Dienstag, 9. Februar 2010


Abt. Frage des Tages - heute zu: Murad Akincilar
Am 30. September wurde der Unia-Gewerkschafter Murad Akincilar in Istanbul verhaftet.

Murad Akincilar ist ein sowohl in der Schweiz wie auch in Europa bekannter Gewerkschafter und Menschenrechtsaktivist. Er arbeitet seit vielen Jahren als Gewerkschaftssekretär für die Unia in Genf. In Genf besitzt er eine Niederlassungsbewilligung C und ist in sein Geburtsland Türkei zurückgekehrt, um seine kranke Mutter zu besuchen.
Warum ist das den hiesigen Medien kaum eine Zeile wert? Weil er Gewerkschafter ist? Oder muss man erst warten, bis die Libyen-Geiseln daheim sind?

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Abt. Buzz off! heute: Kuugl
Google Buzz ist das neuste Spielzeug. So'ne Art facebooktwittermailfriendfeedflickr on speed. Nun ja, die Wave hat mich nie wirklich erwischt. Ob "sö büss" da mehr Erfolg hat? On verra.

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Abt. Wir und die Deutschen - heute: Spiegel-Dissing
Dass die Besserqualifizierten unter den Deutschen ihre Heimat längst Richtung Süden verlassen haben, merkt man nicht nur daran, dass die Schweizer nur noch als ihre Handlanger Anstellung finden. Sondern auch daran, dass einstmalige deutsche Qualitätsmedien von offenkundig Minderbemittelten vollgeschrieben werden. Zum Beispiel Spiegel online:

Über 40.000 Deutsche sind Grenzgänger, gut bezahlt und wohlgelitten, sie arbeiten in Basel oder im Kanton Aargau und fahren abends wieder heim - etwa nach Lörrach, wie der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, Ottmar Hitzfeld.

Neuer Lebensmittelpunkt in saftigen Zonen

Doch seit die EU-Personenfreizügigkeit auch die Schweiz einschließt, haben auch Hessen, Holsteiner, Bremer, Berliner, Sauerländer, Bayern, Niedersachsen oder Hamburger die Schweiz entdeckt - und zwar nicht als Job-Hopper in den trostlosen Grenzgürteln, sondern als Lebensmittelpunkt in saftigen Zonen: Allein in Zürich leben mehr als zehn Prozent der insgesamt 250.000 Deutschen in der Schweiz.
Dem lieben Hebel zu spotten und Basel den "trostlosen Grenzgürteln" zuzuschreiben, mag noch der Provokation geschuldet sein. Ein Deutscher, der das Glück gemacht hat, verbringt seinen Lebensfeierabend bekanntlich am liebsten im südlichsten Grenzgürtel namens Tessin. Und einer, der noch nicht gemerkt hat, dass sich sein Land vor 20 Jahren um ein paar neue Bundesländer erweitert hat, sollte es gar nie bis dahin schaffen. thx Pesche!

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Abt. Landhof muss ländlich bleiben
Vielleicht sollte man den Landhof ganz einfach an den Kanton Basel-Landschaft abtreten, denn die dort ennet des Dorenbachs wissen doch meisterlich alles Neue zu verhindern.

Aber es ist nicht eigentlich das, was in diesem Zusammenhang erwähnenswert ist, denn der Basler Regierungsrat hat in seiner unbändigen Überbauungswut ...

dem Verein "ooink ooink Productions" für die Jahre 2010/2011 einen Betriebskostenbeitrag in der Höhe von jährlich 40'000 Franken bewilligt. Der Verein führt auf dem Landhofareal begleitete Spiel- und Sportnachmittage und weitere offene Angebote für Kinder im Schulalter durch.
Ist doch nett. Oder? Der besagter Verein ooink ooink Productions wird auch noch von der CMS und der GGG unterstützt.

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Abt. Leuchte des Tages


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Abt. Tagi-Teaserille des Tages


Na, am besten ganz natürlichlich.

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Abt. bazille des Tages
ODER: Die Jurafrage.

Als "Eine Chance für die Region" bezeichnet der Immer-noch-Chefredakor der besten aller Basler Tageszeitung, Matthias Geering, den Verkauf seines Blattes an den Tessiner Medienspekulanten Tito Tettamanti, der mit einem Anteil von 75 Prozent ganz klar das Sagen haben wird. Im Tageskommentar schreibt Geering:

Jede andere Lösung als die gestern vorgestellte hätte zur Konsequenz gehabt, dass die Medienvielfalt gelitten hätte und alle bedeutenden publizistischen Entscheidungen in diesem Land jenseits des Juras gefällt worden wären.
Wo schon wieder liegt das Tessin? Oder nimmt der Chefredaktor vielleicht bereits den Verkauf an die Axel Springer AG vorweg?

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Abt. Geili Kääre


Schwarz wie die Nacht, Spezialfelgen und: Flügeltüren. Das Auto, das der junge Mann gestern Abend vor meinem Haus stolz der jungen Dame präsentierte, ist so etwas wie ein Batmobil für Arme. Aber es stecken mit Sicherheit viel Liebe und Leidenschaft drin. "Also, i suech mol en Parkplatz!"


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Abt. The Wall


"Hei, Gopferdammi, jede Tag striche, jede Tag isch widr noi verschmirrt", sagte der ältere Italiener an der 11er-Haltestelle zu mir, als ich die neue Parole an der gestern noch blütenweissen Wand fotografierte. "Muesch Kamera installiere. Eini do und eini dört!" Ob sie ihm denn weiss besser gefalle, die Wand, fragte ich den Mann. Man könne die Schmiererei ja auch einfach sein lassen. Darauf er: "Jo, kamme au eifach siiloo."

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infamous for 3487 Days
Sperrfrist: 14.02.12 14:54

Kontakt:
Medienbüro Dominique Spirgi
Murbacherstrasse 34
CH-4056 Basel
T +41 61 681 61 77
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