patpatpat, Dienstag, 25. März 2008, 22:31 Abt. the next big thing: inphomy Neues aus der Werkstatt: Ja, wir haben das iPhone SDK, ja, wir arbeiten an DER Killerapplikation! Ja, wir nehmen bereits Bestellungen entgegen für "inphomy"! Was sie kann? Lass Dich überraschen! (Ich weiss doch auch noch nicht!)
fuzzy, Dienstag, 25. März 2008, 14:33 Abt. So gemein!
Selten hat sich euer Fuzzy einen Kauf so gut überlegt wie den seiner neuen Panasonic HDC-SD5 EG-K. Alle Läden hab ich abgeklappert, mit dem Studium aller erdenklichen Formate mich rumgequält und allen möglichen Leuten Löcher in den Bauch gefragt. Heute hat sie der Pöstler gebracht – und es war Liebe auf den ersten Blick. Indes, entgegen dem Datenblatt (PDF) von Panasonic hat das Teil gar keinen Mikrofon-Eingang. Was ich mir zwar noch halb gedacht hab, aber wenns der Hersteller Schwarz auf Weiss behauptet? Das eingebaute Mic ist zwar ganz okay, für ein Interview in geräuschvoller Umgebung taugts trotzdem nicht. Die Bildqualität ist eine Pracht, ausserdem ist die Klein handlich und robust. Im Auto-Modus kriegt das Bild in der Lebensmittelabteilung der Rheinbrücke einen mächtigen Rotstich, aber das kann man ja von Hand einstellen. Ausserdem darf man dort eh nicht filmen, wie uns der Fischverkäufer mit der schönen Auslage belehrte.
supra, Dienstag, 25. März 2008, 13:59 Abt. Tote Hasen Ostern ist vorbei, die Hasen haben ihre Schuldigkeit getan, die Hasen können gehen. Oder aber aufgehängt werden, wie zum Beispiel hier (unten) auf dem schönen Bild von Chaïm Soutine (zu bewundern in der absolut sehenswerten Soutine-Ausstellung im Kunstmuseum Basel.
Oder aber man wartet noch ein paar Monate (bis 7. September) , bis die ebenfalls ausgesprochen sehenswerte Ausstellung "Die Magie der Dinge. Stlllebenmalerei 1500 - 1800" aus dem Frankfurter Städel nach Basel wechseln wird. Dann wird es diesen prächtigen "Toten Hasen" von Jan Weenix (1687) zu bewundern geben.
patpatpat, Dienstag, 25. März 2008, 09:49 Abt. wandelnde Plakatsäulen - heute: smaboo Bisher zahlen Markenfetischisten dafür, dass sie Produkte anziehen (Nike) / rumschleppen (Apple) / saufen (Red Bull) und gleichzeitig mit deren Logos Werbung machen dürfen. smaboo kehrt den Spiess um. smaboo verkauft Deine (erweitert verstandene) Körperfläche als Werbeträger. Vorerst kannst Du Dich bezahlen lassen dafür, dass Du Deinen Laptopdeckel mit einem Tagi-Inserat bepappst. Morgen aber zahlt smaboo Spitzenpreise für Deine Stirn. 100 pro! Es gibt kein Halten mehr! Wenn Du's nicht tust, macht's Deine Nachbarin! Die Werbenazisfuzzis nennen es "Embedded Branding".
patpatpat, Dienstag, 25. März 2008, 09:21 Abt. "me-too"-Journalismus - heute: Das Magazin Das geneigte infamy-Publikum kennt den Firlefanz schon lange: 23andme. Das sind die mit dem Geschäftsmodell: "spuck in mein Röhrchen und ich lass dich googeln, wer Du bist". Noch vor deren Start hat's schon eine Autorin der New York Times getan, dann kam Michael Arrington, und - getreu dem Motto "me too" - wagte ihn am letzten Wochenende auch "anonymus" vom Magazin: den Selbstversuch. Mehr als in der NYT steht leider nicht drin. Warum das ängstliche anonyme Publizieren? Auch wenn z.B. "Max Küng" drunter gestanden wär, gäb's ja keine Garantie, dass tatsächlich er ins Röhrchen gespuckt hat - und nicht sein Coiffeur oder sonstwer.