Dienstag, 26. Mai 2009


Abt. Schni-Schna-Schnappi

bazonline.ch

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Abt. Die gute Nachricht
Da unser Supra wieder mal auf Reisen ist, springen wir in die Bresche und veröffentlichen diese Depesche:

Das Festival der elektronischen Künste SHIFT erhält vom Kanton Basel-Stadt und der Christoph Merian Stiftung (CMS) 175'000 Franken. Der Beitrag geht an die dritte Ausgabe des Festivals im kommenden Herbst.
Bring mir wenigstens einen Berliner mit!

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Abt. Schnäppchen des Tages – heute: Janick Kamber
Gerade wird mir vertwittert, dass FCB-Talent Janick Kamber von Tottenham umworben wird. Der junge Mann soll «as little as» 2,6 Millionen Pfund (4,5 Mio. CHF) kosten, heisst es bei clubcall.com:

The 17-year-old has just returned from the U17 European Championships where he played a big part in helping Switzerland reach the semi-finals of the tournament. (...)

It has been reported that Basel could let Kamber go for as little as £2.6million but Tottenham will have a fight on their hands if they want him with a large number of German teams allegedly prepared to pay the Swiss clubs asking price.
Aber in keinem kann man so Gross rauskommen wie bei Tottenham.

Update: Gemäss Insiderinneninformationen bleibt Janick Kamber beim FCB.

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Abt. Die Polizei bittet um Mithilfe


Die Kapo Luzern
sucht («Wer kennt einer dieser unbekannten Männer?») nach den Randalen von neulich mittels Internet-Pranger nach beteiligten Hools. Na dann, viel Erfolg!

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Abt. Wo die Kacke dampft

Die Bilder und eine nach Chefambitionen stinkende Legende dazu gibt's ääne bei .

Während unsere Kacke von einem reinigenden Regenguss von den Strassen gespült wurde, ist sie in Bern und Zürich scheinbar noch mächtig am dampfen. In Zürich ging die Tagi-Redaktion laut persoenlich.com auf die Strasse, bei der BZ in Bern begnügt man sich mit anonymen Hetzschriften:

Auf der BZ-Redaktion herrsche seit Monaten nur noch Frust und Unsicherheit. Es werden namentlich zehn Mitarbeiter aufgezählt, die innerhalb von einem Jahr der BZ den Rücken gekehrt haben. Die fehlenden Stellen seien wenn überhaupt mit miserablen Journalistinnen besetzt worden. Auch diese werden im anonymen Schreiben namentlich erwähnt -- und damit öffentlich angeschwärzt.
Das Rennen im Protest-Contest bleibt damit offen. Beide Arbeitnehmergruppen setzen auf eher traditionelle Methoden; welche besser wirkt, werden wir sehen.

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Montag, 25. Mai 2009


Abt. Wir waren dabei
Newsnetz ist immer dabei, wenn Roger F. oder FC B. den Bällen nachhetzen. Und wenn es vorbei ist, dann ...

... aber leset selbst, was auf bazoline.ch über Roger F.s Auftaktsieg in Paris zu lesen ist:

Der Schweizer hat das Auftaktspiel beim French Open gegen den Spanier Alberto Martin (ATP 97) souverän mit 6:4, 6:3, 6:2 gewonnen. bazonline.ch/Newsnetz hat live berichtet.
Hui, das "live" haben wir verpasst, aber gut zu wissen, dass es war.

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Abt. Wiedersehen macht Freude


Altmeister Fonzis Gemüse-Transformer dient als Teaser-Bild für den Mama-Blog auf Newsnetz.

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Abt. Preisfrage des Tages
Wie heisst der neue Premierminister von Nepal?

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Abt. Schlapphutpropaganda - heute: Bühler&Bühler @ NZZ
Auf der Frontseite der NZZ am Sonntag gestern: Der Chef des Schweizer Geheimdiensts, a.k.a. DAP, Jürg Bühler diktiert dem NZZ-Schreiberling Stefan Bühler in den Notizblock:

Wir stellen eine Zunahme der Spionagetätigkeit gegen den Schweizer Bankenplatz fest.
Die Faktenlage, auf die sich der Artikel stützt und die den Titel "Ausländische Spione nehmen Schweizer Banken ins Visier - Bund verhängt Einreisesperre gegen 21 Diplomaten wegen Spionageverdachts" legitimieren sollte? Wie immer, wenn's um Geheimdienste geht: Sehr, um nicht zu sagen äusserst dünn! Die Banken? Sagen gar nix. Der Generalsekretär der Privatbankiers, Michel Dérobert? Bestätige, dass bezüglich vermehrter Spionage gegen Schweizer Banken "Gerüchte zirkulieren" – konkrete Fälle kenne er aber nicht. Peter Cosandey, "langjähriger Zürcher Staatsanwalt im Bereich internationale Rechtshilfe und Geldwäscherei, heute berät er Firmen bei der Verhinderung sowie der Aufdeckung von Wirtschaftsdelikten", also einer, der geschäftsmässig von Unsicherheit profitiert? Er sagt, "man hört, dass Unbekannte die Autonummern deutscher Kunden notieren." Ein anonymer, vermögenverwaltender Banker wisse von "zwielichtigen Figuren", die mitunter um Bankfilialen schlichen und Kunden fotografierten. Und derselbe Anonymus bestätigt, "dass wir wegen der Gefahr, abgehört zu werden, bei manchen Gesprächen ins Ausland Codes verwenden und keine Namen nennen". Dann sind da noch 21 "ausländische Personen", die nicht einreisen durften, "zum Schutz vor verbotenen Spionagetätigkeiten", wie im Rechenschaftsbericht 2008 des Bundesamtes für Polizei auf Seite 17 steht. Die NZZaS macht daraus 21 Diplomaten unter Spionageverdacht, 21 mutmassliche Spione. Aber weder Bühler noch Bühler sagen mit einer Silbe, die hätten etwas mit den Banken vorgehabt. Also auch Fehlanzeige!
Mehr ist da nicht drin in dem Artikel, Ehrenwort! Fassen wir zusammen: Eine brodelnde Gerüchteküche, angeblich Autonummern notierende und mutmassliche Steuerflüchtlinge knippsende Schlapphüte, die niemand wirklich gesehen hat, Auslandsgespräche führende Banker, die - ganz Schlaumeier! - der NSA ein Schnippchen schlagen wollen und 21 russische Schussel, die sich so doof benehmen, dass die Grenzer sie beim besten Willen nicht durchlassen konnten (die tatsächlichen Spione sind inzwischen garantiert längst durch den Zoll): Courant normal allerorten! Keine besonderen Vorkommnisse! Null, nada, zero! Was war jetzt gleich die Geschichte??? Warum in aller Welt macht die NZZ am Sonntag auf der Frontseite auf mit dieser notdürftig zusammenschusterten, aufgeblasenen, faktenfreien, nur aus knapp lauwarmer Luft bestehenden Geschichte?
Und dass der Autor Stefan Bühler nicht erklärt, ob er er am Ende sogar mit dem DAP-Chef Jürg Bühler verwandt ist, hab ich gar noch nicht erwähnt. Das gehörte aber bei dem Thema wenigstens in eine Klammerbemerkung im Sinne von "(nicht verwandt mit dem Autor)" beim ersten Auftauchen von "Jürg Bühler". Sollten die beiden tatsächlich verwandt sein, was nicht auszuschliessen ist, und sie deklarieren es nicht, gehören beiden die Ohren langgezogen!
Verhelfen solche windelweichen Artikel zu "Besinnnung", "Einordnung" und "Ueberblick", von denen der Chefredaktor der NZZ am Sonntag, Felix E. Müller, in derselben Nummer auf S. 17 seines Blattes unter dem Titel "Nachrichten vom Tod der Zeitungen sind stark übertrieben" meint, dass sie nur die Sonntagspresse mit ihrer "Totalität der Leseerfahrung" ermögliche? "Stark übertrieben" ist anders!
Und dass die NZZ am Sonntag jetzt - als Musenalp-Express in Nadelstreifen - auch noch einen Liebesgeschichtenwettbewerb ausschreibt, ist nur eine weitere Etappe auf dem Weg des Blattes in die Belanglosigkeit. Schade!

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Sonntag, 24. Mai 2009


Abt. Newsnetz-ille des Tages

Oops, they did it again!

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Abt. Selbstversuch - heute: Red Bull Koksacola

Verboten
ist das recht widerliche Gesöff wegen Koksspuren, die's drin habe. Kolanuss steht ja sogar drauf! Ich find's einfach gruusig. Ehrlich!

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Abt. Neutralität war gestern - heute: Somalia
In der "Verordnung über Massnahmen gegenüber Somalia" des Bundesrates vom 13. Mai 2009 lesen wir:

Art. 1 Verbot der Lieferung von Rüstungsgütern und verwandtem Material
1. Die Lieferung, der Verkauf und die Durchfuhr von Rüstungsgütern jeder Art, einschliesslich Waffen und Munition, Militärfahrzeuge und -ausrüstung, paramilitärische Ausrüstung sowie Zubehör und Ersatzteile dafür, nach Somalia sind verboten.
2. Die Gewährung von Dienstleistungen aller Art, einschliesslich Finanzierung, Vermittlungsdienste und technische Ausbildung, im Zusammenhang mit der Lieferung, dem Verkauf, der Durchfuhr, der Herstellung, dem Unterhalt und der Verwendung von Gütern nach Absatz 1 sowie mit militärischen Aktivitäten in Somalia ist verboten.
3. Die Verbote der Absätze 1 und 2 gelten auch gegenüber den im Anhang genannten natürlichen Personen, Unternehmen und Organisationen.
Aber es gibt natürlich immer Ausnahmen. Ausgenommen vom Verbot ist das Kriegsspielzeug für die "Guten":
(...) c. Güter und Dienstleistungen, die ausschliesslich für Staaten und regionale Organisationen zur Bekämpfung der Piraterie und bewaffneter Raubüberfälle auf See gemäss Paragraf 10 der Resolution 1846 (2008) und Paragraf 6 der Resolution 1851 (2008) bestimmt sind.
Die Verordnung tritt morgen in Kraft.

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infamous for 2532 Days
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Abt. Vorwarnung - heute: Tim Berners-Lee Er hat vor 20 Jahren das Web erfunden. Und...
by patpatpat (Sa, 4. Jul, 15:30)
Dir habe ich einen Reisekorridor eingerichtet. Wenn Du die vorgesehene Route einhälst, sollte das reichen.
by bagger (Sa, 4. Jul, 10:59)
Vergiss ... ... aber meine Reiseerlaubnis und die vorübergehende Lockerung des Schengenabkommens nicht!
by fuzzy (Fr, 3. Jul, 15:58)
Abt. Ätsch! – heute: Cablecom kann uns mal Bevor es in die verdienten Ferien geht,...
by fuzzy (Fr, 3. Jul, 15:43)
Gnade vor Recht: erteile ich Dir hiermit, unter Einhaltung der Promille-Grenze, eine Fahrerlaubnis fürs Wochenende....
by bagger (Fr, 3. Jul, 15:27)
jeojeh. das wird ein harter schlag für ihn sein.
by fuzzy (Fr, 3. Jul, 15:20)
Tu nicht ... ... so sensibel. Schliesslich hast du angefangen!
by fuzzy (Fr, 3. Jul, 15:09)
tja jetzt bin ich natürlich von der Argumente Wucht total plattgewalzt. Oder eher vom Ton?
by oeboe (Fr, 3. Jul, 13:22)

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