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Abt. Schockwellen
Die Tsunami im indischen Ozean, ausgelöst von einem Seebeben der Stärke 9.0, war bis in den Pazifik zu spüren: Noch an der Westküste von Mexiko, also ungefähr auf der gegenüberliegenden Seite der Erde, gab's Meereshöhenschwankungen bis 2,6 Meter, meldet das Pacific Tsunami Warning Center:

SOME ENERGY FROM YESTERDAYS TSUNAMI IN THE INDIAN OCEAN HAS LEAKED INTO THE PACIFIC BASIN... PROBABLY FROM SOUTH OF THE AUSTRALIAN CONTINENT. THIS ENERGY HAS PRODUCED MINOR SEA LEVEL FLUCTUATIONS AT MANY PLACES IN THE PACIFIC. FOR EXAMPLE...

50 CM CREST-TO-TROUGH AT CALLAO CHILE
19 CM CREST-TO-TROUGH AT IQUIQUE CHILE
13 CM CREST-TO-TROUGH AT PAGO PAGO AMERICAN SAMOA
11 CM CREST-TO-TROUGH AT SUVA FIJI
50 CM CREST-TO-TROUGH AT WAITANGI CHATHAM IS NEW ZEALAND
65 CM CREST-TO-TROUGH AT JACKSON BAY NEW ZEALAND
18 CM CREST-TO-TROUGH AT PORT VILA VANUATU
06 CM CREST-TO-TROUGH AT HILO HAWAII USA
22 CM CREST-TO-TROUGH AT SAN DIEGO CALIFORNIA USA

HOWEVER... AT MANZANILLO MEXICO SEA LEVEL FLUCTUATIONS WERE AS MUCH AS 2.6 METERS CREST-TO-TROUGH PROBABLY DUE TO FOCUSING OF ENERGY BY THE EAST PACIFIC RISE AS WELL AS LOCAL RESONANCES.


Und wieviel hat sich eigentlich bewegt? Auf einer Strecke von 1200km riss das Gestein im Untergrund des Meeres offenbar. Die zentrale Bruchstelle in 10 Kilometern Tiefe schätzt der USGS auf 100km Länge, englang derer der Fels sich 15 Meter bewegt habe. Als Resultat soll der Meeresboden darüber um einige Meter gehoben worden sein.

Kannst du, lieber ppp, den man ja auch Mr. Tectonic nennt, mir sagen...
An Heiligabend stand ich in der Küche und gab gerade einem zweikilönigen Kalbsbraten seine letzte Ölung, als mich der Fernseher mit dieser Meldung aufschreckte:


Starkes Erdbeben zwischen Australien und Antarktis

Ein extrem starkes Erdbeben hat den Meeresboden zwischen Australien und der Antarktis erschüttert. Nach Angaben des geologischen Dienstes der USA ereignete sich das Beben der Stärke 8,1 auf der Richterskala rund 500 Kilometer nördlich von Macquarie Island in der Antarktis.

Der Erdstoß war auch im hunderte Kilometer entfernten australischen Staat Tasmanien zu spüren. Gebäude dort schwankten für 15 Sekunden, wie ein Sprecher des geowissenschaftlichen Instituts erklärte. Verletzt wurde niemand. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1924.
Stand: 24.12.2004 10:13 Uhr


Mein erster Gedanke war: Was, 8,dings und nur die vierte Meldung? Dann hörte ich, dass es ein Seebeben war. Und war beruhigt.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage: Stehen die beiden Seebeben in einem Zusammenhang und zwar dergestalt, dass man das erste Beben von Heiligabend als Vorwarnung für das nachher so verheerend sich auswirkende?

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dort...
... soll man doch nur anrufen, wenn man jemanden vermisst!

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Also:
Macquarie Island liegt hier. Und damit ziemlich genau auf der Naht zwischen der pazifischen und der australischen Platte, gemäss dieser Karte. Hier ist zu sehen, wo das Tsunami Rumms und wo das Macquarie Rumms passierten.:

Sie haben nicht nicht miteinander zu tun, sie ereigneten sich am Rand derselben Platte. Ich vermute aber, dass mehr Zusammenhang nicht gegeben ist. Das eine als Vorbote des anderen zu sehen, wäre wohl etwa so schlüssig, wie es legitim aber nicht hilfreich ist zu sagen, dass wenn eine reife Pflaume von einem Baum gefallen ist, dass dann wohl in absehbarer Zeit eine andere runterfallen wird.

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Seebeben?
Müsste das nicht eigentlich "Meerbeben" heissen? Oder wie nennt man dann das, wenns dann mal im Bieler- oder einem Baggersee bebt?

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geologen
ich würde gerne mehr über die geologischen hintergründe erfahren - gibts keine geologen bei infamy? und: wieso ist das wohl so gar kein thema in der berichterstattung der medien (nein, das ist noch KEINE verschwörungstheorie).

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nun, lieber leser dada-didi ...
... ihre frage ist so ehrverletzend wie in anbetracht seiner ins philosophische abschweifenden antwort verständlich. natürlich ist unser ppp (auch) geologe.

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