patpatpat, 17. März 2010 23:57:00 MEZ Abt. Do it yourself - heute: Google StreetView Car Die Freunde von der Medienguerilla waren offenbar an der Transmediale mit dem Projekt "Fuck Google".
supra, 17. März 2010 20:46:00 MEZ Abt. Jööö, Schnüffi!™
Das Polarium blieb uns erspart. Aber ...
Während an der BASEL WORLD ein Hayek sein Unwesen treibt, will der Basler Zolli offenbar die Haie loslassen. Ein Ozeanium soll her, und das mitten auf der Heuwaage in Basel.
Das Basler Ozeanium wäre das einzige Grossaquarium der Schweiz. Vergleichbare Aquarien sind über 500 Kilometer entfernt. Sie befinden sich in Arnheim, Genua, Lissabon oder Barcelona und sind mit hunderttausenden Gästen pro Jahr wahre Besuchermagnete, ...
... schreibt der Basler Zolli. Nun, was unterscheidet Basel von Barcelona, Genua und Lissabon?
Aber was soll's. Einen Heim-Tierpark, das Hirscharium, haben wir in den Langen Erlen ja bereits.
supra, 17. März 2010 14:24:00 MEZ Abt. Das also ist die World!
Du meine Güte, wer spricht denn da von Krise! 2009 exportierte die Schweiz für 13,2 Milliarden Franken Uhren, das ist zwar viel weniger als 2008 (17 Milliarden), aber es soll ja wieder aufwärts gehen. Dies symbolisiert zum Beispiel die riesige Marmor-Freitreppe, die zum Palast führt, den die Firma Rolex an der Uhren- und Schmuckmesse Basel World 2010 aufgestellt bzw. erbaut hat.
Pomp und Luxus, wo man nur hinguckt. 1915 Aussteller protzen an der Edelmesse auf 160'000 Quadratmetern, was das Zeug hält. Beeindruckend, muss man zugeben, aber auch erschreckend.
Willkommen bei dieser kurzen Tour durch infamy! Zuerst mal der Disclaimer:
infamy ist das mehr oder weniger offizielle Weblog des in.f.a.m. Medienbüro in Basel (Schweiz). Es dokumentiert und karikiert den Alltag journalistischen Schaffens (insbesondere, aber nicht ausschliesslich) in der deutschschweizerischen Medienwelt und zeichnet sich neben einem Höchstmass an News- und Nutzwert durch seinen hohen Satire-Gehalt aus.
Allfällige Ehrverletzungen wären in jedem Fall unbeabsichtigt. Wenn möglich, nennt infamy die Quellen seiner Meldungen. Wo es vergessen geht, ist auch dies unbeabsichtigt. infamy ist kostenlos und für jedermann frei zugänglich. Für Kommentare oder von Lesern gepostete Beiträge übernimmt die Redaktion keine Haftung.
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Schauen Sie sich um!
Meine Güte, was koch ich denn bloss? Look no further! Von der preisgünstigen und schnellen Hausmannsküche bis zum exotischen Leckerbissen hält das infamy Kochstudio stets eine Inspiration zum Nachkochen bereit. Unbestrittener Star im Studio ist Supra, der nicht nur mit jedem Küchenwerkzeug umzugehen, sondern auch aus den teuersten Zutaten einen schmackhaften Schnellimbiss zuzubereiten weiss.
Schnüffis, das weiss jeder Boulevard-Redaktor, ziehen immer. Und nirgends sind die Schnüffis schnüffiger als bei infamy. Nicht das verkitschte, überzüchtete und degenerierte Haustier allein steht hier im Focus, sondern ebenso das eigenwillige, bisweilen gar absonderliche Biest, das mitunter völlig zu Unrecht des Menschen bester Freund genannt wird. Namensgeber der Rubrik "Jööö, Schnüffi!™" ist übrigens der singende Hund Schnüffi, der einst in der infamy-Zentrale vorübergehend um Asyl ersucht hatte. Gott hab ihn selig!
Was dem Tierfreund das Schnüffi, ist dem Autonarr die Karre. Ob Oldtimer-Liebhaber bis oder drehzahlengeiler Technik-Fetischist – die infamy-Rubrik "Geili Kääre" hält für jeden etwas bereit. Angucken und abfahren!
Alles was kaputt geht oder schon ist, aber woran wir nicht schuld sind, wird bei infamy in der Rubrik "It's not my fault!" dokumentiert und gleichsam versorgt. Sie ahnen ja nicht, wie viele Seiten des Internets zeitweise unerreichbar sind. Würde man die nicht funktionierenden Teile abziehen, wäre das Internet viel kleiner als man uns weismachen will.
Viagra ohne Rezept, Frauen aus Osteuropa, Schwarzgeld aus Namibia: Was wäre das Internet ohne die vielen Schnäppchenangebote, die uns jeden Tag per E-Mail zugeschickt werden? Die schönsten Beispiele werden in der infamy-Rubrik "Spam of the day" verewigt. Langjährige Erfahrung zeigt: Längst nicht aller Scheiss, der einem unaufgefordert zugeschickt wird, kommt aus anonymer Quelle.
Damische Schreibfehler, hanebüchene Redewendungen, wahnwitzige Metaphern: Die beste aller Basler Tageszeitungen (es gibt ja nur eine!) ist für infamy eine nie versiegende Pointenquelle. Zu finden sind die Trouvaillen unter der Rubrik "bazille des Tages"!
Das war die Tour – aber längst nicht alles, was infamy zu bieten hat. Schauen Sie sich um, kommen Sie wieder, bleiben Sie uns treu! Weiter geht's mit einem Klick aufs Häuschen oben rechts an diesem Rahmen. Viel Spass auf infamy!