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patpatpat, 28. Dezember 2011 14:16:00 MEZ
orim, 28.12.11 21:32
Nun. Zumindest der späte Steinzeitmensch war modern, die Voraussetzungen zum Humor voll entwickelt. Böse Zungen behaupten, dem Menschen sei der Humor mit dem Ackerbau abhanden gekommen, mit zusammengebissenen Zähnen kann ich dem ein wenig zustimmen, lass ich jedoch der Artikulation, inklusive voll entwickelter Kehlkopfhöhle, nicht dass es darauf ankäme, freien Lauf, so wirds ab der Metallgewinnung erst so richtig brenzlig. Die Fragestellung ist einigermassen dubios, und lässt allgemein darauf schliessen, dass dem sogenannten Höhlenmenschen grob unrecht getan wird, der Mangel an Differenzierung wird dieser Hochzeit nicht gerecht, diese Ignoranz ist einfach abscheulich. Der Homo sapiens sapiens war im Gegensatz zu heute ein hochkultivierter Zeitgenosse seiner Zeit. Er zog in Gruppen umher und man kannte sich über ein weites Gebiet, auf die heutige Zeit und Ort bezogen würde man von einer kontinentaleuropäischen Szene sprechen. Mittels seiner ausgesprochen kultivierten Lebensweise kannte der Homo sapiens sapiens die Reinkarnation, und es fiel im leicht, einen Verstorbenen in seinem nächsten Leben wieder anzutreffen, sofern zum zwischenzeitlich jenseitig Entschwundenen ein zwischengeneratives Verhältnis bestand welches die Pubertät übertraf, was sich aufgrund des wie üblich fortlaufenden Vermehrungsprozesses immer und mit Sicherheit fand. Höhlen, im Gegensatz zur heute weit verbreiteten Meinung, wurden nur selten bewohnt. Überwinterungshöhlen dienten durch die warme Jahreszeit der Abstraktion eminenter Nahnaturerlebnisse. Halboffene Felsvertiefungen dienten ausgebaut als Witterungsschutz für Material, vor allem unbenutzte Zelte und Winterkleidung. Die Steinzeitmenschen schlugen ihre Lager vorzugsweise an Talausgängen in Nähe von Wasserläufen auf, prominentes Beispiel die Ermitage in Arlesheim, an dessem Eingang heute diese zwei Häuser mit der Mühle stehen, oder am Ausgang des Kaltbrunnentals. Was den Humor anbelangt, man muss dazu seine Gelassenheit gegenüber dem Leben verstehen, siehe weiter oben, pflegte der Steinzeitmensch unter anderem die Parodierung der Zukunft. Die leider immer noch vorhandenen Griesgrämigen unter uns, den verdientermassen Griesgrämigen, werden dies dem Steinzeitmenschen übel nehmen, und es stak durchaus auch Absicht dahinter. Ein Teil ihres Leides lässt sich tatsächlich auf die Sprüche der Steinzeitmenschen zurückführen. Allerdings muss man präzisieren, dass sich diese Kategorie der Zukunftswitze des Steinzeitmenschen auf das Leid niederschlagen, die Ursache der Griesgrämigkeit liegt ganz wo anders, nämlich in einer späteren Entstehung von Sorte Mensch und Abstammung vom Teufel, dessen Fall sich vorausschaubar leider nicht verhindern liess. Alle anderen profitieren heute vom damaligen Zukunftshumor. Man kann mit Fug und Recht recht behaupten, dass der heutige Mensch seinen Witz der Zukunftsdeutung der Steinzeitmenschen verdankt, welche allesamt witzig waren, weshalb die Deutung der Zukunft eben auch witzig daherkam, weshalb es heute, in diesen chaotischen Verhältnissen des totalen Blödsinns, trotzdem hin und wieder etwas zu lachen gibt.
Eine Empfehlung noch, meine Erfindung und Idee eines friedlichen Point Final: Pflegt neben Äcker auch noch Gärten. Mit freundlichem Gruss, Ein Chefsteinzeitler ... Link ... Comment |
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