supra, 16. April 2008 15:18:00 MESZ Abt. Hülfteschanz Juhee!
Da will doch die Blut- und Bodenpartei SVP Baselland doch tatsächlich den 175. Jahrestag der Schlacht auf der Hülftenschanze, die am 3. August 1833 die Kantonstrennung in Basel-Stadt und Basel-Landschaft endgültig besiegelte, mit einer Wurst- und Brotfeier begehen. Sie sollte Blutwürste nehmen, denn...
"Macht alles nieder was ihr erwischt! Wer mir einen Gefangenen bringen sollte, und wenn es mein eigener Bruder wäre, den würde ich mit dem Säbel niederhauen! Denn jetzt ist es einmal genug!"
(Der Aescher Oberst Jakob von Blarer in einer Rede zur 170 Mann starke Birsecker Miliz)
69 Tote, fast alles Angehörige der Basler Truppen, war das traurige Resultat dieser Schlacht. Die meisten von Ihnen blieben übrigens nicht auf dem Schlachtfeld zurück, sondern wurden auf der Flucht von verspätet anrückenden Birsecker Kämpfern rücklings niedergemacht.
"Den Auszug der "Stänzler" unterbanden die Landschäftler bei der Hülftenschanz. Am 3. August 1833 wurde die Standestruppe der Stadt Basel zwischen Pratteln und Frenkendorf militärisch geschlagen. Ein grosser Teil der Baselbieter Bevölkerung jubelte, der andere, der stadttreue Teil beeilte sich, dem neuen Kanton eine gemässigte Behandlung abzubitten oder jetzt doch noch beizutreten."
Unsere Baselbieter Freunde haben die Trennungs-Jubelfeiern bekanntlich schon im letzten Jahr begonnen. Ich habe noch immer nicht so richtig begriffen, warum. Das spielt aber ja nicht wirklich eine Rolle, denn so richtig wahrgenommen hat man das in der Öffentlichkeit eh nicht.
patpatpat, 16. April 2008 08:46:00 MESZ Abt. E-Mail-Footer of the day Gefunden am Ende eines Mails mit Absender innerhalb der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA:
P please consider the environment before printing this email
Zu spät! wär meine Antwort darauf. Bis ich überhaupt dahin gelange, dass ich mir überlegen kann, ob ich eine Mail ausdrucken soll oder nicht, ist mein ökologischer Fussabdruck schon so Scheisse, dass es nun tatsächlich nicht darauf ankommt, ob die paar Bäume auch noch dran glauben müssen, die's braucht für das Druckerpapier. Der Feinstaub der Laserdruckerpatronen? Unbegründete Panikmache! Print it, baby, print it!
Willkommen bei dieser kurzen Tour durch infamy! Zuerst mal der Disclaimer:
infamy ist das mehr oder weniger offizielle Weblog des in.f.a.m. Medienbüro in Basel (Schweiz). Es dokumentiert und karikiert den Alltag journalistischen Schaffens (insbesondere, aber nicht ausschliesslich) in der deutschschweizerischen Medienwelt und zeichnet sich neben einem Höchstmass an News- und Nutzwert durch seinen hohen Satire-Gehalt aus.
Allfällige Ehrverletzungen wären in jedem Fall unbeabsichtigt. Wenn möglich, nennt infamy die Quellen seiner Meldungen. Wo es vergessen geht, ist auch dies unbeabsichtigt. infamy ist kostenlos und für jedermann frei zugänglich. Für Kommentare oder von Lesern gepostete Beiträge übernimmt die Redaktion keine Haftung.
Die Haftung für Inhalte und Links dieser Seite liegt beim Nutzer, der diese Inhalte publiziert. Ausserdem übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschliesslich deren Betreiber verantwortlich.
Die Redaktion behält sich die Kürzung und auch die Löschung von Beiträgen vor.
Schauen Sie sich um!
Meine Güte, was koch ich denn bloss? Look no further! Von der preisgünstigen und schnellen Hausmannsküche bis zum exotischen Leckerbissen hält das infamy Kochstudio stets eine Inspiration zum Nachkochen bereit. Unbestrittener Star im Studio ist Supra, der nicht nur mit jedem Küchenwerkzeug umzugehen, sondern auch aus den teuersten Zutaten einen schmackhaften Schnellimbiss zuzubereiten weiss.
Schnüffis, das weiss jeder Boulevard-Redaktor, ziehen immer. Und nirgends sind die Schnüffis schnüffiger als bei infamy. Nicht das verkitschte, überzüchtete und degenerierte Haustier allein steht hier im Focus, sondern ebenso das eigenwillige, bisweilen gar absonderliche Biest, das mitunter völlig zu Unrecht des Menschen bester Freund genannt wird. Namensgeber der Rubrik "Jööö, Schnüffi!™" ist übrigens der singende Hund Schnüffi, der einst in der infamy-Zentrale vorübergehend um Asyl ersucht hatte. Gott hab ihn selig!
Was dem Tierfreund das Schnüffi, ist dem Autonarr die Karre. Ob Oldtimer-Liebhaber bis oder drehzahlengeiler Technik-Fetischist – die infamy-Rubrik "Geili Kääre" hält für jeden etwas bereit. Angucken und abfahren!
Alles was kaputt geht oder schon ist, aber woran wir nicht schuld sind, wird bei infamy in der Rubrik "It's not my fault!" dokumentiert und gleichsam versorgt. Sie ahnen ja nicht, wie viele Seiten des Internets zeitweise unerreichbar sind. Würde man die nicht funktionierenden Teile abziehen, wäre das Internet viel kleiner als man uns weismachen will.
Viagra ohne Rezept, Frauen aus Osteuropa, Schwarzgeld aus Namibia: Was wäre das Internet ohne die vielen Schnäppchenangebote, die uns jeden Tag per E-Mail zugeschickt werden? Die schönsten Beispiele werden in der infamy-Rubrik "Spam of the day" verewigt. Langjährige Erfahrung zeigt: Längst nicht aller Scheiss, der einem unaufgefordert zugeschickt wird, kommt aus anonymer Quelle.
Damische Schreibfehler, hanebüchene Redewendungen, wahnwitzige Metaphern: Die beste aller Basler Tageszeitungen (es gibt ja nur eine!) ist für infamy eine nie versiegende Pointenquelle. Zu finden sind die Trouvaillen unter der Rubrik "bazille des Tages"!
Das war die Tour – aber längst nicht alles, was infamy zu bieten hat. Schauen Sie sich um, kommen Sie wieder, bleiben Sie uns treu! Weiter geht's mit einem Klick aufs Häuschen oben rechts an diesem Rahmen. Viel Spass auf infamy!