patpatpat, Montag, 24. März 2008, 23:23 Abt. Drohende Drohnen Dank dem laut empe etwas konfusen posting von hkm bin ich auf den Demofilm (Achtung: unsäglich lang und mit quälendem Soundtrack!) der Helvetodrohnen gestossen. Solche Dinge werden die also dann an der Euro08 bei sich auf dem Bildschirm sehen (Outtake aus Demofilm):
hkm, Montag, 24. März 2008, 15:40 Abt. Montagsrätsel Nachdem im letzten Montagsrätsel das Interesse an einer Auflösung eher suboptimal war (vielleicht, weil es ein Dienstagsrätsel war), hier ein weiterer, diesmal ausserordentlich einfacher Versuch:
Übrigens:
Das Bild im letzten Rätsel war der Südpol, according to Google Earth. Der Fonzi lag also gar nicht so weit daneben. Nur war seine Interpretation sagen wir mal, doch eher fachtechnisch geprägt.
Vielleicht sollten unsere Bullen mal in China eine Weiterbildung machen, damit sie endlich solche Probleme in den Griff kriegen.
Und die Journis grad auch, damit sie wissen, wie man das in Zukunft rüberbringt.
Oder warum nicht die Ziircher kopieren?
Die dürfen zur EM jetzt die grossen Spielzeuge der Armee rausnehmen. Und überwachen damit den äähm, Verkehr.
Die Aufklärungsdrohne RANGER entstand übrigens,
wie informierte Kreise hier und hier zu berichten wissen,
in den letzten zehn Jahren als eine gemeinsame Entwicklung eines schweizerisch-israelischen Rüstungskonsortium (RUAG, Oerlikon Contraves, Israel Aircraft Industries IAI), die mit 28 Millionen Schweizer Franken «Forschungsgeldern» aus staatlichen Kassen subventioniert wurde. Die israelische, Schweizer und finnische Armee nutzen die RUAG-Drohnen-Technologie.
Ihre Überwachungstauglichkeit hat die Ranger-Drohne mit Schweizerkreuz auf den Flügeln übrigens in den von Israel besetzten Gebieten bewiesen: «Immer wieder berichten Quellen über ‘aussergerichtliche Hinrichtungen’ in den besetzten Gebieten. Drohnen orten ‘das Zielobjekt’, Apache-Kampfhelikopter oder F-16-Kampfjets fliegen den Angriff auf die Opfer.» (Facts) In den Gebäuden der RUAG Aerospace in Emmen ist seit drei Jahren ein «geheimes» Verbindungsbüro des israelischen Rüstungskonzerns IAI einquartiert. Weihnachten 2002 schraubten und programmierten laut Facts dreizehn israelische Rüstungstechniker in Emmen an Ranger-Drohnen, die für die Schweizer Armee bestimmt sind. Software und Know-How stammen von IAI, der Rest von RUAG und Oerlikon Contraves. Israelische TechnikerInnen haben die Schweizer Armee auch mit Training und Handbüchern bei der Einführung der Ranger-Drohne unterstützt. Ist das Schweizer «Entwicklungszusammenarbeit»?
Im Hinblick auf die guten Beziehungen zu unseren Genossen in China könnte man vielleicht als kleines Entgegenkommen für die Weiterbildung unserer Sicherheitskräfte ein paar dieser Drohnen vermitteln? Die nachhaltige Gesinnungskorrektur der abtrünnigen Theokraten würde so bestimmt um einiges leiser über die Bühne der Weltgeschichte gehen. Und wir hier im Blog müssten uns nicht infame Sachen an die virtuelle Birne schmeissen. In diesem Sinne wünsche ich allen einen gesegneten schönen Restostermontag.