Abt. vorher / nachher - heute: Familiengärten / Reihenhäuser
Vorher: 220 Familiengärten, die mindestens 500 Menschen bebauen.

Nachher: X Blöcke und Reihenhäuser für 1'000 Menschen.

Ihr nennt es "Fortschritt" (Geering) und "andere Zeiten" (supra) und "Stadtentwicklung" (Wessels) und "Steuersubstrat" (Morin).

Ich nenn es grund- und sinnlose Vernichtung von Wohn- und Lebensqualität.

Boah.
Den Landhof hab ich ja von Herzen unterstützt, auch wenn dein Salbader mich furchtbar genervt hat. Die Aussicht, jetzt jeden Tag eine Rettet-die-Schrebergärten-Post lesen zu müssen, scheint mir aber nicht nur wegen meinem Käterchen unerträglich. Wie wärs mit einem eigenen Blog zu dem Thema? Ein grosses Publikum wäre dir gewiss und vermarkten liesse sich die Sache auch noch.

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Ja, und vielleicht zahlt dir ...
... die SVP auch etwas daran.

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@ppp
Ist das eine Strasse in Basel auf dem untersten Bild? Sieht ja richtig englisch aus...

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Enorm viele Schrebergärten


Du meine Güte, in Basel Nordwest gibt es ja enorm viele Schrebergärten, wahnsinnig viele, wie dieser Ausschnitt zeigt. Und die aller-aller-allermeisten (grün umrandet) bleiben ja bestehen, während nur die blau umrandeten, wenn ich den Zonenplan-Entwurf richtig lese, neuen Wohnungen weichen müssen.



Unmittelbar südlich anschliessend.



Und südöstlich davon.

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(der grösste teil der von Dir grün umrandeten schrebergärten befindet sich in Frankreich, supra.)

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Ja spielt denn das eine Rolle, auf ...
... welchem Staatsgebiet diese Gärtchen liegen? Muss man in Frankreich mehr Abgaben auf Borbeeren bezahlen? Oder gibt es eine Extra-Sürkrütt-Steuer für Schrebergärtner? Ist denn nicht überhaupt der baslerische Inbegriff eines Gemüsebauers, nämlich der Waggis, ein Elsässer?

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Borbeeren?
Sind das die Teils, die an den Sträuchern über einer Sondermülldeponie wachsen?

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@supra: ich nehme an, die schrebergärten in Frankreich sind mehrheitlich in Basler hand. der Elsässer ist nur so lieb und stellt für die giftspritzer aus Basel land zur verfügung. sei froh drum.

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Genau. Könnte der Kanton nicht - anstatt Schrebergärten zu plätten - gleich nebenan beim Elsässer auf 100 Jahre eine grössere Parzelle pachten und mit Wohnungen für gute Steuerzahler bebauen? Dort gibt's massig Landwirtschaftsflächen, die dem Franzos' - an Basel-Stadt verpachtet - sicherlich mehr einbringen würden. (Und fuzzy als Exklaven-Sachverständiger würde die Projekt-Kommunikation übernehmen).

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Das würde dir so passen!
Keinesfalls werde ich Borbeeren und Dioxinkartoffeln schönschreiben.

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"weichen" "muss"
erst Mal gar nichts gar niemandem, supra. Der Zonenplan-Entwurf ist, wie Du zurecht schreibst, ein "Entwurf", entworfen von einer Handvoll Funkionären, deren einzige Existenberechtigung darin liegt, dass sie Grün in Grau verwandeln. Du darfst deren Schnapsideen gern als Gottes Willen betrachten und Dich als ihr Prophet gerieren. Argumente sind das alles noch keine. Aber das hat ja eine Religion eh nie gebraucht.

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Aber wir brauchen doch das Geld!
Wie lang willst du dich noch auf den Errungenschaften der Vorgenerationen ausruhen? Deine Borbeersträucher kannst du vielleicht mit den Kartoffelschalen aus dem Komposteimer ziehen. Den Wohlstand aber düngt man mit Steuersubstrat!

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Warum Schnapsidee?
Soll denn gleich jeder Brombeestrauch unter Heimatschutz gestellt werden?

Wenn du, lieber ppp, vor 15 Jahren bereits gegen neue, familienfreundliche Überbauungen am Stadtrand gewettert und damit Erfolg gehabt hättest, könntest du jetzt nicht wohnen, wo du wohnst, sondern müsstest dich vielleicht auch in die Reihen der Baselbieter Agglomotorfahristen zwängen, die von Allschwil herfahrend durch den Luzernerring ...

... aber die Geschichte kennst du ja.

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hätten die rotgrünen kryptoliberalen ...
... nicht heimlich still und leise ein flat-tax-system (steuersatz zwischen 23% und 25 %, progression erst ab 200'000 und noch was) eingeführt, müssten sie jetzt nicht so verzweifelt versuchen spitzenverdiener anzulocken. und ob die sich zwischen klapsmühle, müllverbrennung und stadtgrösstem inoffiziellen hundeklo, abseit jeder halbwegs menschlichen aktivität so wohlfühlen. da kauft man sich doch lieber ein häusschen im elsass.

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