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patpatpat, 11. Dezember 2011 12:20:00 MEZ
Abt. Versteckspiel - heute: SoZ-Quelle von BaZ-Interna
Die SonntagsZeitung zitiert wenigstens mal eine Quelle im O-Ton:Hinter den Kulissen hat Christoph Blocher laut Recherchen der SonntagsZeitung wieder eine neue Beteiligungsstruktur für die «Basler Zeitung» eingefädelt. Diese soll in der kommenden Woche vorgestellt werden. «Direkt hat Blocher bei der BaZ nie selbst Geld gegeben, aber er war immer der Mann dazwischen», sagt eine verlässliche Quelle. «Auch im jüngsten Deal ist es Blocher, der die neuen Geldgeber gesucht hat.» Blocher sei es gewesen, der den Verkauf der Aktien der «Basler Zeitung» von Tito Tettamanti an Moritz Suter vermittelte und auch Marcel Ospel an Bord holte. «Der SVP-Politiker agierte jeweils wie ein Broker, der die Parteien zusammenbrachte», so die Quelle. Auch ein Verkauf an die NZZ sei nochmals geprüft worden. «Doch es gab keine Lösung.» Was aber heisst "verlässlich"? Wie belegt die SoZ die Vertrauenswürdigkeit von Anonymous, der anscheinend seit längerem ("Direkt hat Blocher bei der BaZ nie selbst Geld gegeben, aber er war immer der Mann dazwischen") über intime Kenntnisse des BaZ-Blocher-Verhältnisses verfügen muss? Gar nicht. Wer aber könnte die anonyme Quelle sein?
Karl Lüond hat im Auftrag von Blocher Blochers Firmengeschichte geschrieben: "Erfolg als Auftrag - EMS-CHEMIE: Die Geschichte eines unmöglichen Unternehmens". Martin "Mindestlöhne sind Gift für den Arbeitsmarkt" Spieler, Chefredaktor der SoZ und Co-Autor des Artikels heute in der SoZ, leitete am 14. Januar 2011 eine Podiumsdiskussion anlässlich der Präsentation von Lüönds Buch. Lüönd hat für sein Buch recherchiert mitten in den Turbulenzen rund um die BaZ-Besitzverhältnisse. So wie Markus Somm nach seiner mehrhundertseitigen Blocher-Biographie weiterhin zu den engeren Bekannten des Herrlibergers gezählt werden muss, ist vermutlich auch Lüönd seit seiner Firmengeschichte mit mehr Interna aus dem Unversum "Blocher" vertraut, als er unter eigenem Namen schreiben darf. Am 25.8.11 leitete Lüönd eine Podiumsdiskussion mit u.a. Blocher; man ist ergo im Kontakt. Der Blick am Abend zitierte Lüönd am 5.12. in Reaktion auf Suters Ankündigung, er wolle die BaZ-Aktien breit streuen, zudem mit:«Er [Somm] macht eine hervorragende Zeitung», so Lüönd, «doch sie wird seit einem Jahr zu Tode geschrieben, nicht zuletzt in Zeitungen jener Verlage, welche selbst die ‹BaZ› übernehmen wollten.» Dass hier «publizistische Waffen» eingesetzt würden, sei offensichtlich. Dennoch sei fraglich, ob die Leserschaft den SVP-nahen Kurs der «BaZ» als Aktionäre mittragen würde.
«Man kann eine Zeitung nicht gegen seine Leser machen. In der eher links-grünen Region Basel hat eine rechtsbürgerliche ‹BaZ› wenig Erfolgsaussichten.» Unverständlich sei auch, dass die Besitzverhältnisse noch immer nicht offengelegt wurden. «So kann keine Vertrauensbasis bei der Leserschaft geschaffen werden.» Ich verwette die nächste Runde Bier, dass die Quelle der SoZ "Karl Lüönd" heisst! Wie er tönt, gibt's hier drüben zu hören, wo Schawinski Lüönd zu seiner Person und seinem EMS-Buch interviewt.
ADDENDUM für's Protokoll: Wir hatten übrigens hier mal versucht, die Ereignisse chronologisch aufzuzeichnen, die überhaupt erst zu Suters Engagement führten.
3dreal, 11.12.11 12:24
Neue Basler Zeitung-Ganz klar
Es wird eine neue neuebaslerzeitung geben. domain ist laut wahrsager (bei arlesheimreloaded.ch) schon registriert.
... Link
Domain-Name:neuebaslerzeitung.ch
Halter:Nationalzeitung und Basler Nachrichten AG
Barody Alain
Informatik
Hochbergerstr. 15
CH-4002 Basel
SwitzerlandVertragssprache:Deutsch Technischer Kontakt:-DNSSEC:nein
Name-Server:
... link
Was ist das?
"Eine Runde verwetten?"
... Link
patpatpat, 11.12.11 12:44
Wann
warst Du das letzte Mal ausser Haus? :-)
... link
Falsche Antwort.
Die Frage lautet vielmehr: Wann, wo und was?
... link
Also das letzte Mal müsste es am Bluesfestival beim 2D- rsp am Bebby sy Jazz beim 3D-Filmen gewesen sein.
... link
Es gab in Basel bereits ...
... mal eine "Neue Basler Zeitung". Es war die Zeitung der Nazis und erschien vom 15.3.1930 bis 28.12.1939, bis sie wurde von der Abteilung Presse und Funkspruch der Schweizer Armee verboten wurde.
... Link
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 infamous for 3588 Days Sperrfrist: 25.05.12 13:24
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