lava, 4. April 2008 13:58:00 MESZ Abt. Nice try «Um den Vista-Absatz anzukurbeln, setzt Microsoft auf die Zusammenarbeit mit Computerherstellern. Diese sollen Geräte mit ‹cooleren Designs und neuen Formfaktoren›, entwickeln, zitiert FTD einen Microsoft-Manager», zitiert der Netzticker die FTD.
supra, 4. April 2008 12:05:00 MESZ Abt. "Baslerstab"-Schlagzeile von morgen Wenn es denn morgen eine "Baslerstab"-Ausgabe gäbe:
Berliner Giraffen-Inzucht-Skandal: Welche Rolle spielt der Basler Zolli?
Hintergrund der Geschichte sind happige Vorwürfe gegen den Direktor des Berliner Zoos, auch als Oberknut bekannt (gelesen in der besten aller Basler Tageszeitungen): Er soll Vorwürfen von ehemaligen Angestellten zufolge nicht nur kleine Wildkatzen umgebracht haben, Kragenbärlein an Schlächter abgeschoben und Tigerbabys an chinesische Anti-Tibet-Potenzler verkauft haben, sondern auch noch die Giraffen-Inzucht gefördert haben. Hui! Und wie wenn das nicht schon Skandal genug wäre, kommt nun auch noch der Basler Zolli ins Spiel, der Zwecks Inzucht-Verhinderung europäische Giraffenzuchtbücher führt.
Hat der Basler Zolli geschlampt oder handelt es sich gar um Bestechung? Erinnern wir uns doch: Wurden nicht eben gerade aus dem Basler Zolli einst Nashornhörner verkauft? Und was ist mit den Eisbären passiert, die früher depressiv hin- und herwandelten? Und was ist überhaupt mit den löchrigen Gepardengehegen? Kann man sein Kind noch in ein einen Park führen, wo Inzuchtbücher geführt werden?
fuzzy, 4. April 2008 10:02:00 MESZ Abt. Sexy Drämmli
20min.ch
In Zürich wurde es zum Vornherein verboten, in Basel erregt es den Zorn der Sexismus-Wächterinnen: das dämliche Tally W.-Euro08-Tram.
Die Werbung spiegle ein überholtes und verletzendes Klischee wieder, findet etwa Annemarie Pfister vom Grünen Bündnis. «Die Frau wird als Objekt und Fussballbanause dargestellt.» Und auch Grossrätin Brigitte Hollinger (SP), die vor einem Jahr gegen sexistische Werbung kämpfte, spricht Klartext: «Das ist absolut sexistisch».
Das Baudepartement, hiess es in 20 Minuten weiter, kläre jetzt ab, ob auch Tramwerbung unter die Plakatverordnung fällt und wolle gegebenenfalls mit dem Gleichstellungsbüro über weitere Schritte befinden. Das Tram verkehrt übrigens auf meiner Hauslinie, aber erstens bin ich ihm noch nie begegnet, zweitens würde ich da natürlich nie einsteigen.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie ist mir das alles peinlich. Die Schmuckmesse mit ihren AusstellerInnen, der Baslerstab und "sexy Doris" auch. Im Baslerstab wird die Bundesrätin übrigens konsequent beim Vornamen genannt.
Willkommen bei dieser kurzen Tour durch infamy! Zuerst mal der Disclaimer:
infamy ist das mehr oder weniger offizielle Weblog des in.f.a.m. Medienbüro in Basel (Schweiz). Es dokumentiert und karikiert den Alltag journalistischen Schaffens (insbesondere, aber nicht ausschliesslich) in der deutschschweizerischen Medienwelt und zeichnet sich neben einem Höchstmass an News- und Nutzwert durch seinen hohen Satire-Gehalt aus.
Allfällige Ehrverletzungen wären in jedem Fall unbeabsichtigt. Wenn möglich, nennt infamy die Quellen seiner Meldungen. Wo es vergessen geht, ist auch dies unbeabsichtigt. infamy ist kostenlos und für jedermann frei zugänglich. Für Kommentare oder von Lesern gepostete Beiträge übernimmt die Redaktion keine Haftung.
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Schauen Sie sich um!
Meine Güte, was koch ich denn bloss? Look no further! Von der preisgünstigen und schnellen Hausmannsküche bis zum exotischen Leckerbissen hält das infamy Kochstudio stets eine Inspiration zum Nachkochen bereit. Unbestrittener Star im Studio ist Supra, der nicht nur mit jedem Küchenwerkzeug umzugehen, sondern auch aus den teuersten Zutaten einen schmackhaften Schnellimbiss zuzubereiten weiss.
Schnüffis, das weiss jeder Boulevard-Redaktor, ziehen immer. Und nirgends sind die Schnüffis schnüffiger als bei infamy. Nicht das verkitschte, überzüchtete und degenerierte Haustier allein steht hier im Focus, sondern ebenso das eigenwillige, bisweilen gar absonderliche Biest, das mitunter völlig zu Unrecht des Menschen bester Freund genannt wird. Namensgeber der Rubrik "Jööö, Schnüffi!™" ist übrigens der singende Hund Schnüffi, der einst in der infamy-Zentrale vorübergehend um Asyl ersucht hatte. Gott hab ihn selig!
Was dem Tierfreund das Schnüffi, ist dem Autonarr die Karre. Ob Oldtimer-Liebhaber bis oder drehzahlengeiler Technik-Fetischist – die infamy-Rubrik "Geili Kääre" hält für jeden etwas bereit. Angucken und abfahren!
Alles was kaputt geht oder schon ist, aber woran wir nicht schuld sind, wird bei infamy in der Rubrik "It's not my fault!" dokumentiert und gleichsam versorgt. Sie ahnen ja nicht, wie viele Seiten des Internets zeitweise unerreichbar sind. Würde man die nicht funktionierenden Teile abziehen, wäre das Internet viel kleiner als man uns weismachen will.
Viagra ohne Rezept, Frauen aus Osteuropa, Schwarzgeld aus Namibia: Was wäre das Internet ohne die vielen Schnäppchenangebote, die uns jeden Tag per E-Mail zugeschickt werden? Die schönsten Beispiele werden in der infamy-Rubrik "Spam of the day" verewigt. Langjährige Erfahrung zeigt: Längst nicht aller Scheiss, der einem unaufgefordert zugeschickt wird, kommt aus anonymer Quelle.
Damische Schreibfehler, hanebüchene Redewendungen, wahnwitzige Metaphern: Die beste aller Basler Tageszeitungen (es gibt ja nur eine!) ist für infamy eine nie versiegende Pointenquelle. Zu finden sind die Trouvaillen unter der Rubrik "bazille des Tages"!
Das war die Tour – aber längst nicht alles, was infamy zu bieten hat. Schauen Sie sich um, kommen Sie wieder, bleiben Sie uns treu! Weiter geht's mit einem Klick aufs Häuschen oben rechts an diesem Rahmen. Viel Spass auf infamy!