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Abt. Tamaras Po und die flache Erde


Zuerst die gute Nachricht: Sie ist erschienen, die neue "Basler Zeitung" am Sonntag. Sie sei "magaziniger" als die Werk- und Samstags-BaZ, schreibt die Zeitung auf ihrem Online-Portal. (Wir deklinieren: Magazin, Magaziner, Magie!)

Nun aber zum Inhalt. Wie alle Sonntagsblätter geht es vor allem um Hildebrand, Hildebrand und noch einmal Hildebrand. Aber anders als andere Sonntagsblätter (hier zusammengefasst in der "Tageswoche") hat die Basler Ausgabe nicht wirklich Neues über den Fall zu berichten, auch wenn Chefredaktor Somm (mit abgeschnittenem Kopf) in seinem kleinlauten Leitartikel (nach dem Mottp: "Warum hört denn niemand mehr auf meinen Blocher?!") das Gegenteil behauptet. Aber dafür kommt Blocher selbst in einem Interview (oder ist es die Abschrift von "Tele Blocher"?) zu Wort. Und es gibt ein Porträt des Primärbriefträgers Hermann Lei zu lesen ("Schweizerzeit"-Autor Beni Gafner über "Schweizerzet"-Autor Hermann Lei). Und es gibt den grossen Aufhänger, der einzige Beitrag, der wirklich etwas Neues über Hildebrand zu berichten hat, nämlich:

"Er sieht immer noch aus wie ein kleiner spätkapitalistischer Halbgott, wie eine Mischung aus zeitgenössischem Machiavellist und Männermoden-Model. Er ist jetzt Mitglied geworden in diesem Club der neuen Machthabergeneration, denen nichts mehr heilig erscheint ausser sie selber, die aussen top sind und innen flop."
Es ist ein illustrer Club, der Club der "Geschniegelten", in den Hildebrand da gesetzt wird. Seite an Seite mit Karl Theodor zu Guttenberg, Christian Wulff, David Cameron und Barack Obama (!).

Aber wir haben doch vor allem auf eines sehnsüchtig gewartet: auf Tamaras Rendez-Vous. Wie schön, dass wir nun für fünf Minuten unsere Po-, äh Probleme vergessen konnten bei der Lektüre über Po und Promis:
"Dann beginnt die mit Spannung erwartete Show und nimmt einen bald schon so sehr ein, dass die strapazierten Pomuskeln rasch in Vergessenheit geraten."
Das und die Beschreibung der "Bestuhlung, die man nicht gerade als flauschig weiche Relaxzone bezeichnen kann", musste doch mal geschrieben werden!

die Baz zeigt am Sonntag...
ihre wahre Fratze.

Gilt die Tatsache, dass ich diesen Dreck unbestellt im Briefkasten hatte nicht auch schon als Nötigung?

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Keine Nötigung
aber wohl Hausfriedensbruch. Ich glaube, da gab es sogar einmal Gerichtsurteile. Auf jeden Fall ist die gestrige Aktion bei denjenigen Personen illegal gewesen, die einen STOP-Kleber auf dem Briefkasten haben.

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Spar-Kommentar
Den Kommentar gleich im Text einbetten wie es mein Namensvetter auf Seite 1 macht.

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infamous for 3588 Days
Sperrfrist: 25.05.12 13:24

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Murbacherstrasse 34
CH-4056 Basel
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