Abt. Thomas Kessler und die Hausbesetzer
Der "Sonntag" brachte den Basler Stadtentwickler Thomas Kessler in die Schlagzeilen, die beste aller Basler Tageszeitungen doppelte tags darauf nach: Kessler, so die Berichte, sei beim privaten Besuch eines Konzerts in der Villa Rosenau von Hausbesetzern gewaltsam rausgeschmissen worden, weil er als Vertreter des ungeliebten Staats dort prinzipiell nicht willkommen sei. Er habe sich dem Verdickt gebeugt und den Platz im Taxi verlassen, liess sich der Stadtentwickler in den beiden Zeitungen zitieren.

In der "Basellandschaftlichen Zeitung" von gestern kommt nun auch die andere Seite zu Wort. Drei ungenannt bleibende Augenzeugen berichten, dass Kessler sich nicht so passiv verhalten habe, wie er es selber dargestellt hat. Kessler sei ziemlich alkoholisiert gewesen, lässt die "Basellandschaftliche Zeitung einen Augenzeugen berichten:

Um ihm zu verstehen zu geben, dass er gehen solle, habe ihn jemand am Arm gepackt. «Darauf hat er eine Frau gewürgt und mit seinem Bierglas um sich geschlagen», berichtet der Augenzeuge.
Dass Thomas Kessler forsch auf- bzw. hintreten kann, hat er bereits andernorts unter Beweis gestellt. Er selber bestreitet aber, die Frau gewürgt zu haben. in einem Interview mit der "Basellandschaftlichen Zeitung" gibt er zu Protokoll:
"Nachdem ich angegriffen wurde, habe ich mich in Verteidigungspose gesetzt. Dann war Ruhe und ich bin mit einem Taxi gegangen."
Die Hausbesetzer geben ihrerseits ein etwas seltsames Bild ab.
"Kessler sei in der Villa Rosenau aus politischen Gründen nicht willkommen" ...,
... sagen sie. Das Motto "Wir nehmen uns, was wir wollen, und teilen, was wir haben", gilt also nicht ganz ausschliesslich.

Also ...
... dass das Motto "teilen, was wir haben" nicht "teilen mit jedem, was wir haben" bedeutet, dünkt mich irgendwie klar. Aber wie wärs mit einem Sommerkrimi: "Der Frauenwürger von der Rosenau"?

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Durch (ver-)dick(t) und dünn mit Thomas K.
Er habe sich wem gebeugt? Verdickt? Oder eher verdünnt? Infame Fragen.

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Das verdickt ganz doll.

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Zu Kesslers Version
siehe auch Regi BS vom Montag.

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Familengärtner verprügeln Thomas K.?
«Die Urheber seien Modernisierungs-Verlierer - die vor Veränderung ebenso Angst hätten wie Familiengärtner.» Schreibt das Regi. Kennt jemand Familiengärtner?

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Sperrfrist: 13.02.12 13:21

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