehen als kriminell eingestuft und bestraft. In der Folge steigt der Anteil jugendlicher Täter in der Kriminalstatistik, was wiederum zu Medienberichten über steigende Jugendkriminalität führt.“ Schoggistängel in der Kriminalstatistik Auch der Geschäftsführende Aargauer Jugendanwalt Matthis Preiswerk ist der Ansicht, dass die wirkliche Jugenddelinquenz sich in den letzten Jahren kaum verändert hat. „Aber trotzdem haben im Verlauf der letzten zehn Jahre die Verfahren im Kanton Aargau 67 Prozent zugenommen.“ Grossmehrheitlich Kleinkram. „Bei der Jugendanwaltschaft landen immer mehr Kinder und Jugendliche, die beim Schwarzfahren erwischt werden, im Supermarkt ein Ragusa einstecken oder ein halbes Gramm Gras aus einem Hanfshop im Sack haben. Das sind doch keine Kriminellen. Aber in der Statistik tauchen sie als Täter auf.“ Bagatellen mit schwerwiegenden Folgen. „Wenn eine Anzeige eingeht, müssen wir ein Verfahren eröffnen. Und so kommen wir wegen solchem "Gugus" enorm unter Druck und in Zeitnot. Wir haben deshalb immer weniger Kapazität, um bei den wirklich ernsthaften Fällen gründlich und intensiv zu intervenieren.“ Auch Hans Ueli Gürber, Pressesprecher der Kantonalzürcher Jugendanwaltschaft, beobachtet, dass die Toleranzschwelle gegenüber Jugendlichen deutlich sinkt. „Heute werden eindeutig mehr Bagatelldelikte angezeigt oder auch von der Polizei selbstständig verfolgt.“ Zwar ist auch Gürbler der Ansicht, dass „die Jugend von heute“ schneller und vor allem zielgerichteter Gewalt anwendet. Aber die allgemeine Tendenz zur Strafverschärfung findet er grundsätzlich falsch. „Natürlich darf man Gewalttätigkeiten nicht hinnehmen. Aber bevor man die Polizei einschaltet, sollte man erst mal das Gespräch mit den betroffenen Kindern oder Jugendlichen suchen. Wenn das nichts nützt, kann man Kontakt mit den Eltern und Lehrern aufnehmen. Die Polizei sollte man immer erst in letzter Konsequenz auf den Plan rufen.“ Kasten: Wann müssen Eltern eingreifen? Kinder und Jugendliche streiten und raufen nun mal. Auch wenn ein blaues Auge formaljuristisch den Straftatsbestand der Körperverletzung erfüllt, ist nicht jedesmal ein Einschreiten der Erwachsenen nötig. Tipps vom Elternnotruf Zürich, wann Erwachsene sich einmischen sollten und wann nicht: Das geht Erwachsene nichts an: - Lautstarke Streitereien und Beschimpfungen zwischen einzelnen und Gruppen, jedenfalls, wenn die Kinder den Streit aus eigener Kraft wieder beenden können. - Raufereien ohne Waffen unter ungefähr gleichstarken Kindern. - Doktorspiele zwischen gleichaltrigen, gleichberechtigten Kindern Das sind Gründe zum Einschreiten: - Wenn ein deutlich schwächeres Kind misshandelt wird. - Wenn Waffen, auch Stöcke oder Steine, im Spiel sind oder bei ernsthafteren Verletzungen. - Bei sexueller Gewalt oder sexuellen Handlungen gegen den Willen des Opfers - Erpressungen - Wenn physische und verbale Übergriffe systematisch immer wieder wiederholt werden. - Wenn ein Kind systematisch von anderen Kindern ausgegrenzt, gedemütigt oder ausgelacht wird. Wie reagieren: Suchen Sie zuerst das Gespräch: erst mit den beteiligten Kindern, wenn das nichts nützt mit den Eltern und Lehrern. Die Polizei sollte man zuletzt einschalten. Wenn ihr Kind als Opfer oder Täter von Gewalt betroffen ist oder sonst mit dem Gesetz in Konflikt gerät, finden Sie Rat und Hilfe beim Elternnotruf Zürich Tel: 01 261 88 66 Elternnotruf Zug: 042 22 22 05. www.elternnotruf.ch Elternnotruf Ostschweiz: 071/244 20 20 ... Link ... Comment |
Sperrfrist: 25.05.12 13:24 @infamyblog folgen ... infamy home ... such! ... topics ... ... Hauptseite
... Tags
... Galleries
... antville home
... disclaimer
Abt. neulich im - heute:
Vogelhaus @ Zolli Basel
listen also here.
by patpatpat (25.05.12 13:27)
Alex Baur? "Epizentrum der afrikanischen
Invasion"
Wer hat das eigentlich geschrieben? Alex Baur?
by Weber (25.05.12 13:24)
Sorry Liebe Freunde
Das
tut mir natürlich leid, dass Eure Anfrage zurückgekommen ist. Das Postfach...
by Matthias Geering (25.05.12 12:54)
Abt. Steile Sachen bei Tagi
online
... und wenn das Bild zum Artikel nicht spektakulär...
by supra (25.05.12 11:42)
Abt. follow the money -
heute: @ Uni Basel Uni Basel Jahresbericht Seite 26 /...
by patpatpat (25.05.12 09:40)
Abt. auf Umwegen zu -
heute: Matthias Geering kommunikation@unibas.ch ist eigentlich die Mailadresse des Bereiches...
by patpatpat (25.05.12 09:10)
...und eine Seite davor wird
der vor etwa drei Jahren erschienene Rundumschlag der Knallcharge U.-P....
by suburbansky (25.05.12 08:50)
Verkehrsdepartement? Wuahhaahhaaa!
by friedman (24.05.12 23:17)
infamy loves: 78s Crocodile Bikes Lacoba Guayaberas Landistuhl by Westermann Medienwoche Qin's Asian Antiques Starfrosch
infamily of Blogs: Radio 2.0 sesam watch Smokeball-Blog Landistuhl-Blog Bagger, Laster & Co. Wochenschau Tromboni-Blog Handspielers Journal Voltaplatz Fred berichtet infamy @ twitter fröhliche Wissenschaft Leo & Till infamyleaks @ privacybox
Friendly Blogs: Bö CH Internet Szene contextlink Cyberwriter Dometown Arlesheim fehler.li Fetch On Fire Gebsn Journalistenschredder Medienspiegel Medienwoche Nasobem Saunabiber Sennhausers Filmblog Strafprozess Wanderer von Arlesheim
Nützliche Seiten: Leo Dictionary Urban Dictionary Rap Dictionary Indymedia Switzaland Sex-FAQ Find Sounds Dead People Server The Vaults of Erowid Weltzeituhr Weltbevölkerungszähler ProZ-Agenda Das Wetter in Basel Meteoblue Schweizerische Vogelwarte Fishbase
Dauerbrenner: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
technorati
![]() powered by ![]() |